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	<title>Pressemeldungen Archive - VÖZ</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 25 Jun 2026 13:03:55 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Pressemeldungen Archive - VÖZ</title>
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	<item>
		<title>Heimo Berger zu neuem VÖZ-Präsidenten gewählt</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/heimo-berger-zu-neuem-voez-praesidenten-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Sommersitzung wählte der Vorstand der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie den neuen VÖZ-Präsidenten: Heimo Berger, Geschäftsführer Leube, übernimmt mit 1. Juli 2026 den Vorsitz, als sein Stellvertreter wurde Gernot Tritthart, Head of Sales Holcim Österreich, gewählt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/heimo-berger-zu-neuem-voez-praesidenten-gewaehlt/">Heimo Berger zu neuem VÖZ-Präsidenten gewählt</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salzburger Heimo Berger ist seit 2022 Vorstand und Alleingeschäftsführer von Leube, er hat an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck Betriebswirtschaftslehre studiert.</p>
<p>Heimo Berger freut sich auf die Herausforderungen und dankt zugleich Haimo Primas, der als CEO von Holcim ausgeschieden ist: „Ich werde, gemeinsam mit dem Vorstand der VÖZ, die brisanten Themen weiter vorantreiben, besonders am Herzen liegt mir die CO2-Reduktion, eine Herkulesaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können.“ Er lobt zugleich die hohe Fachkompetenz und das Engagement der VÖZ auf allen Ebenen, vor allem auch in puncto Forschung zu neuen Zementen und Zuschlagstoffen: „Ohne Zement und Beton gibt es keine nachhaltige Stadtentwicklung, keine zukunftsfitte Infrastruktur, keine langlebigen Gebäude, keine Wasserkraft  – ich bin davon überzeugt, dass wir als VÖZ als Sparringpartner für Politik, Interessensvertreter und die Immobilien- und Baubranche unverzichtbar sind, wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.“</p>
<p>Dekarbonisieren, effizienter werden und wieder mehr bauen, sind die Stichworte, die Heimo Berger ins Zentrum seiner Bemühungen stellt. „Wir haben in unserer Roadmap die Ziele klar definiert und ich werde sehr dahinter sein, dass auch die Politik ihre Verantwortung für den Industriestandort Österreich ernst nimmt. Ich erwarte mir klare Signale, sonst drohen Österreich in puncto Klimaschutz riesige Summen an Strafzahlungen und unsere Unternehmen werden ihre Produktionen nicht mehr in Österreich halten können.“, so Heimo Berger, der seit Jahren als großer Kämpfer für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich gilt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/heimo-berger-zu-neuem-voez-praesidenten-gewaehlt/">Heimo Berger zu neuem VÖZ-Präsidenten gewählt</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kritik am Budgetbegleitgesetz</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bauen mit Holz soll mit Steuergeld unter dem Mantel „Waldschutz“ forciert werden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/">Kritik am Budgetbegleitgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zementindustrie fordert die klare Trennung von Waldschutzmaßnahmen und Wirtschaftsförderung und die Streichung der Absatzförderung von Holz im Rahmen des neuen Resilienz-Fonds. Scharfe Kritik wird an der im Entwurf des Budgetbegleitgesetzes vorgesehenen Förderung des mehrgeschossigen Holzbaus geübt. Während die Bundesregierung zahlreiche Umweltförderungen kürzt, sollen weitere Steuergelder in die Förderung des Holzabsatzes investiert werden. Das widerspricht den Grundsätzen fairer Wettbewerbsbedingungen ebenso wie einer technologieoffenen Klimapolitik. Zudem schadet das weitere Abholzen der heimischen Wälder dem Klima.</p>
<p>„<em>Wir akzeptieren keine von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern finanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten eines einzelnen Baustoffs. Der Staat darf nicht darüber entscheiden, welches Material am Markt gewinnt. Diese Entscheidung müssen Innovation, Qualität, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit treffen – nicht steuerfinanzierte Förderprogramme</em>“, erklärt Haimo Primas, Präsident der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ).</p>
<h3>Die Förderung von Holzbau ist Wirtschaftspolitik – nicht Waldschutz.</h3>
<p>Dass die „verstärkte Verwendung des Rohstoffes Holz“ als Maßnahme eines Waldfonds geführt wird, offenbart für den BOKU-Absolvent und VÖZ-Geschäftsführer Sebastian Spaun die Schieflage: „<em>Ein Fonds zur Sicherung der Wälder muss den Wald stärken – nicht die Nachfrage nach seinem Rohstoff. Holzbau fördert Nutzung, nicht Schutz. Wer den Wald schützen will, stellt seine ökologische Funktion, Artenvielfalt und Klimaresilienz in den Mittelpunkt. Alles andere ist steuerfinanzierte Klientelpolitik für die Holz- und Sägewerksindustrie.“</em></p>
<p>Für den Waldteil des Resilienz-Fonds sind bis 2032 insgesamt 54 Mio. Euro vorgesehen. Davon fließen 50,76 Mio. Euro in Förderungen und 3,24 Mio. Euro in die Förderabwicklung. Die Auszahlungen erfolgen zwischen 2027 und 2032, laut den finanziellen Erläuterungen im Budgetbegleitgesetz belastet das den Bundeshaushalt bis 2031 mit zusätzlichen 48,6 Mio. Euro.</p>
