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Erneuerbare Energie aus dem Zementwerk

lafarge vertragsunterzeichnung fuerhapter waltl
Vertragsunterzeichnung zwischen Lafarge und
Nahwärme Gleinstätten

Lafarge Zementwerke und Nahwärme Gleinstätten kooperieren seit Juli 2012 durch Abwärmenutzung und setzen ein wichtiges Zeichen Richtung Klimaschutz, regionaler Energieversorgung und regionaler Wertschöpfung. Denn erneuerbare Energie – direkt aus der Region – ist ein Gewinn für alle. Lafarge speist künftig 5.000 Megawattstunden Wärme pro Jahr in das Nahwärmenetz ein. DI Peter Fürhapter, Werksleiter bei Lafarge, freut sich über die Kooperation und erläutert: "Wir können nun ganzjährig unseren Bedarf an Raum- und Warmwasser im Zementwerk mit ökologischer Wärme decken, auch wenn die Produktion still steht. Wir substituieren damit unseren bisherigen Verbrauch an Heizöl leicht. Allein diese Maßnahme spart rund 160.000 kg C02 pro Jahr ein." Durch die Einspeisung der Abwärme aus dem Zementwerk ab kommenden Winter und die damit verbundene Chance, das Gemeindegebiet Retznei zu erschließen, erhöht sich die CO2-Einsparung um weitere 480.000 kg CO2 jährlich. Ing. Wolfgang Waltl, Geschäftsführer der Nahwärme Gleinstätten, ergänzt: "Die Nutzung der Abwärme von Lafarge hat vielfältige Vorteile und bietet eine große Chance. Die Biomassekessel im Heizwerk können noch effizienter betrieben werden, wodurch die bisher schon sehr geringen Emissionen noch weiter gesenkt werden können. Und die Abwärmenutzung kann auch zur effizienten Spitzenlastabdeckung verwendet werden. Zusätzlich können wir unseren Kunden eine weitere Versorgungs- und Ausfallsicherheit bieten." Die Gesamtinvestitionskosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.