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	<title>Pressemeldungen Archiv Archive - VÖZ</title>
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	<title>Pressemeldungen Archiv Archive - VÖZ</title>
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	<item>
		<title>Bauteilaktivierung ist Schlüsseltechnologie für kühle Gebäude</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/bauteilaktivierung-ist-schluesseltechnologie-fuer-kuehle-gebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 11:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach neuen Hitzerekorden in Österreich rückt die Kühlung von Gebäuden in den Fokus. Innovative Wohnbauprojekte zeigen bereits, wie sich mit der Speichermasse von Beton leistbar und ohne fossile Energie heizen und kühlen lässt. Die heimischen Zement- und Betonhersteller fordern daher, dass die thermische Bauteilaktivierung zum Standard in jedem Neubau wird. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/bauteilaktivierung-ist-schluesseltechnologie-fuer-kuehle-gebaeude/">Bauteilaktivierung ist Schlüsseltechnologie für kühle Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beton Dialog Österreich macht in einer Presseaussendung auf die Vorteile von thermischer Bauteilaktivierung besonders auch in heißen Sommern hin und holt erfolgreiche Beispiele vor den Vorhang. Alle Informationen und weitere Bilder gibt es unter <strong><a href="https://beton-dialog.at/hitzesommer-2026/" target="_blank" rel="noopener">beton-dialog.at</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Nedad Memić<br />
Kommunikationsmanager<br />
Beton Dialog Österreich<br />
0664 547 63 19<br />
<u><a href="mailto:memic@betondialog.at">memic@betondialog.at</a></u></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/bauteilaktivierung-ist-schluesseltechnologie-fuer-kuehle-gebaeude/">Bauteilaktivierung ist Schlüsseltechnologie für kühle Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zementindustrie: Klimadebatte braucht Fakten statt Baustoff-Pauschalurteile</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/zementindustrie-klimadebatte-braucht-fakten-statt-baustoff-pauschalurteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 09:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=16326</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) weist die im gestrigen ORF-Mittagsjournal geäußerte Kritik des Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber an der Klimabilanz von Beton entschieden zurück: Sie greift zu kurz, verzerrt die Fakten und blendet den gesamten Lebenszyklus des Baustoffs aus – von der Herstellung über die jahrzehntelange Nutzung bis zu Rückbau und Recycling bzw. Verwertung.<br />
Zugleich verschweigt Schellnhuber einen zentralen Befund: Österreichs Wälder haben ihre Funktion als CO₂-Senke verloren. Wer Holz zum Klimaretter erklärt, darf die Entwicklung im heimischen Forstsektor nicht ausblenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zementindustrie-klimadebatte-braucht-fakten-statt-baustoff-pauschalurteile/">Zementindustrie: Klimadebatte braucht Fakten statt Baustoff-Pauschalurteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der CO₂-Fußabdruck moderner Stahlbetonkonstruktionen liegt in Österreich über den gesamten Lebenszyklus bei rund <strong>0,09 Tonnen CO₂ je Tonne Beton</strong> – und damit bei weniger als einem Zehntel des im Interview genannten Wertes. Österreichische Hochbaubetone erreichen bereits heute eine Größenordnung, die mit jener moderner Holzbaustoffe vergleichbar ist.</p>
<p>„<em>Wer einzelne Emissionswerte isoliert herausgreift und Nutzung, Langlebigkeit, Wiederverwendung und Recycling ausblendet, verzerrt die Klimabilanz. Die Bauwende</em><em> braucht wissenschaftlich fundierte</em><em>, vergleichbare</em><em> und technologieoffene Bewertungen </em><em>– keine geschönten</em><em> Ökobilanzen und </em><em>keine faktenwidrigen Behauptungen</em>“, sagt Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ.</p>
<h3>Holzspeicherung ist kein Freibrief für eine einseitige Klimabilanz</h3>
<p>Auch die von Schellnhuber und Interessenvertretern der Holz- und Sägewerksindustrie ins Treffen geführte CO₂-Speicherung in Holzprodukten darf nicht isoliert bewertet werden. Ihre Wirkung ist zeitlich begrenzt und unmittelbar von Zustand, Wachstum und Bewirtschaftung der heimischen Wälder abhängig. „<em>Die Argumentation von H.J. Schellnhuber ist unsachlich und blendet den Zustand der österreichischen Wälder konsequent aus, denn Österreich nutzt seine Wälder bereits dramatisch über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinaus</em>“, so der BOKU-Absolvent Spaun.</p>
<h3>Österreich nutzt seine Wälder bereits über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinaus</h3>
<p>Nach den aktuellen Daten der Treibhausgasinventur des Umweltbundesamtes haben Österreichs Wälder ihre frühere Funktion als CO₂-Senke verloren. Während sie von 2016 bis 2018 jährlich durchschnittlich rund <strong>4,8 Millionen Tonnen CO₂</strong> aufnahmen, wurden sie 2023 und 2024 zu einer <strong>CO₂-Quelle von durchschnittlich knapp 3,8 Millionen Tonnen pro Jahr</strong>. Der Landnutzungs- und Forstsektor verursacht damit mittlerweile zusätzliche Emissionen von rund <strong>8 Millionen Tonnen CO</strong><strong>₂</strong>.</p>
<p>Als Gründe nennt das Umweltbundesamt unter anderem hohe Holznutzungen und große Schadholzmengen infolge klimabedingter Waldschäden.</p>
<p>„<em>Wer die Speicherleistung von Holz hervorhebt, muss </em><em>auch</em><em> die Entwicklung der Wälder </em><em>offenlegen.</em><em> Die Daten zeigen klar</em><em>:</em><em> Österreichs Wälder </em><em>erfüllen </em><em>ihre frühere Klimaschutzfunktion nicht mehr, Österreich verliert damit auch sein wichtigstes Kühlaggregat</em><em>.</em><em> Diese Realität wird von Landwirtschaftsminister Totschnig und seinen Mitstreitern in der Debatte über nachhaltiges Bauen ausgeblendet</em>“, so Spaun.</p>
<h3>Österreich steuert im Forstsektor auf eine Klimaziel-Lücke zu</h3>
<p>Die Entwicklung hat auch europarechtliche Folgen. Im Rahmen der EU-LULUCF-Verordnung hat sich Österreich verpflichtet, im Landnutzungs- und Forstsektor jährlich <strong>4,66 Millionen Tonnen CO₂</strong> zusätzlich zu binden. Auf Basis der aktuellen Inventurdaten droht eine deutliche Zielverfehlung. Die Konsequenz könnte teuer werden: Fehlende Emissionsminderungen müssten in anderen Sektoren erbracht oder durch den Ankauf von Zertifikaten ausgeglichen werden. Eine einseitige Baustoffdebatte löst dieses Problem nicht – sie lenkt davon ab.</p>
<h3>Zementindustrie treibt klimaneutrale Produktion voran</h3>
<p>Die österreichische Zementindustrie investiert konsequent in die klimaneutrale Produktion. Ihre Dekarbonisierungs-Roadmap verbindet Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und CO₂-Abscheidung zu einem klaren Transformationspfad. Die Fortschritte sind messbar: Lokale Abfallströme liefern heute einen Großteil der Energie für die Klinkerproduktion, rund 90 Prozent der fossilen Brennstoffe wurden aus den Zementwerken verdrängt. Bereits ein Viertel der Rohstoffe stammt aus „Urban Mining“ – aus recyceltem Bauschutt und industriellen Nebenprodukten.</p>