<h3>Unter dem Deckmantel des Waldschutzes wird im Resilienz-Fonds Holzbau subventioniert</h3>
<p>Künftiger Förderschwerpunkt soll die Stärkung der Klimafitness, Resilienz und Biodiversität der Wälder sein. Dafür sind Fördermittel für die Wiederbewaldung von Schadflächen, klimaresiliente Gehölze und Forschungsaktivitäten vorgesehen. Gleichzeitig will die Bundesregierung den Einsatz von Holz im mehrgeschossigen Wohnbau gezielt forcieren. Während die Abgeltung von Borkenkäferschäden ausläuft, werden auch Förderungen für Forschungsmaßnahmen zu „Holzgas und Biotreibstoffen“ sowie entsprechende Forschungsanlagen eingestellt.</p>
<p>„<em>Wiederaufforstung, Biodiversität und Klimaresilienz sind wichtige öffentliche Aufgaben. Die Förderung der Nachfrage nach Holz ist hingegen Wirtschaftspolitik. Wer Waldschutz ernst nimmt, muss Mittel für den Schutz der Wälder einsetzen und nicht für die Absatzförderung eines bestimmten Produkts</em>“, sagt Spaun.</p>
<p>Die Förderung eines einzelnen Baustoffs unter dem Deckmantel des Waldschutzes ist weder transparent noch sachlich zu rechtfertigen. Das Budgetbegleitgesetz spricht mehrfach ausdrücklich von Maßnahmen zur „verstärkten Verwendung des Rohstoffes Holz“. Damit wird offen eingestanden, dass es nicht um Waldschutz, sondern um die staatlich finanzierte Absatzförderung der Holz- und Sägewerksindustrie geht.</p>
<h3>Öffentliche Gelder dürfen keine Marktverzerrungen finanzieren</h3>
<p>„<em>Wer von Budgetkonsolidierung spricht, kann nicht gleichzeitig Steuergeld verwenden, um bestimmte Baustoffe künstlich zu bevorteilen. Der Staat sollte Rahmenbedingungen für klimafreundliches und leistbares Bauen schaffen – nicht Gewinner und Verlierer am Markt bestimmen. Es kann nicht darum gehen, mit Steuergeld einen Baustoff gegen einen anderen auszuspielen. Entscheidend muss einzig und allein die CO₂-Bilanz eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus sein. Dafür braucht es Technologieoffenheit und faire Wettbewerbsbedingungen für alle Baustoffe</em>“, sagt Primas.</p>
<p>Die österreichische Zementindustrie investiert seit Jahren hunderte Millionen Euro in Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und innovative CO₂-Abscheidungstechnologien. Gleichzeitig werden energieintensive Industrien bereits durch CO₂-Bepreisung und umfangreiche Umweltauflagen belastet. Umso problematischer sei es, wenn der Staat parallel dazu einzelne konkurrierende Baustoffe mit zusätzlichen Förderungen unterstützt.</p>
<h3>Regierung macht Holz zum Staatsbaustoff</h3>
<p>„<em>Holz ist ein wichtiger Baustoff und hat seine Berechtigung – genauso wie Beton, Stahl oder Ziegel. Die Aufgabe der Politik ist es nicht, einzelne Materialien zu bevorzugen, sondern faire Rahmenbedingungen für alle zu schaffen. Innovation, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit müssen über den Erfolg eines Baustoffs entscheiden – nicht staatliche Förderprogramme. Es ist ein eklatanter Widerspruch, einerseits den Schutz der Wälder in den Mittelpunkt zu stellen und andererseits die verstärkte Nutzung des Rohstoffs Holz mit Steuergeld anzukurbeln. Wer die Holzentnahme fördert, kann nicht gleichzeitig behaupten, den Wald zu schützen</em>“, so Spaun.</p>
<h3>Österreichs Wälder verlieren ihre Klimaschutzfunktion</h3>
<p>Dass diese Politik weder dem Klima noch den Wäldern hilft, zeigen die aktuellen Daten. Laut der Treibhausgasinventur 2025 haben sich Österreichs Wälder von einer bedeutenden CO₂-Senke zu einer CO₂-Quelle entwickelt. Während sie zwischen 2016 und 2018 noch durchschnittlich 4,8 Mio. Tonnen CO₂ pro Jahr gebunden haben, verursachen sie mittlerweile zusätzliche Emissionen von rund acht Mio. Tonnen CO₂ jährlich. Hauptursachen sind die hohen Nutzholzeinschläge sowie große Mengen an Schadholz.</p>
<h3>Österreich riskiert milliardenschwere Folgen</h3>
<p>Die Entwicklung ist nicht nur klimapolitisch problematisch, sondern birgt auch erhebliche finanzielle Risiken. Im Rahmen der EU-LULUCF-Verordnung hat sich Österreich verpflichtet, im Landnutzungs- und Forstsektor jährlich mind. 4,66 Mio. Tonnen CO₂ zu binden. Verfehlt Österreich die EU-Vorgaben, drohen milliardenschwere Strafzahlungen. „<em>Umso fragwürdiger ist es, wenn öffentliche Gelder weiter dafür eingesetzt werden, um die Holznachfrage weiter anzukurbeln</em>“, so der VÖZ-Präsident abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/">Kritik am Budgetbegleitgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei Drittel wollen klimafitte Straßen und Plätze: Neue Initiative unterstützt Gemeinden</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/zwei-drittel-wollen-klimafitte-strassen-und-plaetze-neue-initiative-unterstuetzt-gemeinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreichs Gemeinden steigt der Handlungsdruck, Freiräume an den Klimawandel anzupassen. Beton Dialog Österreich, Verband Österreichischer Betonfertigteilwerke und Forum Qualitätspflaster haben daher die Initiative „Lebenswerte Straßen und Plätze" gegründet, die lokale Entscheidungsträger und -trägerinnen mit Fachinformationen und praxisnahen Werkzeugen unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zwei-drittel-wollen-klimafitte-strassen-und-plaetze-neue-initiative-unterstuetzt-gemeinden/">Zwei Drittel wollen klimafitte Straßen und Plätze: Neue Initiative unterstützt Gemeinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer repräsentativen Umfrage des TQS-Instituts im Auftrag von <a href="https://beton-dialog.at/" target="_blank" rel="noopener">Beton Dialog Österreich</a> (1.000 Befragte, österreichweit) halten 63 Prozent der Bevölkerung die Umgestaltung von Straßen und Plätzen zur lokalen Regenwasserversickerung für eine wichtige Maßnahme zur Klimawandelanpassung. Die Bekämpfung von Hitzeinseln zählt dabei zu den zentralen Herausforderungen für Gemeinden und Städte.</p>
