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Fotobeton: Bilder für die Ewigkeit

Der Baustoff Beton lässt sich längst nicht mehr auf die Farbe Grau reduzieren, er hat viele Facetten. Nun wurde ein neuartiges ausgereiftes Verfahren entwickelt, um Bilder dauerhaft in Beton zu verewigen. Der Motivwahl sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei dem Verfahren wird das Foto, das auf den Beton übertragen werden soll, in eine gerasterte Schwarz-Weiß-Vorlage umgewandelt. Diese wird ähnlich dem Siebdruckverfahren auf eine spezielle Kunststofffolie gedruckt. Statt Farbe wird dabei Fotobetonlack, der als Oberflächenverzögerer agiert, in unterschiedlich dicken Schichten aufgetragen. Die Fotobetonfolie wird anschließend in die saubere Betonschalung gegeben und verklebt und der Vorsatzbeton eingefüllt. Der Abbindeverzögerer bewirkt, dass der Beton an verschiedenen Stellen unterschiedlich schnell aushärtet. Dadurch entstehen raue und glatte Flächen sowie Hell-Dunkel-Verläufe. Die hellen Bereiche des Motivs bleiben glatt, die dunklen werden ausgewaschen. Das Verfahren ist inzwischen so weit optimiert, dass nicht nur Schwarz-Weiß-Bilder, sondern auch Halbtonbilder abgebildet werden können, z. B. mit dem Zusatz von Gesteinskörnungen oder Betonfarben. Nach 16 bis 24 Stunden kann der Betonteil entschalt und mit niedrigem Wasserdruck ausgewaschen werden. Bildmotive aller Art und in nahezu jeder Größe können so für immer auf Beton verewigt werden. Neben Außenfassaden kann Fotobeton auch für Bodenplatten und Sitz- bzw. Wandelemente im Garten- und Landschaftsbau sowie zur Gestaltung von Betonmobiliar eingesetzt werden. "Es ist unser Wunsch gewesen, Architekten eine Möglichkeit anzubieten, Fassaden wirklich einzigartig zu machen", sagt Dr. Klaus Hörmann, Geschäftsführer der Firma FABRINO, Spezialanbieter von Architekturbeton und Hochleistungsfasern.

Fotobeton
Foto: © Fabrino

Infos unter www.fabrino.eu