<p>„<em>Die </em><em>Branche hat</em><em> Hunderte Millionen Euro in Dekarbonisierung und Energieeffizienz investiert und zählt international zu den emissionsärmsten Produzenten. </em><em>Diesen</em><em> Weg </em><em>setzen wir </em><em>entschlossen </em><em>fort.</em><em> Klimaschutz ist </em><em>aber keine Einbahnstraße: Er</em><em> muss </em><em>in</em><em> allen Sektoren </em><em>gelten –</em><em> auch </em><em>in</em><em> der Land- und Forstwirtschaft. </em><em>Wer</em><em> Klimaschutz ernst nimmt, darf Emissionen </em><em>nicht</em><em> beschönigen </em><em>und </em><em>Baustoffe </em><em>nicht </em><em>gegeneinander ausspielen. Österreich braucht ehrliche </em><em>Gesamtbilanzen, Technologieoffenheit</em><em> und die </em><em>wirksamste Lösung für jedes Bauvorhaben</em>“, so Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zementindustrie-klimadebatte-braucht-fakten-statt-baustoff-pauschalurteile/">Zementindustrie: Klimadebatte braucht Fakten statt Baustoff-Pauschalurteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/mehr-zement-weniger-co%e2%82%82-pro-tonne-erstmals-unter-470-kilogramm-co%e2%82%82-pro-tonne-zement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 06:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Zementindustrie hat 2025 ihre Produktion leicht gesteigert und gleichzeitig ihre CO₂-Effizienz weiter verbessert. Mit einer CO₂-Intensität von nur noch 467 kg CO₂ pro Tonne Zement wurde der bereits international führende Wert des Vorjahres nochmals deutlich unterboten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/mehr-zement-weniger-co%e2%82%82-pro-tonne-erstmals-unter-470-kilogramm-co%e2%82%82-pro-tonne-zement/">Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:</p>
<ul>
<li><strong>Aus Abfall werden Rohstoffe:</strong> Heute ersetzt die österreichische Zementindustrie 550 Kilogramm Primärressourcen pro Tonne Zement durch alternative Materialien – mehr als dreimal so viel wie noch 1988.</li>
<li><strong>Österreichischer Zement ist Spitzenreiter beim Klimaschutz:</strong> Mit nur 467 kg CO₂ je Tonne Zement gehört die heimische Produktion zu den emissionsärmsten weltweit.</li>
<li><strong>Industrielle Transformation gelingt:</strong> Was früher mit Kohle, Öl und Gas produziert wurde, wird heute zu rund 90 Prozent durch alternative Energieträger ersetzt. Die österreichische Zementindustrie zählt damit europaweit zu den Vorreitern beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>WIEN. Die österreichischen Zementwerke produzierten 2025 insgesamt 4,529 Mio. Tonnen Zement, ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der höheren Klinkerproduktion stiegen damit die absoluten CO₂-Emissionen auf 2,135 Mio. Tonnen (+2,6 Prozent). Für die Bewertung des Fortschritts bei der Transformation gilt jedoch die CO₂-Intensität als zentrale Kennzahl, da sie die Emissionen in Relation zur produzierten Menge abbildet. Mit nur 467 kg CO₂ je Tonne Zement gehört die heimische Produktion zu den emissionsärmsten weltweit.</p>
<h3>Österreichs Zementindustrie weltweit Vorreiter für CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft</h3>
<p><em>„</em><em>Die österreichische Zementindustrie hat ihre Hausaufgaben gemacht und investiert seit Jahren hunderte Millionen Euro in Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und innovative CO₂-Abscheidungstechnologien. </em><em>Mit Erfolg: Lokale Abfallkreisläufe liefern heute die Energie für die Klinkerproduktion, fossile Brennstoffe wurden zu rund 90 Prozent aus den Zementwerken verdrängt. Unsere Leitbetriebe sichern damit die Grundlage moderner Infrastruktur</em><em> und</em><em> regionaler Wertschöpfung mit heimischen Rohstoffen, auf kurzen Wegen </em><em>und mit wachsendem</em><em> Einsatz von Recyclingstoffen</em>“, sagt Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie.</p>
<h3>88,8 Prozent Ersatzbrennstoffe – aus Abfall werden neue Rohstoffe</h3>
<p>Mit einer Ersatzbrennstoffquote von 88,8 Prozent werden fossile Energieträger weitgehend durch nicht mehr recycelbare Reststoffe ersetzt. Zusätzlich kommen alternative Rohstoffe bei der Klinker- und Zementproduktion zum Einsatz. 25 Prozent der eingesetzten Rohstoffe stammen bereits aus recyceltem Bauschutt alter Gebäude. Insgesamt verwertet die heimische Zementindustrie rund 550 kg Ersatzstoffe pro Tonne erzeugten Zements und schließt damit Stoffkreisläufe auf höchstem Niveau. Die alternativen Brenn- und Rohstoffe stammen überwiegend aus der Region, ersetzen fossile Ressourcen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Aus Reststoffen entsteht so ein hochwertiger Baustoff für nachhaltiges Bauen und langlebige, robuste Infrastruktur.</p>
<h3>Neuer österreichischer Zement spart bis zu einem Drittel CO₂</h3>
<p>Mit der neuen klinkerreduzierten Zementsorte CEM II/C setzt die österreichische Zementindustrie einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Baustoffproduktion. Durch die Senkung des Klinkeranteils auf 50 Prozent – dem größten Hebel zur Reduktion der CO₂-Emissionen in der Zementherstellung – lassen sich gegenüber dem österreichischen Durchschnitt bereits heute 34 Prozent CO₂ einsparen. Damit wird der Zielwert der VÖZ-CO₂-Roadmap für 2040 schon jetzt erreicht.</p>
<p>Die CO₂-Reduktion erfolgt ohne Einbußen bei Qualität oder Leistungsfähigkeit. Der neue Zement hat die aufwendigen Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen, wird bereits österreichweit produziert und kommt in immer mehr Bauprojekten zum Einsatz – etwa bei der Zentralberufsschule Seestadt Aspern. Um CO₂-arme Baustoffe rascher im Markt zu etablieren, braucht es nun vor allem eine stärkere Nachfrage durch öffentliche Auftraggeber und andere Bauherren.</p>
<h3>Ohne Industrie kein Klimaschutz: Sonst exportieren wir CO₂ und Wertschöpfung</h3>
<p>Die Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie haben Ende Juni turnusgemäß ein neues Präsidium gewählt. Neuer Vorstandsvorsitzender ist <strong>Heimo Berger</strong>, Geschäftsführer der Leube Gruppe mit Sitz in Gartenau bei Salzburg. Für Berger stehen die Dekarbonisierung der Zementproduktion und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Österreich gleichermaßen im Fokus. „<em>Unsere Roadmap definiert den Weg zur Klimaneutralität klar. Jetzt ist die Politik gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen</em>“, sagt Berger.</p>
<h3>Klimazoll wird zur Existenzfrage</h3>
<p>„<em>Wir stehen im globalen Wettbewerb – und zwar mit Ländern, die weder vergleichbare Umweltstandards noch CO₂-Kosten haben. Instrumente wie CBAM sind für uns so wichtig wie ein Stück Brot. Bevor Gratiszertifikate auslaufen, muss der EU-Klimagrenzausgleich für </em><em>Zementimporte</em><em> einwandfrei funktionieren. Österreich produziert den CO₂-ärmsten Zement weltweit – doch ohne Anpassungen und eine Flexibilisierung im Emissionshandel steht diese Produktion auf dem Spiel</em>“, so der VÖZ-Präsident.</p>
<h3>Ohne CO₂-Infrastruktur für unvermeidbare prozessbedingte Emissionen keine Nullemissionen</h3>
<p>„<em>Die gute Nachricht ist: Unsere Transformation ist klar geplant und technologisch machbar. Technisch wissen wir, was in den Werken zu tun ist – die Herausforderung liegt außerhalb der Werkszäune“, </em>betont Sebastian Spaun.<em> „Die Branche ist bereit zu investieren und bekennt sich klar zu den Klimazielen. Jetzt ist die Politik gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Ohne CO₂-Speicher, Pipelines und leistbaren Industriestrom bleiben Nullemissionen bis 2040 ein Wunschtraum</em>.“</p>
<p>Ein Zementwerk, das weder an eine CO₂-Pipeline angeschlossen ist noch über geeignete Speicherstätten – etwa ausgebeutete Erdgas- oder Erdölfelder in unmittelbarer Nähe – verfügt, steht vor unüberwindbaren Hürden auf dem Weg zur Dekarbonisierung Richtung Nullemissionen. Hinzu kommt: Transport und Speicherung von CO₂ werden in Österreich frühestens ab 2040 verfügbar sein, weil zentrale Voraussetzungen fehlen und Österreich beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur eklatant hinterherhinkt.</p>