<h3>Schwammstadtprinzip und Begrünung als Lösungsansatz</h3>
<p>Helle Pflastersteine, Grünflächen und begrünte Fassaden in Kombination mit dem Schwammstadtprinzip – bei dem Regenwasser lokal versickert und zur Bewässerung von Bäumen unter befestigten Oberflächen genutzt wird – verbessern nachweislich das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität in Gemeinden. „Klimafitte Freiräume sind für Gemeinden eine komplexe Aufgabe – finanziell wie planerisch. Mit gezielter Beratung lässt sich zeigen, wie helle Oberflächen, Begrünung und nachhaltiges Wassermanagement langfristig wirtschaftlich und wirkungsvoll umgesetzt werden können“, sagt Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich und Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Betonfertigteilwerke.</p>
<h3>Fachinformation und Begleitung für lokale Entscheidungsträger</h3>
<p>Die Initiative „Lebenswerte Straßen und Plätze&#8220; richtet sich gezielt an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Planungsverantwortliche in Gemeinden. „Die Initiative bündelt verfügbare Expertise und macht sie für die kommunale Praxis zugänglich – von versickerungsfähigen Pflasterflächen über durchwurzelungsfähige Aufbauten bis hin zum Starkregen- und Dürremanagement&#8220;, sagt Stefan Weissenböck, Vorstandsvorsitzender des Forums Qualitätspflaster.</p>
<p>Die Initiative setzt auf Interdisziplinarität, Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Als Partner konnten bereits die Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur, die Kompetenzstelle „GrünstattGrau&#8220;, namhafte Forscherinnen und Forscher der TU Wien und der BOKU sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Wiener Neustadt und Reisenberg gewonnen werden.</p>
<h3>Kriterienkatalog und Workshops ab 2027</h3>
<p>Bis Frühjahr 2027 entwickelt die Initiative einen Kriterienkatalog sowie eine digitale Entscheidungshilfe als erste Orientierungs- und Informationsquelle für Gemeinden. Das Herzstück der Initiative sollen anschließende Workshopreihen mit Expertinnen und Experten aus Landschaftsarchitektur, -planung und grün-blauer Infrastruktur in ausgewählten Gemeinden bilden, um lokale Verantwortliche bei der Umsetzung längerfristig zu begleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong>:<br />
Nedad Memić<br />
Kommunikationsmanager<br />
Beton Dialog Österreich<br />
0664 547 63 19<br />
<u><a href="mailto:memic@betondialog.at">memic@betondialog.at</a></u></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/zwei-drittel-wollen-klimafitte-strassen-und-plaetze-neue-initiative-unterstuetzt-gemeinden/">Zwei Drittel wollen klimafitte Straßen und Plätze: Neue Initiative unterstützt Gemeinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerfinanzierter Waldfonds in der Kritik: Zementindustrie fordert fairen Wettbewerb</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/steuerfinanzierter-waldfonds-in-der-kritik-zementindustrie-fordert-fairen-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 06:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mit 450 Millionen Euro dotierte Waldfonds soll verlängert werden, lässt jedoch Transparenz und eine positive Wirkung vermissen. Kritik kommt unter anderem vom Rechnungshof, der neben mangelnder Transparenz auch die Förderpraxis des Waldfonds beanstandet. Überförderungen sowie Mehrfachförderungen konnten nicht ausgeschlossen werden. Zudem werden über den Waldfonds steuerfinanzierte Förderungen ausgeschüttet, die laut Steuerexperte Gottfried Schellmann nicht mit der EU-Freistellungsverordnung vereinbar sein dürften.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/steuerfinanzierter-waldfonds-in-der-kritik-zementindustrie-fordert-fairen-wettbewerb/">Steuerfinanzierter Waldfonds in der Kritik: Zementindustrie fordert fairen Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Förderung sowie Bewerbung von Holz in der industriellen Verarbeitung ist weder EU-rechtlich zulässig noch sachlich gerechtfertigt. Darauf weist der Steuerexperte Gottfried Schellmann in einer rechtlichen Prüfung für den Stahlbauverband hin. EU-rechtlich zulässig seien Beihilfen ausschließlich für die Urproduktion von Holz. Förderungen entlang der gesamten Verarbeitungskette – von Sägewerken bis hin zu Leimbindern oder Verbundprodukten – fehle es damit an rechtlicher Grundlage. Dennoch werden Vermarktung und Verwendung von Holz seit Beginn der Förderausschüttungen im Rahmen des steuerfinanzierten Waldfonds mit insgesamt 65,8 Millionen Euro subventioniert. Der 2020 von Elisabeth Köstinger initiierte Waldfonds ist insgesamt mit 450 Millionen Euro dotiert. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig setzt sich aktuell für eine Verlängerung des Fonds ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Steuerfinanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Holz</h3>
