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Alles, was Flügel hat, fliegt – auch Beton!

beton fliegtSouth Dakota School of Mines & Technology, Mittlerer Westen, USA: Das Beton-Flugzeug von David Haberman, Tyler Pojanowski und Seth Adams hob ab, flog und landete. Ein ganzes Studienjahr hatten die beiden Maschinenbau-Studenten Pojanowski und Habermann zusammen mit dem Umwelttechnik-Studenten Adams an ihrem Beton-Flugzeug getüftelt. Die Spannweite des Beton-Fliegers beträgt 40 Zoll (ca. 1 Meter), das Gewicht acht Kilo. Derselbe Beton, mit dem auch die preisgekrönten Beton-Kanus der Hochschule gebaut wurden, kam bei dem Beton-Flugzeug zum Einsatz: Rumpf und Flügel haben die drei Studenten aus Kohlefaser-verstärktem Beton gegossen. Der Jungfernflug war kurz und wackelig, aber erfolgreich. „Unsere Berechnungen sagten, dass es fliegen würde. Aber Berechnungen sind das eine. Es wirklich fliegen zu sehen, ist etwas ganz anderes. Der Beweis, dass wir mit unserer Arbeit richtig lagen“, erzählt Tyler Pojanowski. Der einzig bisher bekannte Flugversuch mit einem Beton-Flugzeug endet mit einer Bruchlandung, der Beton-Flieger zerbrach. Um die Bruchsicherheit bei ihrem Modell zu erhöhen, haben die drei Studenten die Bewehrung doppelt so stark gemacht, als rechnerisch nötig. Gut möglich, dass der Flieger nur deshalb die Landung überstand.

Text: Eric Sturm (http://beton-campus.de), Foto: Amy Wright, SDSMT