<p>Ein gesetzlicher Rahmen sowie die Planung eines CO₂-Pipeline-Systems samt Speicherstätten fehlen nach wie vor. Politische Lippenbekenntnisse hört die Branche seit Jahren.</p>
<p>Angesprochen auf den sinkenden Zementverbrauch in Deutschland (Niveau vor Zweitem Weltkrieg) sagt Spaun: „<em>Die Entwicklung in Österreich unterscheidet sich kaum von jener in Deutschland: Auch hier ist der Zementmarkt seit dem Ende des Baubooms innerhalb der vergangenen drei bis vier Jahre um rund 25 Prozent eingebrochen. Dass die österreichischen Werke zuletzt dennoch etwas mehr produzierten, ist ausschließlich auf zusätzliche Exporte zurückzuführen. Diese Strategie ist aber nicht nachhaltig bedienbar.“</em></p>
<h3>Betondecken sind der zentrale Hebel für kühle Räume und mehr Lebensqualität</h3>
<p>Gleichzeitig wird Österreich wieder mehr leistbaren und klimafitten Wohnraum brauchen – insbesondere in den Städten. Beton bleibt dafür ein unverzichtbarer Baustoff: aufgrund seiner Robustheit, Wasserdichtigkeit, Schalldämmung, Feuerbeständigkeit und wegen seiner einzigartigen thermischen Speichereigenschaften.</p>
<p>In der Stadt Wien wurden bereits rund zwei Mio. Quadratmeter Bauteilaktivierung umgesetzt. Gerade für Schulen, Wohnquartiere, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser bringt diese Technologie bei Temperaturen jenseits der 30 Grad enorme Vorteile. Die Betondecke speichert Wärme und Kälte, gleicht Temperaturschwankungen aus und sorgt gemeinsam mit integrierten Rohrleitungen für ein ganzjährig stabiles Raumklima. Im Winter gibt warmes Wasser die Wärme gleichmäßig an den Raum ab, im Sommer nimmt kühleres Wasser überschüssige Raumwärme auf. Das Ergebnis ist eine energieeffiziente Temperierung mit niedrigen Betriebskosten – ideal in Kombination mit Wärmepumpen, Umweltwärme und grünem Strom.</p>
<h3>Beton ist Hightech ohne Stecker: Seine Wirkung ist physikalisch im Gebäude integriert</h3>
<p>„<em>Das Ergebnis sind angenehm kühle Räume im Sommer und behagliche Temperaturen im Winter. Wir müssen wieder in Generationen statt in Bauzyklen denken. Gebäude müssen über viele Jahrzehnte, besser noch über Jahrhunderte, funktionieren und Lebensqualität sichern. Die Gründerzeitarchitektur zeigt eindrucksvoll, wie das gelingen kann. Wir brauchen wieder intelligente Grundrisse, ausreichende Raumhöhen und Betondecken, die die natürliche Wärme und Kühle des Erdreichs nutzen und so das Gebäude selbst zum Energiespeicher machen. Kein anderer Baustoff ist dabei so hoch im Kurs</em>“, sagt Spaun abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://zement.at/publikationen/emissionsberichte/" target="_blank" rel="noopener">Emissionsbericht 2025</a></li>
<li><a href="https://zement.at/archiv/kennzahlen-der-zementindustrie-2025/" target="_blank" rel="noopener">Kennzahlen 2025</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/mehr-zement-weniger-co%e2%82%82-pro-tonne-erstmals-unter-470-kilogramm-co%e2%82%82-pro-tonne-zement/">Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Betonbau neu gedacht: schlank, ressourcenschonend, digital</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/betonbau-neu-gedacht-schlank-ressourcenschonend-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15745</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft des Bauens mit Beton liegt für Studierende und junge Forschende in Österreich in der Material- und Strukturoptimierung, der Kreislaufwirtschaft sowie in Robotik und Digitalisierung. Das belegen aktuelle Forschungsprojekte und die Einreichungen zur diesjährigen Concrete Design Competition. Auch heimische Bauunternehmen setzen auf diese Innovationen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/betonbau-neu-gedacht-schlank-ressourcenschonend-digital/">Betonbau neu gedacht: schlank, ressourcenschonend, digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Betonforschung in Österreich liefert Antworten auf die drängendsten Fragen der Branche, wie einige aktuelle Projekte zeigen. So arbeiten Forschende der BOKU Wien an der <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fboku.ac.at%2Flawi%2Figce%2Fforschung%2Fhochbau%2Fautomconcrete&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511231024%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=z47ICWTZh5SmROHjgWqMoq8L5p6KtHeov4wUnvIprww%3D&amp;reserved=0">robotergestützten Herstellung strukturoptimierter Betonfertigteile</a>, durch die sich 20 bis 40 Prozent Material einsparen lassen – ohne Einbußen bei der Tragfähigkeit. Parallel dazu zeigt das Projekt <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.hcw.ac.at%2Fforschung%2Fprojekte-und-aktivitaeten%2Fc3po-concrete-3d-printed-objects&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511260003%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=wVlSiR7%2FUAzRRnJCi5MpAxR1J6dspP%2FSRhA2hdeVXDI%3D&amp;reserved=0">C3PO</a> der Hochschule Campus Wien, dass 3D-gedruckte Betonbauteile aus klinkerarmen Zementen und topologieoptimierte Querschnitte technisch realisierbar sind. Das Nachfolgeprojekt <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.hcw.ac.at%2Fforschung%2Fc3pro-concrete-3d-printed-reinforced-objects&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511282232%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=pG31vxBSo%2BQ1c0ReCzC9nw%2BgbismHJdQObej8NSYyE4%3D&amp;reserved=0">C3PRO</a> läuft seit Herbst 2025 gemeinsam mit der TU Wien und 27 Industriepartnern.</p>
<p>Auch die Kreislaufwirtschaft rückt ins Zentrum der Forschung: Im Forschungsprojekt <a href="https://zement.at/forschungsprojekte/carborate/" target="_blank" rel="noopener">CarboRate</a> untersucht die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie gemeinsam mit der Smart Minerals GmbH, wie Beton und Betonabbruch durch sogenannte Carbonatisierung CO₂ aufnehmen können. Ziel ist es, Abbruchmaterialien als dauerhafte CO₂-Speicher nutzbar zu machen. Wie weit die Digitalisierung in der Baupraxis bereits reicht, demonstriert der <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.pde-porr.com%2Fde%2Fnews%2Funsere-planungs-expertise-beim-semmering-basistunnel&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511328007%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=vQdjW4DfB5w08XuVZbCgij01lVGcciRjYNeRX3MwEOA%3D&amp;reserved=0">Semmering-Basistunnel</a>: Mithilfe von Laserscans, BIM-Modellen, LEAN-Management und KI werden Planung, Ausführung und spätere Betriebsübergabe durchgängig digital unterstützt.</p>
<h3>Wettbewerb spiegelt Trends im Betonbau wider</h3>
<p>Viele dieser Ansätze verfolgen auch Studierende und junge Forschende, die den Betonbau der Zukunft gestalten wollen und am internationalen Studierendenwettbewerb Concrete Design Competition teilgenommen haben. Dieser stand 2025/26 unter dem Motto „Transform“ und wurde national von Beton Dialog Österreich veranstaltet. Beim Thema „Transform“ geht es für Werner Sobek, Architekt, Bauingenieur und Pionier des klimaschonenden Bauens, darum, „Bauwerke mit minimalem Materialaufwand zu errichten, die vollständig rückbaubar und sortenrein recycelbar sind“. Als Juryvorsitzender der diesjährigen Concrete Design Competition hat er gemeinsam mit den sieben anderen Jurymitgliedern aus 31 Einreichungen fünf Projekte ausgewählt, die das Thema des Wettbewerbs besonders überzeugend umsetzten: ein erster Platz, zwei zweite Plätze, eine Anerkennung und eine lobende Erwähnung. Die Preisträger:innen kommen von der Fachhochschule Kärnten, der Hochschule Campus Wien und der TU Wien.</p>