<p>„Aus unserer Sicht handelt es sich dabei um eine steuerfinanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Holz und zulasten anderer Baustoffe wie Stahl, Aluminium, Beton oder Zement. Deren Hersteller sind bereits zusätzlich durch hohe CO₂-Kosten belastet. Gerade die Vermeidung solcher Wettbewerbsverzerrungen ist eine klare Linie der EU-Kommission. Umso unverständlicher ist es, dass die EU-Kommission mit der Notifizierung der Fördermittel für den Waldfonds ihre eigenen Regeln unterläuft. Das ist absurd und wird auf unseren Widerstand stoßen“, sagt Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Waldpolitik steht im Widerspruch zu Klimazielen</h3>
<p>Besonders irritierend ist für Spaun, selbst Absolvent der Universität für Bodenkultur, dass Minister Norbert Totschnig den millionenschweren Einsatz von Steuergeldern mit Wiederaufforstung und Waldschutz begründet. Gleichzeitig wird jedoch mit Maßnahme 9 zur verstärkten Verwendung des Rohstoffs Holz die Holzentnahme mit 65,8 Millionen Euro an gebundenen und ausbezahlten Mitteln massiv forciert. „Es ist widersprüchlich, einerseits Waldschutz zu propagieren und andererseits die intensive Nutzholzentnahme und damit Kahlschläge finanziell zu fördern“, so Spaun. Dass diese Förderpolitik den Wäldern nicht nützt, lasse sich klar anhand der vorliegenden Daten ablesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Österreichs Wälder verlieren ihre Klimaschutzfunktion</h3>
<p>Laut der Treibhausgasinventur 2025 sind Österreichs Wälder von einer CO₂-Senke zu einer CO₂-Quelle geworden. Während die Senkenleistung zwischen 2016 und 2018 noch im Schnitt 4,8 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr betrug, weist der Sektor mittlerweile zusätzliche Emissionen von 8,0 Millionen Tonnen CO₂ aus. Hauptursachen dafür sind hohe Nutzholzeinschläge sowie große Mengen an Schadholz.</p>
<p>Österreich nutzt seine Wälder damit über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinaus. Gleichzeitig begünstigt der steuerfinanzierte Waldfonds diese Entwicklung, indem er die intensive Holzentnahme fördert und die negativen Folgen der Übernutzung verharmlost. Die Folgen dieser Entwicklung gehen jedoch weit über die nationale Klimabilanz hinaus und könnten für Österreich auch erhebliche europarechtliche Konsequenzen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Österreich droht EU-Vertragsverletzungsverfahren</h3>
<p>Österreich hat sich im Rahmen der EU-LULUCF-Verordnung (Land Use, Land Use Change and Forestry) zu verbindlichen Klimazielen verpflichtet. Diese sehen vor, dass der heimische Landnutzungs- und Forstsektor jährlich mindestens 4,66 Millionen Tonnen CO₂ bindet. Eine Verfehlung dieser Ziele gilt derzeit als wahrscheinlich. Die massive Abweichung von den EU-Vorgaben könnte ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Union nach sich ziehen. Darüber hinaus drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe für die Nicht-ETS-Bereiche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Österreichs Zementindustrie weltweit Vorreiter für CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft</h3>
<p>„Die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft erfordert Anstrengungen aller Branchen – als CO₂-intensive Industrie wollen und können wir uns dieser Verantwortung nicht entziehen. Um die Bedeutung unserer Branche zu verdeutlichen: Beton ist in Österreich wie auch weltweit nach Wasser der am zweithäufigsten verwendete Stoff. Gerade deshalb ist sich die österreichische Zementindustrie ihrer Verantwortung bewusst. Mit einer klar definierten Roadmap für Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und CO₂-Abscheidung zählt sie international zu den Vorreitern der industriellen Transformation“, sagt Sebastian Spaun.</p>
<p>Seit mehr als 25 Jahren setzt Österreichs Zementindustrie konsequent auf Kreislaufwirtschaft, um Emissionen deutlich zu reduzieren. Mit Erfolg: Lokale Abfallkreisläufe liefern heute die Energie für die Klinkerproduktion, fossile Brennstoffe wurden zu rund 90 Prozent aus den Zementwerken verdrängt. Bereits 25 Prozent der eingesetzten Rohstoffe stammen aus dem sog. ‚Urban Mining‘, also aus recyceltem Bauschutt alter Gebäude oder wertvollen Nebenprodukten der österreichischen Industrie.</p>
<p>„Wir fordern nichts, was wir nicht selbst leisten – keine Anstrengung und keine Innovation waren uns zu groß. Die österreichische Zementindustrie hat in den letzten Jahren hunderte Millionen Euro in die Dekarbonisierung und Energieeffizienz ihrer Produktion investiert und zählt damit weltweit zu jenen mit den niedrigsten CO₂-Emissionen. Wir arbeiten konsequent daran, diese weiter zu reduzieren.</p>
<p>Dieser Beitrag ist jedoch von allen Sektoren und Branchen einzufordern – auch von der Land- und Forstwirtschaft. Holz ist ein wichtiger Baustoff. Dass der Steuerzahler die einseitige Bevorzugung eines einzelnen Baustoffs finanziert, entspricht jedoch nicht unserem Verständnis von fairem Wettbewerb – insbesondere in Zeiten angespannter öffentlicher Budgets und drohender Strafzahlungen für das Verfehlen der Dekarbonisierungsziele in den Nicht-ETS-Bereichen“, sagt Haimo Primas, Präsident der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>VÖZ pocht auf Fairness, Transparenz und Technologieoffenheit</h3>
