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Neue Filteranlage für LEUBE

Am 8. März 2012 ging die neue EMC-Schlauchfilteranlage (Energy Minimizing Concept) des Drehrohrofens im Zementwerk LEUBE in Betrieb. Im Zuge der Installation des neuen Filters wurden auch die Rohmühle auf Umluftbetrieb umgerüstet und der Sichter erneuert. Rund fünf Millionen Euro wurden zur umweltbewussten Entstaubung der Ofenabgase investiert. Insgesamt befinden sich 1.650 Filterschläuche mit einer Länge von je sechs Metern im Filter. Diese bestehen aus speziellen hochwertigen Glasfasern mit sogenannten ePTFE-Membranen, die für einen Dauerbetrieb bei bis zu 250 Grad Celsius ausgelegt sind. "Die verbauten Schlauchfilter haben eine Gesamtfläche von 5.100 m², das entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes", erklärt der LEUBE Projektleiter Karl Linecker. Dank der neuen Investition sinkt auch der Wartungsaufwand. Der festgesetzte Staub lässt sich nun einfach mittels Druckluft abreinigen. Geschäftsführer Mag. Rudolf Zrost gibt sich sehr zufrieden: "Der neue Staubfilter unterschreitet unseren gemeinsam mit dem Bürgerbeirat vereinbarten Zielwert um mehr als 50 Prozent. Aufgrund dieser innovativen Technologie und der Tatsache, dass bei LEUBE ausschließlich "saubere" Brennstoffe verwendet werden, zählt das Werk zu den saubersten weltweit." Zusammen mit der Fertigstellung der Erneuerung der Klinkerproduktion 2010 sowie der neuen Filtertechnologie ergibt das eine unschlagbare Kombination für die Umwelt.

Filterspitzen
Die riesigen Filterspitzen der neuen Anlage