<p>Für Claudia Dankl, Vorstand von Beton Dialog Österreich und stellvertretende Geschäftsführerin der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, ist es essenziell, dass sich künftige Planende noch intensiver mit dem Baustoff auseinandersetzen. „Beton ist der Hebel, ohne den uns die Transformation des Bauwesens nicht gelingen wird“, erklärt sie. „Die Concrete Design Competition motiviert alle zwei Jahre Studierende an Österreichs Hochschulen, sich mit der Zukunft des nachhaltigen Bauens auseinanderzusetzen und Beton neu zu denken.“ Der Wettbewerb wird neben Österreich auch in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Irland organisiert. Die prämierten Studierenden nehmen an einer einwöchigen internationalen Masterclass in einem der teilnehmenden Länder teil. Heuer findet sie am PORR Campus, der Ausbildungsstätte des Bauunternehmens, in Wien statt.</p>
<h3>Vom Labor auf die Baustelle</h3>
<p>„Viele der in der Jurysitzung diskutierten Ideen sind bereits in der Baupraxis angekommen – vom Baustoffrecycling über die Digitalisierung bis hin zu neuen Betonrezepten“, erklärt Josef-Dieter Deix, COO der PORR AG und Jurymitglied. Im Recycling Center Himberg, dem größten für Baurestmassen in Österreich, hat die PORR im Vorjahr rund 83.500 Tonnen Beton verwertet.</p>
<p>Das Bauunternehmen treibt die Entwicklung emissionsreduzierter Baustoffe auf mehreren Ebenen voran: Im Forschungsprojekt „SmartStreet&#8220; wird gemeinsam mit der Universität Innsbruck eine KI trainiert, die Materialeigenschaften von Recyclingbeton vorab bestimmt, während auf der Baustelle Zentralberufsschule Aspern in Wien durch den Einsatz von CEM II/C-Zement und optimierten Transportwegen rund 4.200 Tonnen CO₂-Äquivalent eingespart werden. Parallel dazu ermöglicht ein seit 2017 weiterentwickeltes Berechnungsverfahren für Hochhäuser eine um mindestens 30 Prozent präzisere Modellierung des Tragverhaltens. Beim DC Tower 2 etwa entfiel dadurch ein geplanter Schwingungskompensator, wodurch 200 Tonnen Stahl sowie rund 5 Prozent des Beton- und Bewehrungsbedarfs eingespart werden konnten.</p>
<h3>Gewinner:innen der Concrete Design Competition 2025/26</h3>
<ol>
<li><strong> Platz – Shanmugam Anbananthan, Lisa-Marie Hubert, Thomas Nissler und Lilli Platzer (FH Kärnten):</strong> Studierende des Bauingenieurwesens entwickelten ein leichtes, komplex geformtes Betongewölbe. Gefertigt mit 3D-Druck, Lasercutter und einer aufblasbaren Schalung, überzeugte es sowohl konstruktiv als auch gestalterisch.</li>
<li><strong> Platz (geteilt) – Marc-Patrick Pfleger, Elisabeth Radl und Nina Sam (Hochschule Campus Wien):</strong> Ein robotergedruckter Betonträger in optimierter Form reduziert den Materialverbrauch bei gleichbleibender Stabilität.</li>
<li><strong> Platz (geteilt) – Patrick Leitner, Simon Leitner (TU Wien): </strong>Statt herkömmlichem Stahl werden Basaltfasern als Bewehrung maschinell entlang der Kraftlinien eingelegt – materialeffizient, umweltfreundlich und so flexibel, dass faltbare Betonplatten möglich sind.</li>
</ol>
<p><strong>Anerkennung – Nadine Exß, Bettina Jung (TU Wien): </strong>Ein Gebäudeentwurf, der alte Betonträger und Stahlteile vom Wiener Westbahnhof als tragende Elemente einer gefalteten Dachkonstruktion wiederverwendet.</p>
<p><strong>Lobende Erwähnung – Dina Unterfrauner (TU Wien):</strong> Aus alten Betonplatten eines Wiener Brachgrundstücks wurde direkt vor Ort ein Pool gebaut – ein praktisches Experiment zur Wiederverwendung von Abbruchmaterial, das vor allem durch seine Symbolkraft überzeugte.</p>
<p>Fotos der Gewinnerprojekte der Concrete Design Competition 2025/26 zum Download<a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.beton-dialog.at%2Fbetonbau-neu-gedacht-cdc2026&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511352233%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=C6INALu8lftFt2YF7Kzg%2BeJ7y4G0hbyTzptGbvaFq2c%3D&amp;reserved=0"> www.beton-dialog.at/betonbau-neu-gedacht-cdc2026</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong><br />
Nedad Memić<br />
Kommunikationsmanager Beton Dialog Österreich<br />
0664 / 547 63 19<strong><br />
</strong><a href="mailto:memic@betondialog.at">memic@betondialog.at</a></p>
<p>Petra Kestler<br />
Öffentlichkeitsarbeit Beton Dialog Österreich<br />
0676 / 307 50 33<br />
<a href="mailto:kestler@betondialog.at">kestler@betondialog.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/betonbau-neu-gedacht-schlank-ressourcenschonend-digital/">Betonbau neu gedacht: schlank, ressourcenschonend, digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heimo Berger zu neuem VÖZ-Präsidenten gewählt</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/heimo-berger-zu-neuem-voez-praesidenten-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15414</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Sommersitzung wählte der Vorstand der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie den neuen VÖZ-Präsidenten: Heimo Berger, Geschäftsführer Leube, übernimmt mit 1. Juli 2026 den Vorsitz, als sein Stellvertreter wurde Gernot Tritthart, Head of Sales Holcim Österreich, gewählt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salzburger Heimo Berger ist seit 2022 Vorstand und Alleingeschäftsführer von Leube, er hat an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck Betriebswirtschaftslehre studiert.</p>
<p>Heimo Berger freut sich auf die Herausforderungen und dankt zugleich Haimo Primas, der als CEO von Holcim ausgeschieden ist: „Ich werde, gemeinsam mit dem Vorstand der VÖZ, die brisanten Themen weiter vorantreiben, besonders am Herzen liegt mir die CO2-Reduktion, eine Herkulesaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können.“ Er lobt zugleich die hohe Fachkompetenz und das Engagement der VÖZ auf allen Ebenen, vor allem auch in puncto Forschung zu neuen Zementen und Zuschlagstoffen: „Ohne Zement und Beton gibt es keine nachhaltige Stadtentwicklung, keine zukunftsfitte Infrastruktur, keine langlebigen Gebäude, keine Wasserkraft  – ich bin davon überzeugt, dass wir als VÖZ als Sparringpartner für Politik, Interessensvertreter und die Immobilien- und Baubranche unverzichtbar sind, wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.“</p>
<p>Dekarbonisieren, effizienter werden und wieder mehr bauen, sind die Stichworte, die Heimo Berger ins Zentrum seiner Bemühungen stellt. „Wir haben in unserer Roadmap die Ziele klar definiert und ich werde sehr dahinter sein, dass auch die Politik ihre Verantwortung für den Industriestandort Österreich ernst nimmt. Ich erwarte mir klare Signale, sonst drohen Österreich in puncto Klimaschutz riesige Summen an Strafzahlungen und unsere Unternehmen werden ihre Produktionen nicht mehr in Österreich halten können.“, so Heimo Berger, der seit Jahren als großer Kämpfer für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich gilt.</p>
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		<item>
