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Sitzenbleiben ist keine Schande

 

 poolbarFeldkirch

Foto: © BMÖ/Matthias Rohmberg

Das Feldkircher poolbar-Festival ist weit mehr als ein Musikevent. Neben Musik, Mode, Kunst, Film und Literatur gibt es seit heuer ein besonders innovatives und strapazierfähiges Sitzmobiliar – aus Beton.

Bereits zum 21. Mal geht das poolbar-Festival über die Bühne, das heurige architektonische Highlight: Sichtbetonbänke als Möblierung. Der Student Thomas Nagel von der HTL Rankweil überzeugte mit seinem Entwurf und baute selbst den ersten Prototyp. Die Bank besteht aus drei Betonplatten, dazwischen stehen Getränkebecher aus früheren poolbar-Jahren, die von innen in wechselnden Farben von der Firma Zumtobel Lichttechnik beleuchtet werden. Das Ganze ist mit Spanngurten fixiert. Bei der Fertigung für das Festival halfen die Betonwerke Rieder mit ihrem Fachwissen. Sie entwickelten relativ leichte, nur 2,5 cm dicke, aber durch die Textilfaserbewehrung stabile Platten. Die Platten haben kleine Vertiefungen, genau der Form der Becher angepasst. Die Aussparungskörper für die Becher wurden mithilfe einer millimetergenauen CNC-Fräsmaschine hergestellt. Der Beton ist hydrophobiert, denn schließlich kann es auch einmal passieren, dass Getränke verschüttet werden. Ästhetik und Funktionalität geben einander die Hand. Herwig Bauer, Initiator des Festivals, zeigt sich begeistert: "Die Betonbänke passen hervorragend zum Ambiente. Jeder, der sie bisher gesehen hat, findet sie elegant und eine tolle Idee. Auch wenn das Programm zu Ende ist, bleiben die Leute gerne sitzen und feiern."

www.poolbar.at