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Concrete Design Award 2013

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Treffpunkt Wiener Donauinsel

StudentInnenwettbewerb um neue Möbel für Barbecuestationen 

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Donauinsel schreibt die MA 45 – Wiener Gewässer gemeinsam mit der Österreichischen Zementindustrie und dem Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke einen Design-Wettbewerb für StudentInnen aus. Unter dem Titel "BARBECUE EDITION 25" soll eine neue Grillmöblierung für die Donauinsel entwickelt werden. Da Grillen eine besonders beliebte Freizeitaktivität und ein wichtiger Part der Inselnutzung ist, ist das erklärte Ziel die Schaffung eines attraktiven, vielseitig nutzbaren Stadtmöbels als Tisch-Bank-Kombination. Eingeladen sind Studierende der österreichischen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen für Design, Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung und verwandter Disziplinen. Die Einreichfrist für die Unterlagen endet am 18. Februar 2013.
 
Voraussetzung dabei ist die exklusive Verwendung von Beton. DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ): "Beton entfaltet seine Attraktivität nicht nur in der Architektur, sondern auch immer mehr im Möbeldesign. Gerade bei der Verwendung im öffentlichen Raum sind die Materialeigenschaften von Beton in ihrer Gesamtheit von großem Vorteil." Sie sollen funktionell, benutzer- und wartungsfreundlich, UV- und wetterbeständig, vandalenresistent und besonders langlebig sein – an Outdoormöbel wird grundsätzlich ein ganz klares Anforderungsprofil gestellt. Der gemeinsam mit der MA 45 – Wiener Gewässer ausgeschriebene Design-Wettbewerb stellt diese Eigenschaften in den Fokus der Entwurfsaufgabe.

Funktion, Komfort, Sicherheit

Entstehen soll eine einladende Tisch-Bank-Kombination für acht bis zehn Personen inkl. einer entsprechenden Vorrichtung zur Aufnahme für selbst mitgebrachte Sonnenschirme. Der Tisch, der etwa 100 Zentimeter breit und maximal 300 Zentimeter lang sein soll, und die Sitzgelegenheiten sollen nach Möglichkeit untrennbar miteinander verbunden sein. Zentrum des Tisches soll ein entweder in die Tischfläche abgesenkter oder auch erhöhter, integrierter Griller sein, idealerweise ebenfalls aus Beton und eventuell mit gefrästen Schlitzen oder mit Nirosta-Armierung ausgestattet. Die Grillfläche soll 80 Zentimeter im Quadrat nicht überschreiten. Aus Sicherheitsgründen soll die Grillmöblierung nicht verrückbar sein (hohes Eigengewicht, Vermeidung von beweglichen Teilen).

Durchdachte Gestaltung hat Priorität

Gesucht wird ein ausbaufähiger Entwurf, der durch moderne Leichtigkeit und klare Linien überzeugt und sich für die Massenproduktion eignet. Gleichzeitig sollen die Formen der Bestandteile gut transportabel sein. Neben den gestalterischen Aspekten sind die Teilnehmer auch dazu aufgefordert, sich über die Benutzerfreundlichkeit Gedanken zu machen (Verminderung des Verletzungsrisikos, Frostbeständigkeit, Graffiti abweisende Oberflächen). Die Jury wird sich im Rahmen der Beurteilung neben der Durchführbarkeit, den Umweltaspekten, der technischen Innovation und Konstruktion und dem Umgang mit den Sicherheitsaspekten insbesondere auf die Gestaltungsqualität und den visuellen Gesamteindruck konzentrieren.

Gute Bewährungsprobe für Studenten

Für angehende Gestalter ist dieser Wettbewerb eine gute Möglichkeit, das eigene Können für zukünftige Projekte auf die Probe zu stellen. "Beim Thema des Concrete Design Awards handelt es sich um eine überschaubare Aufgabe, die alle wichtigen Punkte enthält, wie sie auch bei Projekten größeren Maßstabs auftreten: Kosten-Nutzen-Relation, Wartungs- und Erhaltungsmöglichkeiten, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit, sprich all das, was neben einer guten, formalen Gestaltung wirklich wichtig ist", sagt DI Felix Friembichler. "Uns ist es wichtig, dass Studenten schon in der Ausbildung die realistischen Rahmenbedingungen kennenlernen und sich damit besser auf das spätere Berufsleben vorbereiten können."

Teilnehmer und Träger

Zur Teilnahme berechtigt sind bundesweit Studierende der österreichischen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen für Design, Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung und verwandter Disziplinen. Einreichungen von interdisziplinären Teams sind besonders wünschenswert. Der Concrete Design Award 2013 ist mit insgesamt 7.000,-- € dotiert. Als Preisgelder sind 3.000,-- € für den 1. Preis, 2.000,-- € für den 2. Preis, 1.000,-- € für den 3. Preis vorgesehen; 2 Anerkennungspreise zu je 500,-- € können getätigt werden. 

Die Jury

GF Bmst. DI Felix Friembichler, Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ)
O. Univ. Prof. DI Dr. techn. Johann Kollegger,  TU Wien, Institut für Tragkonstruktionen
Senatsrat DI Gerald Loew, Magistrat der Stadt Wien, MA 45 – Wiener Gewässer
O. Univ. Prof. Mag. Arch. Paolo Piva, Universität für angewandte Kunst Wien, Institut für Industrial Design – ID1
DI Dr. Bernd Wolschner, Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB)
 
Die Jury tritt am 27. Februar 2013 zusammen und bestimmt die GewinnerInnen aus den eingereichten Arbeiten gemäß den Beurteilungskriterien. Die protokollierte Entscheidung ist endgültig und unanfechtbar. Bei der Preisverleihung am 7. März werden alle eingereichten Projekte präsentiert und die Sieger bekanntgegeben. Ausführliche Informationen rund um den Wettbewerb, die Gewinner und sämtliche Einreichungen werden in der Fachzeitschrift Zement und Beton und auf der Homepage der MA 45 sowie unter www.zement.at veröffentlicht.

Ausschreibungsunterlagen und Abgabe

Die Ausschreibungsunterlagen stehen ab sofort unter www.zement.at/barbecue zum Download bereit. Die einzureichenden Unterlagen sind bis spätestens 18. Februar 2013 12.00 Uhr unter dem Stichwort "BARBECUE EDITION 25" an die Zement+Beton Handels- und Werbeges.m.b.H, Reisnerstraße 53, A-1030 Wien, Tel.: +43 1 714 66 85-33, www.zement.at zu übermitteln bzw. abzugeben.