<p>Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie fordert faire Wettbewerbsbedingungen und einen technologieoffenen Zugang zur Klimapolitik. „Klimapolitik darf nicht zur parteipolitisch motivierten Bevorzugung einzelner Materialien missbraucht werden. Österreich braucht gleiche Rahmenbedingungen für alle Baustoffe – keine steuerfinanzierten Marktverzerrungen. Deshalb fordern wir die vollständige Offenlegung aller Waldfonds-Förderungen, eine unabhängige Evaluierung der Maßnahme 9 sowie ein Ende der einseitigen öffentlichen Förderung einzelner Baustoffe“, so Spaun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/steuerfinanzierter-waldfonds-in-der-kritik-zementindustrie-fordert-fairen-wettbewerb/">Steuerfinanzierter Waldfonds in der Kritik: Zementindustrie fordert fairen Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bauen im Bestand: Zweites Leben für Wiener Bürogebäude</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/bauen-im-bestand-zweites-leben-fuer-wiener-buerogebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=13834</guid>

					<description><![CDATA[<p>40 Jahre sind für Bauwerke aus Beton kein Alter. Das zeigt das revitalisierte Bürogebäude „enna“ im 3. Wiener Gemeindebezirk, für das die Betonstruktur des Vorgängerbaus aus den 1980er-Jahren umgenutzt wird. Der Erhalt der Bausubstanz spart rund 40 Prozent CO₂ gegenüber einem Neubau ein und zeigt den wichtigen Beitrag, den das Bauen im Bestand zur Ressourcenschonung leisten kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/bauen-im-bestand-zweites-leben-fuer-wiener-buerogebaeude/">Bauen im Bestand: Zweites Leben für Wiener Bürogebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bauweise und die Wahl der Baustoffe entscheiden darüber, wie lang Gebäude genutzt werden können. Das Bürogebäude „enna“ an der Erdberger Lände in Wien-Landstraße beweist, dass Beton – materialeffizient und klug eingesetzt – langlebige und in der Nutzung flexible Bauwerke schafft. Der in den 1980er-Jahren errichtete Betonskelettbau wurde nach Plänen des Architekturbüros Hohensinn Architektur revitalisiert und nach seinem Standort „Vi-enna“ benannt. Grundlage der Planung war eine Bedarfserhebung bei rund 1.000 potenziellen Nutzern in Wien.</p>
<p>Durch den Erhalt des Gebäudes konnten im Vergleich zu einem Neubau nahezu 10.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalent eingespart werden. Das ergibt die Berechnung der Ökobilanz über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks gemäß Deutscher Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. „Planung, Konstruktion und Materialwahl bestimmen, wie nachhaltig sich ein Gebäude nutzen lässt und ob es sich künftig als Materiallager fürs Um- und Weiterbauen eignet“, erklärt Claudia Dankl, Vorstandsmitglied von Beton Dialog Österreich. „Langlebige Betongebäude mit anpassungsfähigen Strukturen können auf lange Sicht dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und Emissionen im Gebäudesektor einzusparen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Beton als Schlüssel für kreislauffähige Gebäude</h3>
<p>Das 1984 von Architekt Heinz Neumann geplante Bauwerk wurde bis 2023 von den ÖBB als Bürogebäude genutzt. Der neue Eigentümer, Art-Invest Real Estate, entschied sich, das Objekt 2024 umzubauen und zu modernisieren, statt abzureißen. Dabei wird der Gebäudekern erhalten, das Bauwerk thermisch saniert und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. „Wir haben bereits bei mehreren Projekten positive Erfahrungen mit dem Re-Use von Bürogebäuden gemacht. In dem Fall hat uns nicht nur die nachgewiesen gute Substanz des Gebäudes, sondern auch die Lage an der Waterfront Erdberger Lände im dritten Bezirk überzeugt“, erklärt Mark Leiter, Geschäftsführer von Art-Invest Real Estate. Das gilt auch für die künftigen Mieter: Kurz vor Fertigstellung des Gebäudes sind bereits 85 Prozent der Büroflächen vermietet.</p>
<p>Rund 60 Prozent der bestehenden Materialien wurden wiederverwendet. Die Fassadenplatten aus Aluminium wurden neu beschichtet und mit zusätzlicher Dämmung wieder montiert. Neu sind Deckenpaneele zur Heizung und Kühlung, die mit Fernwärme betrieben werden und an den sichtbaren Originalbetondecken befestigt sind. Die Dächer und Innenhöfe wurden begrünt und zu attraktiven Freiflächen umgestaltet. Flexible Büroflächen, Gemeinschaftszonen sowie Gastro- und Sportflächen im Erdgeschoss öffnen das Gebäude zur Nachbarschaft. „Gerade im urbanen Raum lohnt es sich, Bestandsgebäude, die gut an die lokale Infrastruktur angebunden sind, zu erhalten und möglichst lange zu nutzen“, betont Karlheinz Boiger von Hohensinn Architektur. „Die Revitalisierung bestehender Strukturen ist oft der nachhaltigste Beitrag, den wir als Planer leisten können – sie schont Ressourcen und stärkt gleichzeitig gewachsene Stadtstrukturen.“ Auch ein vorbelasteter Standort ist dafür kein Hindernis: „enna“ befindet sich nämlich auf einem im 19. Jahrhundert als Gaswerk genutzten Gelände. Auswirkungen auf die Bausubstanz gibt es aber nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Nutzungen ändern sich, das Bauwerk bleibt</h3>
