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Caesar Kommunikationspreis für "Zement lebt"

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Zementindustrie erhält Preis für besten Nachhaltigkeitsbericht

Unter mehr als 250 Einreichungen konnte sich "Zement lebt" bei der Vergabe des Kommunikationspreises der oberösterreichischen Wirtschaftskammer für die besten drei Nominees qualifizieren. Die 20-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Werbeprofi Marcus Arige entschied dann in einer sechsstündigen Marathonsitzung über die eingereichten Arbeiten. "Zement lebt" konnte dabei einstimmig als bester Nachhaltigkeitsbericht überzeugen und wurde am 12. November im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Landestheater Linz mit einer Urkunde ausgezeichnet.
"Dieser Preis freut mich besonders, da er die Aufmerksamkeit auf den Hintergrund und den Inhalt des Begriffes Nachhaltigkeit lenkt und unsere langjährige Arbeit in diesem Bereich honoriert", zeigt sich DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österrei-chischen Zementindustrie (VÖZ) über die Auszeichnung hoch erfreut.

Bereits seit 2003 engagiert sich die heimische Zementindustrie verstärkt im Bereich der Nachhaltigkeit und hat dazu eine eigene Arbeitsgruppe installiert. Im Rahmen einer regelmäßigen Berichterstattung wurde im ersten Jahr der Nachhaltigkeitsbericht "Fundament der Zukunft" herausgegeben, durch den sowohl der gesellschaftliche Nutzen, als auch die Potentiale und Herausforderungen in der Zementindustrie transparent gemacht wurden. Bereits im darauffolgenden Jahr wurde die nächste Publikation "Zement weckt Emotionen" mit dem "Austrian Sustainability Reporting Award" (kurz ASRA) als bester Nachhaltigkeitsbericht ausgezeichnet. "Für uns war es wichtig, sowohl nachhaltig zu agieren, als auch nachhaltig zu kommunizieren. Worte haben die Macht, Taten zu werden und so eine nachhaltige Veränderung zu schaffen", ist Friembichler von der Notwendigkeit guter Nachhaltigkeitsberichte überzeugt. Die Verleihung des Caesar Kommunikationspreises in diesem Jahr untermauert seine Aussage. Um Nachhaltigkeit kommunizieren zu können, muss auch nachhaltig agiert werden. Der sorgsame Umgang mit Ressourcen, Mitarbeitern und ökonomischen Maßstäben gehört daher zum fixen Bestandteil der erfolgreichen Unternehmenskultur der Zementindustrie. Dabei gilt sie auch als Vorreiter im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz. An allen zwölf Standorten in Österreich wird Klima- und Umweltschutz groß geschrieben. In den letzten Jahren gelang eine kontinuierliche Reduktion des spezifischen CO2-Ausstoßes sowie bei den Emissionen von Staub, Schwefel und Stickoxiden. Die Werke der österreichischen Zementindustrie zählen damit zu den saubersten in ganz Europa.

Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Umweltschutz

Da eine nachhaltige Unternehmensführung weit über reine umweltpolitische Ziele hinausgeht, muss auch der Nachhaltigkeitsbericht auf die unterschiedlichen, in der Unternehmenskultur verankerten Themenbereiche eingehen. Genügte es früher noch, die Leistungen des Unternehmens in einem Geschäftsbericht darzustellen, so zählen heute auch das soziale Engagement und das öffentliche Auftreten des Unternehmens zum fixen Bestandteil eines gelungenen Nachhaltigkeitsberichtes. "Für die Zementindustrie umfasst Nachhaltigkeit über die Bereiche Ökonomie und Ökologie hinaus auch den partnerschaftlichen Umgang und offenen Dialog mit Mitarbeitern, Lieferanten und Anrainern. Es geht uns um fairen Wettbewerb anstatt rücksichtslosem Konkurrenzdenken", erklärt Friembichler.