		<title>Kritik am Budgetbegleitgesetz</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Bauen mit Holz soll mit Steuergeld unter dem Mantel „Waldschutz“ forciert werden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/">Kritik am Budgetbegleitgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zementindustrie fordert die klare Trennung von Waldschutzmaßnahmen und Wirtschaftsförderung und die Streichung der Absatzförderung von Holz im Rahmen des neuen Resilienz-Fonds. Scharfe Kritik wird an der im Entwurf des Budgetbegleitgesetzes vorgesehenen Förderung des mehrgeschossigen Holzbaus geübt. Während die Bundesregierung zahlreiche Umweltförderungen kürzt, sollen weitere Steuergelder in die Förderung des Holzabsatzes investiert werden. Das widerspricht den Grundsätzen fairer Wettbewerbsbedingungen ebenso wie einer technologieoffenen Klimapolitik. Zudem schadet das weitere Abholzen der heimischen Wälder dem Klima.</p>
<p>„<em>Wir akzeptieren keine von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern finanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten eines einzelnen Baustoffs. Der Staat darf nicht darüber entscheiden, welches Material am Markt gewinnt. Diese Entscheidung müssen Innovation, Qualität, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit treffen – nicht steuerfinanzierte Förderprogramme</em>“, erklärt Haimo Primas, Präsident der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ).</p>
<h3>Die Förderung von Holzbau ist Wirtschaftspolitik – nicht Waldschutz.</h3>
<p>Dass die „verstärkte Verwendung des Rohstoffes Holz“ als Maßnahme eines Waldfonds geführt wird, offenbart für den BOKU-Absolvent und VÖZ-Geschäftsführer Sebastian Spaun die Schieflage: „<em>Ein Fonds zur Sicherung der Wälder muss den Wald stärken – nicht die Nachfrage nach seinem Rohstoff. Holzbau fördert Nutzung, nicht Schutz. Wer den Wald schützen will, stellt seine ökologische Funktion, Artenvielfalt und Klimaresilienz in den Mittelpunkt. Alles andere ist steuerfinanzierte Klientelpolitik für die Holz- und Sägewerksindustrie.“</em></p>
<p>Für den Waldteil des Resilienz-Fonds sind bis 2032 insgesamt 54 Mio. Euro vorgesehen. Davon fließen 50,76 Mio. Euro in Förderungen und 3,24 Mio. Euro in die Förderabwicklung. Die Auszahlungen erfolgen zwischen 2027 und 2032, laut den finanziellen Erläuterungen im Budgetbegleitgesetz belastet das den Bundeshaushalt bis 2031 mit zusätzlichen 48,6 Mio. Euro.</p>
<h3>Unter dem Deckmantel des Waldschutzes wird im Resilienz-Fonds Holzbau subventioniert</h3>
<p>Künftiger Förderschwerpunkt soll die Stärkung der Klimafitness, Resilienz und Biodiversität der Wälder sein. Dafür sind Fördermittel für die Wiederbewaldung von Schadflächen, klimaresiliente Gehölze und Forschungsaktivitäten vorgesehen. Gleichzeitig will die Bundesregierung den Einsatz von Holz im mehrgeschossigen Wohnbau gezielt forcieren. Während die Abgeltung von Borkenkäferschäden ausläuft, werden auch Förderungen für Forschungsmaßnahmen zu „Holzgas und Biotreibstoffen“ sowie entsprechende Forschungsanlagen eingestellt.</p>
<p>„<em>Wiederaufforstung, Biodiversität und Klimaresilienz sind wichtige öffentliche Aufgaben. Die Förderung der Nachfrage nach Holz ist hingegen Wirtschaftspolitik. Wer Waldschutz ernst nimmt, muss Mittel für den Schutz der Wälder einsetzen und nicht für die Absatzförderung eines bestimmten Produkts</em>“, sagt Spaun.</p>
<p>Die Förderung eines einzelnen Baustoffs unter dem Deckmantel des Waldschutzes ist weder transparent noch sachlich zu rechtfertigen. Das Budgetbegleitgesetz spricht mehrfach ausdrücklich von Maßnahmen zur „verstärkten Verwendung des Rohstoffes Holz“. Damit wird offen eingestanden, dass es nicht um Waldschutz, sondern um die staatlich finanzierte Absatzförderung der Holz- und Sägewerksindustrie geht.</p>
<h3>Öffentliche Gelder dürfen keine Marktverzerrungen finanzieren</h3>
<p>„<em>Wer von Budgetkonsolidierung spricht, kann nicht gleichzeitig Steuergeld verwenden, um bestimmte Baustoffe künstlich zu bevorteilen. Der Staat sollte Rahmenbedingungen für klimafreundliches und leistbares Bauen schaffen – nicht Gewinner und Verlierer am Markt bestimmen. Es kann nicht darum gehen, mit Steuergeld einen Baustoff gegen einen anderen auszuspielen. Entscheidend muss einzig und allein die CO₂-Bilanz eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus sein. Dafür braucht es Technologieoffenheit und faire Wettbewerbsbedingungen für alle Baustoffe</em>“, sagt Primas.</p>
<p>Die österreichische Zementindustrie investiert seit Jahren hunderte Millionen Euro in Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und innovative CO₂-Abscheidungstechnologien. Gleichzeitig werden energieintensive Industrien bereits durch CO₂-Bepreisung und umfangreiche Umweltauflagen belastet. Umso problematischer sei es, wenn der Staat parallel dazu einzelne konkurrierende Baustoffe mit zusätzlichen Förderungen unterstützt.</p>
<h3>Regierung macht Holz zum Staatsbaustoff</h3>
<p>„<em>Holz ist ein wichtiger Baustoff und hat seine Berechtigung – genauso wie Beton, Stahl oder Ziegel. Die Aufgabe der Politik ist es nicht, einzelne Materialien zu bevorzugen, sondern faire Rahmenbedingungen für alle zu schaffen. Innovation, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit müssen über den Erfolg eines Baustoffs entscheiden – nicht staatliche Förderprogramme. Es ist ein eklatanter Widerspruch, einerseits den Schutz der Wälder in den Mittelpunkt zu stellen und andererseits die verstärkte Nutzung des Rohstoffs Holz mit Steuergeld anzukurbeln. Wer die Holzentnahme fördert, kann nicht gleichzeitig behaupten, den Wald zu schützen</em>“, so Spaun.</p>
<h3>Österreichs Wälder verlieren ihre Klimaschutzfunktion</h3>
<p>Dass diese Politik weder dem Klima noch den Wäldern hilft, zeigen die aktuellen Daten. Laut der Treibhausgasinventur 2025 haben sich Österreichs Wälder von einer bedeutenden CO₂-Senke zu einer CO₂-Quelle entwickelt. Während sie zwischen 2016 und 2018 noch durchschnittlich 4,8 Mio. Tonnen CO₂ pro Jahr gebunden haben, verursachen sie mittlerweile zusätzliche Emissionen von rund acht Mio. Tonnen CO₂ jährlich. Hauptursachen sind die hohen Nutzholzeinschläge sowie große Mengen an Schadholz.</p>
<h3>Österreich riskiert milliardenschwere Folgen</h3>
<p>Die Entwicklung ist nicht nur klimapolitisch problematisch, sondern birgt auch erhebliche finanzielle Risiken. Im Rahmen der EU-LULUCF-Verordnung hat sich Österreich verpflichtet, im Landnutzungs- und Forstsektor jährlich mind. 4,66 Mio. Tonnen CO₂ zu binden. Verfehlt Österreich die EU-Vorgaben, drohen milliardenschwere Strafzahlungen. „<em>Umso fragwürdiger ist es, wenn öffentliche Gelder weiter dafür eingesetzt werden, um die Holznachfrage weiter anzukurbeln</em>“, so der VÖZ-Präsident abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/">Kritik am Budgetbegleitgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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		<title>Zwei Drittel wollen klimafitte Straßen und Plätze: Neue Initiative unterstützt Gemeinden</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/zwei-drittel-wollen-klimafitte-strassen-und-plaetze-neue-initiative-unterstuetzt-gemeinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15330</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Österreichs Gemeinden steigt der Handlungsdruck, Freiräume an den Klimawandel anzupassen. Beton Dialog Österreich, Verband Österreichischer Betonfertigteilwerke und Forum Qualitätspflaster haben daher die Initiative „Lebenswerte Straßen und Plätze" gegründet, die lokale Entscheidungsträger und -trägerinnen mit Fachinformationen und praxisnahen Werkzeugen unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zwei-drittel-wollen-klimafitte-strassen-und-plaetze-neue-initiative-unterstuetzt-gemeinden/">Zwei Drittel wollen klimafitte Straßen und Plätze: Neue Initiative unterstützt Gemeinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer repräsentativen Umfrage des TQS-Instituts im Auftrag von <a href="https://beton-dialog.at/" target="_blank" rel="noopener">Beton Dialog Österreich</a> (1.000 Befragte, österreichweit) halten 63 Prozent der Bevölkerung die Umgestaltung von Straßen und Plätzen zur lokalen Regenwasserversickerung für eine wichtige Maßnahme zur Klimawandelanpassung. Die Bekämpfung von Hitzeinseln zählt dabei zu den zentralen Herausforderungen für Gemeinden und Städte.</p>
