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Neues Spielfeld für Klosterneuburger Happyland gesucht

Ein erster Meilenstein für den Schritt in die Praxis ist die Concrete Student Trophy, ein Wettbewerb für ehrgeizige Bauingenieur- und ArchitekturstudentInnen, der 2012 bereits zum siebten Mal ausgeschrieben wird. Entwickelt werden soll eine neue Basketball-Wettkampfhalle als multifunktionale Sportstätte für nationale Clubs, die das Freizeitzentrum Happyland in Klosterneuburg um eine weitere Facette bereichern soll. Im Fokus steht die Schaffung einer barrierefreien und wettkampfadäquaten Halle, die Raum sowohl für Training als auch für Ligaspiele internationalen Formats bietet. DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ): "Ein völlig neues Projektthema, bei dem die Multifunktionalität eine große Rolle spielt. Denn die laufenden Kosten für den Betrieb von Sportstätten müssen so effizient wie möglich sein, damit den Bürgern dieser Service geboten werden kann." Die Einreichfrist endet am 12. Oktober 2012.

Den potenziellen Bauplatz bietet die Sportstätten Klosterneuburg GmbH. Diese betreibt im Bereich des Freizeitzentrums Happyland in Klosterneuburg derzeit eine Sport- & Mehrzweckhalle als Heimstätte mehrerer Basketballmannschaften und -clubs (BK DUCHESS, BasketDUKES, BK 6ers, Sitting Bulls, BBLZ, Xion Dukes Klosterneuburg).

Barrierefreie und multifunktionale Wettkampfhalle

An der Stelle des derzeitigen Eislaufplatzes soll im Rahmen eines ganzheitlichen Sanierungskonzepts der Happyland-Anlage eine Wettkampfhalle für Basketball geplant werden. Barrierefreiheit ist dabei ein zentrales Thema des Wettbewerbs, da es sich beispielsweise bei den Sitting Bulls um eine Rollstuhl-Basketballmannschaft handelt. Erklärtes Ziel der Concrete Student Trophy 2012 ist der Entwurf eines Bauwerks in Beton als Werkstoff zur freien Formgebung, wobei das Hauptaugenmerk auf dem architektonischen und statischen Konzept der interdisziplinären Teams liegt. Die neue Halle soll über eine multifunktionale Komplettausstattung für Wettkämpfe und Trainingseinheiten – vom Umkleidebereich über Tribünen bis zur Gastronomie – verfügen. Zu regionalen, nationalen und internationalen Sportveranstaltungen wird auch für SportlerInnen von Vereinen, Clubs und Hobbymannschaften ein attraktives Angebot gewünscht.

Corporate Identity über die Architektur

Ein weiterer neuer Aspekt des Wettbewerbs ist der ausdrückliche Wunsch nach einer metaphorischen Ausformulierung des Baukörpers in Hinblick auf die Sportart oder den Verein bk-Dukes, die den Inhalt der architektonischen Hülle deutlich und weithin sichtbar macht. "Man soll das Bauwerk schon von Weitem sehen und spüren können – sei es von den höher gelegenen Gebieten von Klosterneuburg oder gar als deutliche Landmark in der Einflugschneise Richtung Wien-Schwechat", erklärt DI Felix Friembichler. "Der Standort verlangt geradezu nach einem klaren, architektonischen Zeichen, dem noch dazu eine ausgefüllte, zukunftsorientierte, inhaltliche Rolle zukommt." Die zweite große Herausforderung für die Teilnehmer ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Aspekt der Barrierefreiheit, der in diesem Fall nicht nur eine wichtige Nebenrolle, sondern die Hauptrolle spielen wird. "Es ist wichtig, dass sich die kommende Generation von ArchitektInnen und BauingenieurInnen mit diesem Thema vertraut macht. Es soll sozusagen 'in Fleisch und Blut übergehen', damit es zur Selbstverständlichkeit wird und keine 'gedanklichen' Barrieren mehr aufwirft", meint Felix Friembichler.

Ideale Materie für interdisziplinären Lernprozess

Eines der wichtigsten Beurteilungskriterien, neben der gestalterischen Qualität, der Durchführbarkeit, der architektonischen Idee und dem visuellen Gesamteindruck, wird auch diesmal wieder die Anwendung des Werkstoffs Beton sein, an dessen breites Leistungsspektrum die Studententeams herangeführt werden sollen. Insbesondere für die Errichtung von Hallen und Schalen eignet sich Beton exzellent und punktet darüber hinaus mit Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und Wartungsarmut. "Die Studenten sollen die Möglichkeiten, die ihnen Beton anbietet, vollständig ausloten, ja, vielleicht sogar an seine Grenzen gehen", so Friembichler. "Nur in einem solchen Prozess kann man das richtige Gespür für die Materie entwickeln. Der gestalterischen Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt, aber auch ein Entwurf, der es am Ende nicht auf das Siegerpodest schafft, ist ein wertvoller Versuch wie auch ein wichtiger Baustein in einem intensiven, interdisziplinären Lernprozess, den wir als Auslober der Concrete Student Trophy in Gang bringen und fördern wollen."