<p>Technisch steht einer jahrzehnte-, oft sogar jahrhundertelangen Nutzung von Betonbauwerken nichts im Wege, auch wenn Haftungsfragen und Bewilligungen für ein Re-Use-Gebäude oft Mehraufwand bedeuten. Im Fall von „enna“ bestätigten Gutachten, dass die Betontragstruktur weiter genutzt werden kann, lediglich einzelne Bereiche mussten im Zuge des Umbaus angepasst werden. „Die Bauwirtschaft befindet sich zunehmend im Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourceneffizienz, Wiederverwendung von Bauteilen und der Einsatz von Sekundärrohstoffen eine Schlüsselrolle spielen“, bestätigt auch Brigitte Karigl, Leiterin des Bereichs Kreislaufwirtschaft im Umweltbundesamt, das ein künftiger Mieter im Bürogebäude an der Erdberger Lände sein wird. „Die Herausforderungen liegen in der Planung, im Bau und im Betrieb von Bauwerken.“ Neben recyclinggerechter Planung neuer Bauwerke zeigt das Projekt „enna“, dass auch Sanierungen einen wirksamen und nachhaltigen Umgang mit bestehenden Ressourcen ermöglichen. Für das Bürogebäude wird eine ÖGNI Gold-Zertifizierung angestrebt, ein Gütesiegel der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft für hohe Qualität in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Soziokulturelles, Technik, Prozess und Standort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong></p>
<p>Mag. Petra Kestler</p>
<p><a href="mailto:kestler@betondialog.at">kestler@betondialog.at</a></p>
<p><a href="http://www.betondialog.at/" target="_blank" rel="noopener">www.betondialog.at</a></p>
<p>+43 676 307 50 33</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/bauen-im-bestand-zweites-leben-fuer-wiener-buerogebaeude/">Bauen im Bestand: Zweites Leben für Wiener Bürogebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zement- und Betonhersteller fordern Konjunkturimpulse</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/zement-und-betonhersteller-fordern-konjunkturimpulse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 12:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Zement- und Betonbranche sieht in der Belebung der Baukonjunktur die größte Herausforderung für das laufende Jahr. Gleichzeitig fordert die Branche weniger Bürokratie und will ihre Anstrengungen in Richtung Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft weiter verstärken. Der Weg zur Klimaneutralität bleibt ein zentrales Ziel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zement- und Betonhersteller fordern Konjunkturimpulse: Nach Ansicht der Branche braucht es rasch politische Impulse für den Bau- und Infrastruktursektor. „Die heimische Baukonjunktur braucht dringend klare politische Rahmenbedingungen, damit sich die Bauwirtschaft zukunftsfit und klimagerecht transformieren kann“, sagt Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich. „Wichtig ist einerseits die Bündelung zentraler Kompetenzen rund um Bauen, Wohnen, Infrastruktur und Baustoffpolitik in einem Ressort. Andererseits braucht es im Rahmen des Finanzausgleichs deutlich mehr Mittel für Gemeinden.“ Diese müssen aufgrund europäischer und österreichischer Klimavorgaben verstärkt in leistbaren Wohnraum, Infrastruktur, öffentliche Gebäude wie Schulen und Kindergärten sowie in Maßnahmen zur Klimawandelanpassung investieren.</p>
<p>Gerade in diesen Bereichen sieht die Branche ihre größten Entwicklungschancen: Zwei von drei Unternehmen nennen den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur als wichtigste Wachstumschance, dicht gefolgt vom Bau leistbarer Wohnungen. Auch mittelfristig gilt Infrastruktur als zentraler Motor für die Bauwirtschaft: Jedes zweite Unternehmen erwartet hier die größten Wachstumspotenziale für den Baustoff Beton.</p>
<p>„Beton bleibt überall dort unverzichtbar, wo dauerhafte und robuste Lösungen gefragt sind. Moderne Infrastruktur und leistbarer Wohnraum sind ohne diesen Baustoff kaum denkbar“, so Glasmaier.</p>
<p><strong>Beton punktet bei langlebigen und platzsparenden Bauweisen</strong></p>
<p>Aus Sicht der Unternehmen kann Beton vor allem beim platzsparenden Bauen – etwa durch Verdichtung, Aufstockungen oder Bauen in die Höhe und Tiefe – einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Drei Viertel der Befragten sehen hier das größte Potenzial.</p>
<p>72 Prozent verweisen zudem auf die Langlebigkeit von Betonbauten als entscheidenden Vorteil, während rund zwei Drittel die Kreislauffähigkeit des Baustoffs als wichtiges Argument in der Klimaschutzdebatte nennen.</p>
<p>Immer öfter wird auch der Beitrag von Beton zum effizienten Heizen und Kühlen zu einem wichtigen Argument für den Baustoff. Fast zwei Drittel der Befragten gibt an, dass Beton durch die thermische Bauteilaktivierung effektiv zum Klimaschutz beitragen kann. Bei diesem System wird die Fähigkeit von Betonbauteilen, Wärme bzw. Kälte zu speichern und langsam an die Umgebung abzugeben, zum nachhaltigen Temperieren von Räumen genutzt.</p>
<p>„Unsere zentrale Aufgabe bleibt es, den CO₂-Fußabdruck von Zement und Beton kontinuierlich zu reduzieren und gleichzeitig für transparente Vergleichbarkeit von Ökodaten mit anderen Baustoffen zu sorgen“, sagt Glasmaier.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit bleibt strategische Priorität</strong></p>