<h3>Schwammstadtprinzip und Begrünung als Lösungsansatz</h3>
<p>Helle Pflastersteine, Grünflächen und begrünte Fassaden in Kombination mit dem Schwammstadtprinzip – bei dem Regenwasser lokal versickert und zur Bewässerung von Bäumen unter befestigten Oberflächen genutzt wird – verbessern nachweislich das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität in Gemeinden. „Klimafitte Freiräume sind für Gemeinden eine komplexe Aufgabe – finanziell wie planerisch. Mit gezielter Beratung lässt sich zeigen, wie helle Oberflächen, Begrünung und nachhaltiges Wassermanagement langfristig wirtschaftlich und wirkungsvoll umgesetzt werden können“, sagt Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich und Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Betonfertigteilwerke.</p>
<h3>Fachinformation und Begleitung für lokale Entscheidungsträger</h3>
<p>Die Initiative „Lebenswerte Straßen und Plätze&#8220; richtet sich gezielt an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Planungsverantwortliche in Gemeinden. „Die Initiative bündelt verfügbare Expertise und macht sie für die kommunale Praxis zugänglich – von versickerungsfähigen Pflasterflächen über durchwurzelungsfähige Aufbauten bis hin zum Starkregen- und Dürremanagement&#8220;, sagt Stefan Weissenböck, Vorstandsvorsitzender des Forums Qualitätspflaster.</p>
<p>Die Initiative setzt auf Interdisziplinarität, Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Als Partner konnten bereits die Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur, die Kompetenzstelle „GrünstattGrau&#8220;, namhafte Forscherinnen und Forscher der TU Wien und der BOKU sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Wiener Neustadt und Reisenberg gewonnen werden.</p>
<h3>Kriterienkatalog und Workshops ab 2027</h3>
<p>Bis Frühjahr 2027 entwickelt die Initiative einen Kriterienkatalog sowie eine digitale Entscheidungshilfe als erste Orientierungs- und Informationsquelle für Gemeinden. Das Herzstück der Initiative sollen anschließende Workshopreihen mit Expertinnen und Experten aus Landschaftsarchitektur, -planung und grün-blauer Infrastruktur in ausgewählten Gemeinden bilden, um lokale Verantwortliche bei der Umsetzung längerfristig zu begleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong>:<br />
Nedad Memić<br />
Kommunikationsmanager<br />
Beton Dialog Österreich<br />
0664 547 63 19<br />
<u><a href="mailto:memic@betondialog.at">memic@betondialog.at</a></u></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zwei-drittel-wollen-klimafitte-strassen-und-plaetze-neue-initiative-unterstuetzt-gemeinden/">Zwei Drittel wollen klimafitte Straßen und Plätze: Neue Initiative unterstützt Gemeinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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		<item>
		<title>Steuerfinanzierter Waldfonds in der Kritik: Zementindustrie fordert fairen Wettbewerb</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/steuerfinanzierter-waldfonds-in-der-kritik-zementindustrie-fordert-fairen-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 06:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=14257</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der mit 450 Millionen Euro dotierte Waldfonds soll verlängert werden, lässt jedoch Transparenz und eine positive Wirkung vermissen. Kritik kommt unter anderem vom Rechnungshof, der neben mangelnder Transparenz auch die Förderpraxis des Waldfonds beanstandet. Überförderungen sowie Mehrfachförderungen konnten nicht ausgeschlossen werden. Zudem werden über den Waldfonds steuerfinanzierte Förderungen ausgeschüttet, die laut Steuerexperte Gottfried Schellmann nicht mit der EU-Freistellungsverordnung vereinbar sein dürften.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/steuerfinanzierter-waldfonds-in-der-kritik-zementindustrie-fordert-fairen-wettbewerb/">Steuerfinanzierter Waldfonds in der Kritik: Zementindustrie fordert fairen Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Förderung sowie Bewerbung von Holz in der industriellen Verarbeitung ist weder EU-rechtlich zulässig noch sachlich gerechtfertigt. Darauf weist der Steuerexperte Gottfried Schellmann in einer rechtlichen Prüfung für den Stahlbauverband hin. EU-rechtlich zulässig seien Beihilfen ausschließlich für die Urproduktion von Holz. Förderungen entlang der gesamten Verarbeitungskette – von Sägewerken bis hin zu Leimbindern oder Verbundprodukten – fehle es damit an rechtlicher Grundlage. Dennoch werden Vermarktung und Verwendung von Holz seit Beginn der Förderausschüttungen im Rahmen des steuerfinanzierten Waldfonds mit insgesamt 65,8 Millionen Euro subventioniert. Der 2020 von Elisabeth Köstinger initiierte Waldfonds ist insgesamt mit 450 Millionen Euro dotiert. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig setzt sich aktuell für eine Verlängerung des Fonds ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Steuerfinanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Holz</h3>
<p>„Aus unserer Sicht handelt es sich dabei um eine steuerfinanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Holz und zulasten anderer Baustoffe wie Stahl, Aluminium, Beton oder Zement. Deren Hersteller sind bereits zusätzlich durch hohe CO₂-Kosten belastet. Gerade die Vermeidung solcher Wettbewerbsverzerrungen ist eine klare Linie der EU-Kommission. Umso unverständlicher ist es, dass die EU-Kommission mit der Notifizierung der Fördermittel für den Waldfonds ihre eigenen Regeln unterläuft. Das ist absurd und wird auf unseren Widerstand stoßen“, sagt Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Waldpolitik steht im Widerspruch zu Klimazielen</h3>
<p>Besonders irritierend ist für Spaun, selbst Absolvent der Universität für Bodenkultur, dass Minister Norbert Totschnig den millionenschweren Einsatz von Steuergeldern mit Wiederaufforstung und Waldschutz begründet. Gleichzeitig wird jedoch mit Maßnahme 9 zur verstärkten Verwendung des Rohstoffs Holz die Holzentnahme mit 65,8 Millionen Euro an gebundenen und ausbezahlten Mitteln massiv forciert. „Es ist widersprüchlich, einerseits Waldschutz zu propagieren und andererseits die intensive Nutzholzentnahme und damit Kahlschläge finanziell zu fördern“, so Spaun. Dass diese Förderpolitik den Wäldern nicht nützt, lasse sich klar anhand der vorliegenden Daten ablesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Österreichs Wälder verlieren ihre Klimaschutzfunktion</h3>
<p>Laut der Treibhausgasinventur 2025 sind Österreichs Wälder von einer CO₂-Senke zu einer CO₂-Quelle geworden. Während die Senkenleistung zwischen 2016 und 2018 noch im Schnitt 4,8 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr betrug, weist der Sektor mittlerweile zusätzliche Emissionen von 8,0 Millionen Tonnen CO₂ aus. Hauptursachen dafür sind hohe Nutzholzeinschläge sowie große Mengen an Schadholz.</p>
