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Ökostrom - wer schützt die energieintensive Zementindustrie vor Wettbewerbsverzerrungen?

ZementwerkIm Thema Ökostrom ist die energieintensive Zementindustrie in Österreich mit einem erheblichen Wettbewerbsnachteil konfrontiert: Während in umliegenden Ländern wie z. B. Deutschland energieintensive Betriebe um bis zu 99% von den hohen Ökostromkosten entlastet werden, besteht für sie hierzulande schlichtweg keine Regelung zur Kostenbegrenzung aus dem Ökostromregime mehr. Die jährlichen Ökostromkosten überschreiten für die Betriebe der österreichischen Zementindustrie bei weitem die 4-Millionen-Euro-Marke. Stünden diese Anlagen im Nachbarland Deutschland, würden sie nur mit gut 6% dieses Wertes belastet.

Diese Zahlen führen uns die drastische Situation aufs Neue vor Augen. Die österreichische Zementindustrie fordert daher die dringliche Umsetzung einer bereits durch den Wirtschaftsminister angekündigten Alternativlösung zur Entlastung der energieintensiven Industrie. Der heimische Wirtschaftsstandort darf durch eine fehlende Ausgleichsregelung für die energieintensive Industrie nicht weiter vernachlässigt werden. Zusätzlich darf das bestehende Ungleichgewicht durch eine weitere Anhebung der Ökostromforderungen die Situation nicht weiter verschärfen. Die Kostenbelastung aus dem Ökostromregime muss daher im Sinne der Standortsicherung für die heimische energieintensive Industrie auf einem verkraftbaren Niveau fixiert werden.

Rückfragen an Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie
DI Sebastian Spaun
Tel: +43 (1) 714 66 81-51, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!