<p>Trotz der angespannten Konjunkturlage bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Thema in den Unternehmen. Acht von zehn Befragten bewerten Umweltschutzmaßnahmen im eigenen Betrieb als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“.</p>
<p>Viele Betriebe haben entsprechende Maßnahmen bereits fest verankert: In rund 80 Prozent der Unternehmen gehören Recycling und Wiederverwertung von Rohstoffen sowie der Einsatz erneuerbarer Energien in Produktion und Verwaltung zum Alltag. Etwa jedes zweite Unternehmen setzt zusätzlich gezielt Maßnahmen zur Abfallreduktion um.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis:</strong><br />
Petra Kestler<br />
Öffentlichkeitsarbeit, Beton Dialog Österreich<br />
+43 676 307 50 33<br />
<a href="mailto:kestler@betondialog.at" target="_blank" rel="noopener">kestler@betondialog.at</a> | <a href="https://beton-dialog.at/" target="_blank" rel="noopener">www.betondialog.at</a></p>
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		<item>
		<title>Faktencheck Beton jetzt druckfrisch</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/druckfrisches-update-fuer-den-faktencheck-beton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 15:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Baustoff Beton einfach erklärt: Die neue Print- und Online-Broschüre von Beton Dialog Österreich beleuchtet den meistverwendeten Baustoff der Welt und seinen Weg zur Klimaneutralität. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/druckfrisches-update-fuer-den-faktencheck-beton/">Faktencheck Beton jetzt druckfrisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Woraus besteht Beton? Welche Rolle spielt er beim Ausbau moderner Infrastruktur? Wie kann Beton dazu beitragen, dass Gebäude in Kombination mit erneuerbarer Energie fossilfrei geheizt und gekühlt werden? Wie lässt sich der Baustoff wiederverwenden? Diese und weitere Fragen beantwortet der neue Faktencheck Beton von Beton Dialog Österreich kompakt, leicht verständlich und wissenschaftlich fundiert. In sechzehn übersichtlich aufbereiteten Fakten werden gängige Mythen über Beton durch aktuelle Zahlen, Studien und Branchentrends entkräftet und das Potenzial des Baustoffs für nachhaltiges, klimafittes Bauen aufgezeigt.</p>
<p>„Beton ist nicht nur der meistverwendete Baustoff der Welt, sondern auch das Fundament unserer Zivilisation. Mit dem neuen Faktencheck Beton wollen wir alle, die sich für das Bauen von morgen interessieren – von Schülerinnen und Schülern über Studierende bis hin zu Planenden, Architektinnen und Architekten sowie Bauingenieurinnen und Bauingenieuren – sachlich und objektiv über die Vorteile unseres Baustoffs und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten informieren. Nur eine faktenbasierte Diskussion ermöglicht, Beton objektiv zu bewerten und nachhaltig zu nutzen“, so Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich.</p>
<p>Der druckfrische Faktencheck Beton spiegelt in leicht verständlicher Sprache den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung wider und liefert Antworten auf einige der relevantesten Fragen der Bau- und Baustoffbranche.</p>
<p>Die Broschüre steht ab sofort allen Interessierten digital zur Verfügung unter <strong><a href="https://beton-dialog.at/epaper/faktencheck/#0" target="_blank" rel="noopener">https://beton-dialog.at/epaper/faktencheck/#0</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong><br />
Nedad Memić<br />
Kommunikationsmanager Beton Dialog Österreich<br />
0664 / 547 63 19</p>
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		<item>
		<title>Re-Recycling auf der A1: europäische Auszeichnung für österreichisches Vorzeigeprojekt</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/re-recycling-auf-der-a1-europaeische-auszeichnung-fuer-oesterreichisches-vorzeigeprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 13:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anerkennung in Brüssel für die ASFINAG: Bei der Generalsanierung der West Autobahn im Streckenabschnitt Mondsee–Thalgau wurde erstmals ein Re-Recycling der Betondecke umgesetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/re-recycling-auf-der-a1-europaeische-auszeichnung-fuer-oesterreichisches-vorzeigeprojekt/">Re-Recycling auf der A1: europäische Auszeichnung für österreichisches Vorzeigeprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tag für Tag nutzen tausende Fahrzeuge den Autobahnabschnitt Mondsee–Thalgau zwischen Oberösterreich und Salzburg, besonders jetzt rund um die anstehenden Feiertage. Diese starke Nutzung führte dazu, dass ab 2023 saniert werden musste wobei die ASFINAG erstmals auf Re-Recycling der Betondecke gesetzt hat. Schon bei der ersten Generalsanierung vor mehr als 30 Jahren war die Betondecke recycelt worden.</p>
<p>Das außergewöhnliche Beispiel für die Kreislauffähigkeit des Baustoffs Beton begeistert auch auf internationaler Ebene. Vor kurzem wurde die ASFINAG gemeinsam mit den Projektpartnern Habau und Asamer Kies- und Betonwerke von der European Concrete Paving Association (EUPAVE) mit dem Outstanding Project Award ausgezeichnet. „Zement und Beton sind unverzichtbare Materialien für die Realisierung des Verkehrsinfrastrukturnetzes, sei es für den Bau von Straßen, Schutzwänden, Brücken oder Tunnels. Das Re-Recycling auf der A1 beweist, dass Beton nicht zu Abfall wird und zentral zur Ressourcenschonung beiträgt“, so Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie. „Wir gratulieren zur verdienten Auszeichnung!“</p>