<p>Österreich nutzt seine Wälder damit über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinaus. Gleichzeitig begünstigt der steuerfinanzierte Waldfonds diese Entwicklung, indem er die intensive Holzentnahme fördert und die negativen Folgen der Übernutzung verharmlost. Die Folgen dieser Entwicklung gehen jedoch weit über die nationale Klimabilanz hinaus und könnten für Österreich auch erhebliche europarechtliche Konsequenzen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Österreich droht EU-Vertragsverletzungsverfahren</h3>
<p>Österreich hat sich im Rahmen der EU-LULUCF-Verordnung (Land Use, Land Use Change and Forestry) zu verbindlichen Klimazielen verpflichtet. Diese sehen vor, dass der heimische Landnutzungs- und Forstsektor jährlich mindestens 4,66 Millionen Tonnen CO₂ bindet. Eine Verfehlung dieser Ziele gilt derzeit als wahrscheinlich. Die massive Abweichung von den EU-Vorgaben könnte ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Union nach sich ziehen. Darüber hinaus drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe für die Nicht-ETS-Bereiche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Österreichs Zementindustrie weltweit Vorreiter für CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft</h3>
<p>„Die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft erfordert Anstrengungen aller Branchen – als CO₂-intensive Industrie wollen und können wir uns dieser Verantwortung nicht entziehen. Um die Bedeutung unserer Branche zu verdeutlichen: Beton ist in Österreich wie auch weltweit nach Wasser der am zweithäufigsten verwendete Stoff. Gerade deshalb ist sich die österreichische Zementindustrie ihrer Verantwortung bewusst. Mit einer klar definierten Roadmap für Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und CO₂-Abscheidung zählt sie international zu den Vorreitern der industriellen Transformation“, sagt Sebastian Spaun.</p>
<p>Seit mehr als 25 Jahren setzt Österreichs Zementindustrie konsequent auf Kreislaufwirtschaft, um Emissionen deutlich zu reduzieren. Mit Erfolg: Lokale Abfallkreisläufe liefern heute die Energie für die Klinkerproduktion, fossile Brennstoffe wurden zu rund 90 Prozent aus den Zementwerken verdrängt. Bereits 25 Prozent der eingesetzten Rohstoffe stammen aus dem sog. ‚Urban Mining‘, also aus recyceltem Bauschutt alter Gebäude oder wertvollen Nebenprodukten der österreichischen Industrie.</p>
<p>„Wir fordern nichts, was wir nicht selbst leisten – keine Anstrengung und keine Innovation waren uns zu groß. Die österreichische Zementindustrie hat in den letzten Jahren hunderte Millionen Euro in die Dekarbonisierung und Energieeffizienz ihrer Produktion investiert und zählt damit weltweit zu jenen mit den niedrigsten CO₂-Emissionen. Wir arbeiten konsequent daran, diese weiter zu reduzieren.</p>
<p>Dieser Beitrag ist jedoch von allen Sektoren und Branchen einzufordern – auch von der Land- und Forstwirtschaft. Holz ist ein wichtiger Baustoff. Dass der Steuerzahler die einseitige Bevorzugung eines einzelnen Baustoffs finanziert, entspricht jedoch nicht unserem Verständnis von fairem Wettbewerb – insbesondere in Zeiten angespannter öffentlicher Budgets und drohender Strafzahlungen für das Verfehlen der Dekarbonisierungsziele in den Nicht-ETS-Bereichen“, sagt Haimo Primas, Präsident der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>VÖZ pocht auf Fairness, Transparenz und Technologieoffenheit</h3>
<p>Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie fordert faire Wettbewerbsbedingungen und einen technologieoffenen Zugang zur Klimapolitik. „Klimapolitik darf nicht zur parteipolitisch motivierten Bevorzugung einzelner Materialien missbraucht werden. Österreich braucht gleiche Rahmenbedingungen für alle Baustoffe – keine steuerfinanzierten Marktverzerrungen. Deshalb fordern wir die vollständige Offenlegung aller Waldfonds-Förderungen, eine unabhängige Evaluierung der Maßnahme 9 sowie ein Ende der einseitigen öffentlichen Förderung einzelner Baustoffe“, so Spaun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/steuerfinanzierter-waldfonds-in-der-kritik-zementindustrie-fordert-fairen-wettbewerb/">Steuerfinanzierter Waldfonds in der Kritik: Zementindustrie fordert fairen Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bauen im Bestand: Zweites Leben für Wiener Bürogebäude</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/bauen-im-bestand-zweites-leben-fuer-wiener-buerogebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=13834</guid>

					<description><![CDATA[<p>40 Jahre sind für Bauwerke aus Beton kein Alter. Das zeigt das revitalisierte Bürogebäude „enna“ im 3. Wiener Gemeindebezirk, für das die Betonstruktur des Vorgängerbaus aus den 1980er-Jahren umgenutzt wird. Der Erhalt der Bausubstanz spart rund 40 Prozent CO₂ gegenüber einem Neubau ein und zeigt den wichtigen Beitrag, den das Bauen im Bestand zur Ressourcenschonung leisten kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/bauen-im-bestand-zweites-leben-fuer-wiener-buerogebaeude/">Bauen im Bestand: Zweites Leben für Wiener Bürogebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bauweise und die Wahl der Baustoffe entscheiden darüber, wie lang Gebäude genutzt werden können. Das Bürogebäude „enna“ an der Erdberger Lände in Wien-Landstraße beweist, dass Beton – materialeffizient und klug eingesetzt – langlebige und in der Nutzung flexible Bauwerke schafft. Der in den 1980er-Jahren errichtete Betonskelettbau wurde nach Plänen des Architekturbüros Hohensinn Architektur revitalisiert und nach seinem Standort „Vi-enna“ benannt. Grundlage der Planung war eine Bedarfserhebung bei rund 1.000 potenziellen Nutzern in Wien.</p>
<p>Durch den Erhalt des Gebäudes konnten im Vergleich zu einem Neubau nahezu 10.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalent eingespart werden. Das ergibt die Berechnung der Ökobilanz über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks gemäß Deutscher Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. „Planung, Konstruktion und Materialwahl bestimmen, wie nachhaltig sich ein Gebäude nutzen lässt und ob es sich künftig als Materiallager fürs Um- und Weiterbauen eignet“, erklärt Claudia Dankl, Vorstandsmitglied von Beton Dialog Österreich. „Langlebige Betongebäude mit anpassungsfähigen Strukturen können auf lange Sicht dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und Emissionen im Gebäudesektor einzusparen.“</p>
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<h3>Beton als Schlüssel für kreislauffähige Gebäude</h3>
<p>Das 1984 von Architekt Heinz Neumann geplante Bauwerk wurde bis 2023 von den ÖBB als Bürogebäude genutzt. Der neue Eigentümer, Art-Invest Real Estate, entschied sich, das Objekt 2024 umzubauen und zu modernisieren, statt abzureißen. Dabei wird der Gebäudekern erhalten, das Bauwerk thermisch saniert und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. „Wir haben bereits bei mehreren Projekten positive Erfahrungen mit dem Re-Use von Bürogebäuden gemacht. In dem Fall hat uns nicht nur die nachgewiesen gute Substanz des Gebäudes, sondern auch die Lage an der Waterfront Erdberger Lände im dritten Bezirk überzeugt“, erklärt Mark Leiter, Geschäftsführer von Art-Invest Real Estate. Das gilt auch für die künftigen Mieter: Kurz vor Fertigstellung des Gebäudes sind bereits 85 Prozent der Büroflächen vermietet.</p>
