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Zement für die höchste Baustelle Österreichs

bergstation pitztaler gletscherbahnDie neue Wildspitzbahn - eine Einseilumlaufbahn mit 61 Gondeln - befördert Gäste in wenigen Minuten ins ewige Eis auf 3.440 Meter Höhe. Dort erlebt man die außergewöhnliche Architektur der neuen Wildspitzbahn-Bergstation. Zur Wintersaison wurde dort auch das höchste Café Österreichs mit frei schwebender Terrasse – ein besonderes Highlight mit atemberaubender Aussicht - eröffnet. Die neue Bahn und das "Café 3.440" stellen für die Pitztaler Gletscherbahn mit etwa 20 Millionen Euro die größte Investition der letzten Jahre dar. Entstanden ist ein Objekt, das sich an der Formensprache der Gletscherwelt orientiert. Im Mai 2011 startete das Bauvorhaben. Die Betonarbeiten wurden ausschließlich in den Sommermonaten ausgeführt, ab September wurde die Baustelle winterfest gemacht. Im April 2012 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die Trasse der neuen Kabinenbahn wurde nur im unteren Bereich neu angelegt. Alle übrigen Baumaßnahmen erfolgten auf bereits bestehenden Trassen. Der kurze Sommer, das wechselhafte Wetter, die Höhe und eisige Beschaffenheit des Bodens stellten die Bauunternehmen vor außergewöhnliche Herausforderungen. Teilweise wurde die Höhenbaustelle per Hubschrauber mit Material versorgt. Da die Bauzeit sehr knapp bemessen war, wollten die Firmen auf Nummer sicher gehen und errichteten eine eigene Mischanlage und eine Materialseilbahn am Pitztaler Gletscher. Somit musste der Zement CEM II/A-M (S-L) 42,5 R in BigBags vor Ort gebracht werden. Am 09.11.2012 wurde die neue Wildspitzbahn feierlich eröffnet.