Teilnehmer und Träger

Teilnahmeberechtigt an der Concrete Student Trophy 2012 sind bundesweit Studierende der Architektur- und Baufakultäten der österreichischen Universitäten. Als TeilnehmerInnen werden ausschließlich Teams aus mindestens je einem/einer Bauingenieur- und einem/einer ArchitekturstudentIn zugelassen. Eingereicht werden können ausschließlich in Teamarbeit ausgeführte, interdisziplinäre Seminararbeiten, Projektarbeiten bzw. Entwürfe, die der Themenstellung entsprechen. Die Arbeiten müssen im Rahmen einer Lehrveranstaltung abgegeben und für das Studium positiv bewertet bzw. benotet worden sein. Voraussetzung ist, dass die Projekte interdisziplinär entwickelt werden und dem Werkstoff Beton bei der Gestaltung und Konstruktion eine wesentliche Rolle zukommt.

Getragen wird der Wettbewerb durch ein Konsortium, bestehend aus der ALPINE Bau GmbH, der PORR GesmbH und der STRABAG AG, der Stadt Wien, MA 29 – Brückenbau und Grundbau, der iC consulenten Ziviltechniker GesmbH, dem Verband Österreichischer Betonund Fertigteilwerke (VÖB), dem Güteverband Transportbeton (GVTB) und der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), unter der fachlichen Begleitung der TU Wien und der TU Graz. Die Concrete Student Trophy 2012 ist auch diesmal mit insgesamt 12.000 Euro dotiert.

Die Jury

Architektin DI Hemma FASCH / fasch&fuchs.architekten Dir. DI Karin SCHWARZ-VIECHTBAUER / Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau GF Bmst. Ing. Karl GRUBER / Alpine Bau GmbH Obmann Headcoach Werner SALLOMON / bk Dukes Klosterneuburg Bürgermeister Mag. Stefan SCHMUCKENSCHLAGER / Stadt Klosterneuburg O. Univ. Prof. DI Dr. techn. Johann KOLLEGGER / TU Wien, Institut für Tragkonstruktionen DI Dr. Wilhelm REISMANN / iC consulenten ZT GesmbH, Vizepräsident des Verbandes der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI) Senatsrat DI Gerhard SOCHATZY / Magistrat der Stadt Wien, MA 29 – Brückenbau und Grundbau GF DI Bernhard SCHREITL / Ingenieurbüro Stella & Stengel und Partner, Ziviltechnikergesellschaft m.b.H. GF Bmst. DI Felix FRIEMBICHLER, Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ)

Die Jury tritt am 23. Oktober 2012 zusammen und bestimmt aus den eingereichten Arbeiten die besten Projekte (maximal 10 Projekte) gemäß den Beurteilungskriterien. Deren EinreicherInnen werden ihre Arbeiten am 06. November 2012 vor der Jury präsentieren. Anschließend wird der Gewinner ermittelt. Der Preis wird am 13. November 2012 um 17.00 Uhr im Rahmen eines Festaktes im Gebäude der VÖZ in der Reisnerstraße 53, 1030 Wien, verliehen. Weiters werden die SiegerInnen und alle eingereichten Projekte in der Fachzeitschrift Zement und Beton und ab 14. November 2012 auf den Homepages der Institute sowie unter www.zement.at veröffentlicht.

Ausschreibungsunterlagen

Die Ausschreibungsunterlagen stehen ab Ende Februar 2012 unter dem Stichwort "Concrete Student Trophy 2012" zur Verfügung. Beigestellt von: Zement+Beton Handels- und Werbeges.m.b.H., Reisnerstraße 53, A-1030 Wien, Tel.: +43 (1) 714 66 85-33; Fax: +43 (1) 714 66 85-26 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Download unter: www.zement.at/concretestudenttrophy

Die Auslober und Proponenten der Concrete Student Trophy 2012:

Bmst. Ing. Eduard Dušek, STRABAG AG, Mitglied des Vorstandes Bmst. DI Felix Friembichler, Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) GF Bmst. Ing. Karl Gruber, Alpine Bau GmbH DI Dr. Frank Huber, Zement+Beton Handels- und Werbeges.m.b.H. GF Stefan Konvicka, Sportstätten Klosterneuburg GmbH DI Dr. Wilhelm Reismann, iC consulenten ZT GesmbH DI Christoph Ressler, Güteverband Transportbeton (GVTB) SR DI Gerhard Sochatzy, MA 29 - Brückenbau und Grundbau, Wien DI Hubert Wetschnig, PORR Projekt- und Hochbau AG (PPH) Dr. Bernd Wolschner, Verband Österr. Beton- und Fertigteilwerke (VÖB)

Fachliche Begleitung

Fakultät für Bauingenieurwesen der TU Wien durch Univ. Prof. DI Christoph Achammer, Univ. Prof. DI Dr. Andreas Kolbitsch, Univ. Prof. DI Dr. Johann Kollegger sowie der Fakultät für Architektur und Raumplanung durch Univ. Prof. Mag.arch. Gerhard Steixner Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der TU Graz durch Univ. Prof. Dr. Ing. Nguyen Viet Tue und der Fakultät für Architektur der TU Graz durch Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Peters