<p>Rund 60 Prozent der bestehenden Materialien wurden wiederverwendet. Die Fassadenplatten aus Aluminium wurden neu beschichtet und mit zusätzlicher Dämmung wieder montiert. Neu sind Deckenpaneele zur Heizung und Kühlung, die mit Fernwärme betrieben werden und an den sichtbaren Originalbetondecken befestigt sind. Die Dächer und Innenhöfe wurden begrünt und zu attraktiven Freiflächen umgestaltet. Flexible Büroflächen, Gemeinschaftszonen sowie Gastro- und Sportflächen im Erdgeschoss öffnen das Gebäude zur Nachbarschaft. „Gerade im urbanen Raum lohnt es sich, Bestandsgebäude, die gut an die lokale Infrastruktur angebunden sind, zu erhalten und möglichst lange zu nutzen“, betont Karlheinz Boiger von Hohensinn Architektur. „Die Revitalisierung bestehender Strukturen ist oft der nachhaltigste Beitrag, den wir als Planer leisten können – sie schont Ressourcen und stärkt gleichzeitig gewachsene Stadtstrukturen.“ Auch ein vorbelasteter Standort ist dafür kein Hindernis: „enna“ befindet sich nämlich auf einem im 19. Jahrhundert als Gaswerk genutzten Gelände. Auswirkungen auf die Bausubstanz gibt es aber nicht.</p>
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<h3>Nutzungen ändern sich, das Bauwerk bleibt</h3>
<p>Technisch steht einer jahrzehnte-, oft sogar jahrhundertelangen Nutzung von Betonbauwerken nichts im Wege, auch wenn Haftungsfragen und Bewilligungen für ein Re-Use-Gebäude oft Mehraufwand bedeuten. Im Fall von „enna“ bestätigten Gutachten, dass die Betontragstruktur weiter genutzt werden kann, lediglich einzelne Bereiche mussten im Zuge des Umbaus angepasst werden. „Die Bauwirtschaft befindet sich zunehmend im Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourceneffizienz, Wiederverwendung von Bauteilen und der Einsatz von Sekundärrohstoffen eine Schlüsselrolle spielen“, bestätigt auch Brigitte Karigl, Leiterin des Bereichs Kreislaufwirtschaft im Umweltbundesamt, das ein künftiger Mieter im Bürogebäude an der Erdberger Lände sein wird. „Die Herausforderungen liegen in der Planung, im Bau und im Betrieb von Bauwerken.“ Neben recyclinggerechter Planung neuer Bauwerke zeigt das Projekt „enna“, dass auch Sanierungen einen wirksamen und nachhaltigen Umgang mit bestehenden Ressourcen ermöglichen. Für das Bürogebäude wird eine ÖGNI Gold-Zertifizierung angestrebt, ein Gütesiegel der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft für hohe Qualität in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Soziokulturelles, Technik, Prozess und Standort.</p>
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<p><strong>Rückfragehinweis</strong></p>
<p>Mag. Petra Kestler</p>
<p><a href="mailto:kestler@betondialog.at">kestler@betondialog.at</a></p>
<p><a href="http://www.betondialog.at/" target="_blank" rel="noopener">www.betondialog.at</a></p>
<p>+43 676 307 50 33</p>
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		<title>Zement- und Betonhersteller fordern Konjunkturimpulse</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/zement-und-betonhersteller-fordern-konjunkturimpulse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 12:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=13659</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Zement- und Betonbranche sieht in der Belebung der Baukonjunktur die größte Herausforderung für das laufende Jahr. Gleichzeitig fordert die Branche weniger Bürokratie und will ihre Anstrengungen in Richtung Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft weiter verstärken. Der Weg zur Klimaneutralität bleibt ein zentrales Ziel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zement- und Betonhersteller fordern Konjunkturimpulse: Nach Ansicht der Branche braucht es rasch politische Impulse für den Bau- und Infrastruktursektor. „Die heimische Baukonjunktur braucht dringend klare politische Rahmenbedingungen, damit sich die Bauwirtschaft zukunftsfit und klimagerecht transformieren kann“, sagt Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich. „Wichtig ist einerseits die Bündelung zentraler Kompetenzen rund um Bauen, Wohnen, Infrastruktur und Baustoffpolitik in einem Ressort. Andererseits braucht es im Rahmen des Finanzausgleichs deutlich mehr Mittel für Gemeinden.“ Diese müssen aufgrund europäischer und österreichischer Klimavorgaben verstärkt in leistbaren Wohnraum, Infrastruktur, öffentliche Gebäude wie Schulen und Kindergärten sowie in Maßnahmen zur Klimawandelanpassung investieren.</p>
<p>Gerade in diesen Bereichen sieht die Branche ihre größten Entwicklungschancen: Zwei von drei Unternehmen nennen den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur als wichtigste Wachstumschance, dicht gefolgt vom Bau leistbarer Wohnungen. Auch mittelfristig gilt Infrastruktur als zentraler Motor für die Bauwirtschaft: Jedes zweite Unternehmen erwartet hier die größten Wachstumspotenziale für den Baustoff Beton.</p>
<p>„Beton bleibt überall dort unverzichtbar, wo dauerhafte und robuste Lösungen gefragt sind. Moderne Infrastruktur und leistbarer Wohnraum sind ohne diesen Baustoff kaum denkbar“, so Glasmaier.</p>
<p><strong>Beton punktet bei langlebigen und platzsparenden Bauweisen</strong></p>
<p>Aus Sicht der Unternehmen kann Beton vor allem beim platzsparenden Bauen – etwa durch Verdichtung, Aufstockungen oder Bauen in die Höhe und Tiefe – einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Drei Viertel der Befragten sehen hier das größte Potenzial.</p>
<p>72 Prozent verweisen zudem auf die Langlebigkeit von Betonbauten als entscheidenden Vorteil, während rund zwei Drittel die Kreislauffähigkeit des Baustoffs als wichtiges Argument in der Klimaschutzdebatte nennen.</p>
<p>Immer öfter wird auch der Beitrag von Beton zum effizienten Heizen und Kühlen zu einem wichtigen Argument für den Baustoff. Fast zwei Drittel der Befragten gibt an, dass Beton durch die thermische Bauteilaktivierung effektiv zum Klimaschutz beitragen kann. Bei diesem System wird die Fähigkeit von Betonbauteilen, Wärme bzw. Kälte zu speichern und langsam an die Umgebung abzugeben, zum nachhaltigen Temperieren von Räumen genutzt.</p>
<p>„Unsere zentrale Aufgabe bleibt es, den CO₂-Fußabdruck von Zement und Beton kontinuierlich zu reduzieren und gleichzeitig für transparente Vergleichbarkeit von Ökodaten mit anderen Baustoffen zu sorgen“, sagt Glasmaier.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit bleibt strategische Priorität</strong></p>
<p>Trotz der angespannten Konjunkturlage bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Thema in den Unternehmen. Acht von zehn Befragten bewerten Umweltschutzmaßnahmen im eigenen Betrieb als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“.</p>
<p>Viele Betriebe haben entsprechende Maßnahmen bereits fest verankert: In rund 80 Prozent der Unternehmen gehören Recycling und Wiederverwertung von Rohstoffen sowie der Einsatz erneuerbarer Energien in Produktion und Verwaltung zum Alltag. Etwa jedes zweite Unternehmen setzt zusätzlich gezielt Maßnahmen zur Abfallreduktion um.</p>
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<p><strong>Rückfragehinweis:</strong><br />
Petra Kestler<br />
Öffentlichkeitsarbeit, Beton Dialog Österreich<br />
+43 676 307 50 33<br />
<a href="mailto:kestler@betondialog.at" target="_blank" rel="noopener">kestler@betondialog.at</a> | <a href="https://beton-dialog.at/" target="_blank" rel="noopener">www.betondialog.at</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zement-und-betonhersteller-fordern-konjunkturimpulse/">Zement- und Betonhersteller fordern Konjunkturimpulse</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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