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Beton – das Fundament für frischen Wind

Mit der heutigen Technik ist es bereits möglich, CO2-freien Strom zu erzeugen, den immer größer werdenden Anteil der Ökologisierung trägt die Windenergie bei. Insgesamt waren in Österreich Anfang 2012 656 Windkraftanlagen in Betrieb, die Errichtung vieler weiterer Anlagen ist geplant. Das Fundament dafür liefert Beton. Für jedes der Bauteile mit einem Durchmesser von 22,50 Metern werden zwischen 650 und 700 Kubikmeter Transportbeton verwendet. Pro Woche wird ein Fundament hergestellt, und zwar immer in einer ununterbrochenen Betonage innerhalb von etwa zwölf Stunden. Wegen der großen Belastungen müssen die Bauteile möglichst monolithisch sein. In Anbetracht der hohen Masse der Bauteile ist ein langsam aushärtender Beton gefordert. Die Fundamente müssen nicht nur aufliegende Lasten, sondern auch Schwingungen aushalten und sind daher stark bewehrt mit einer Stabstahlbewehrung von bis zu 28 Millimetern Durchmesser. Der Betonturm ist aus unverbunden aufeinandergesetzten Fertigteilringen aufgebaut. Eine außerhalb des Betonquerschnitts verlaufende Spannbewehrung entlang der Innenwandung der Turmringe verspannt die einzelnen Ringe über die volle Höhe des Betonturms miteinander und mit dem Fundament. Die jährliche heimische Stromproduktion aus Windkraft kann durch den Ausbauschub von derzeit rund 2,2 Milliarden Kilowattstunden auf 2,8 Milliarden Kilowattstunden gesteigert werden. So können rund 800.000 Haushalte, das ist gut ein Fünftel der österreichischen Haushalte, mit sauberem Windstrom versorgt werden.

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© C. Hameseder
Armierungs-Bau GmbH