<p>Hartwig Hufnagl, Vorstand der ASFINAG: „Unsere Strategie zielt darauf ab, verbaute Materialien bestmöglich und an Ort und Stelle wiederzuverwerten. Die ASFINAG legt daher bereits in den Planungsphasen und durch entsprechende Vorgaben in den Bauverträgen hohes Augenmerk auf die laufende Steigerung der Wiederverwertungsquote und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Bauen.  Uns geht es um den Einsatz ressourcenschonender, langlebiger Technik und Materialien. Das bringt nicht nur einen wirtschaftlichen Vorteil für die ASFINAG, sondern schont auch die Umwelt.“</p>
<p>Mit den EUPAVE Awards will man nicht nur Personen und Organisationen vor den Vorhang holen, sondern auch die Möglichkeiten zum Informationsaustausch bieten, Inspirationen für künftige Projekte anstoßen und weitere Forschung und Entwicklung im Betonstraßenbau anregen. Übrigens: Mit dem Re-Recycling konnte die Asfinag auch die Anforderungen der EU-Taxonomie erfüllen.</p>
<p><strong>Vorbild für Kreislauffähigkeit</strong></p>
<p>Bereits 1990 ging die ASFINAG im Streckenabschnitt Mondsee-Thalgau neue Wege. Für die erste Generalsanierung entwickelte man eine eigene Methode, bei der die bestehende Betondecke schon damals als „Steinbruch“ für die Erneuerung diente. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bildeten die Grundlage für weitere Sanierungen der A1 West Autobahn.</p>
<p>Jetzt wurde der Abschnitt wieder zum Vorreiter für nachhaltige Betonfahrbahnen und erstmals in Österreich ein Re-Recycling durchgeführt. 70 Prozent der primären Gesteinskörnung wurden eingespart und 24 cm Recyclingbeton im Unterbeton eingebaut. Machbar war das, weil die Recycling-Gesteinskörnung nach der Aufbereitung der Körnung eines normalen Kieswerks entsprach. Für die Verarbeitung mussten Sand, Zement und Zusatzmittel ergänzt werden.</p>
<p><strong>Projekt für die Zukunft</strong></p>
<p>Die Sanierung von Betondecken in Österreichs Straßennetz ist ein immer wichtiger werdendes Thema, denn der Bedarf dafür steigt. Rund 28 Prozent des Gesamtnetzes der ASFINAG waren 2024 Betondecken und diese kommen in die Jahre. Bemerkenswert ist, dass ca. 12 Prozent der Betondecken im ASFINAG-Straßennetz älter als 31 Jahre sind, daher sind Recycling und Re-Recycling wichtige Faktoren beim Erhalt der Infrastruktur.</p>
<p>Mehr Infos zu den EUPAVE Awards gibt es hier: <a href="https://www.eupave.eu/eupave-celebrates-excellence-with-first-outstanding-projects-and-innovations-awards/">https://www.eupave.eu/eupave-celebrates-excellence-with-first-outstanding-projects-and-innovations-awards/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/re-recycling-auf-der-a1-europaeische-auszeichnung-fuer-oesterreichisches-vorzeigeprojekt/">Re-Recycling auf der A1: europäische Auszeichnung für österreichisches Vorzeigeprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Materialeffizienz als Bauprinzip</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/materialeffizienz-als-bauprinzip/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 13:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Forschungsprojekt zum Bauen in Wien um 1900 gibt Zeugnis von der langen Lebensdauer von Beton</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/materialeffizienz-als-bauprinzip/">Materialeffizienz als Bauprinzip</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eisenbeton-Bauten prägen seit mehr als 100 Jahren viele Städte Europas. Besonders in Wien gibt es zahlreiche Projekte aus der Zeit um die letzte Jahrhundertwende, die immer noch gut erhalten sind und die eine neue Nutzung erleben. Dem Architekten und Publizisten Otto Kapfinger ist es zu verdanken, dass unter seiner Leitung gemeinsam mit seinem Forschungsteam (Gabriele Anderl, Markus Kristan, Ursula Prokop, Felix Siegrist, Adolph Stiller, Stephan Templ, Maria Welzig und Anna Wickenhauser) eine umfangreiche Projektschau gründlich recherchiert und aufbereitet wurde. Von Mai bis September 2025 zeigte die Sonderausstellung „Eisenbeton. Anatomie einer Metropole“ im Wien Museum einen kleinen Ausschnitt der Forschungsarbeit. Das große Besucherinteresse bestätigte die Aktualität des Themas, die frühen Eisenbeton-Bauten geben Zeugnis von der Einzigartigkeit und Langlebigkeit des Baustoffs Beton. Mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich über die bemerkenswerten Bauten – fachkundige Führungen waren in kurzer Zeit ausgebucht.</p>
<p><strong>Hohe Ingenieurkunst</strong></p>
<p>In der Ausstellung wurden architektonische Meilensteine gezeigt, die nicht nur Baugeschichte geschrieben haben, sondern auch eindrucksvolle Zeugen eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen sind. Denn die meisten Gebäude werden heute noch genutzt, sei es zum Wohnen, als Büro- und Kulturbauten. Was vor über 100 Jahren eine Revolution im Bauwesen einleitete, ist heute aktueller denn je: Der Anspruch, mit minimalem Materialeinsatz maximal langlebige und vielseitig nutzbare Gebäude zu schaffen. Der Baustoff Beton spielte dabei eine zentrale Rolle – und tut es bis heute. Seine hohe Tragfähigkeit, die Flexibilität bezüglich Grundrisse wie auch die zeitlose Architektur ermöglichten bereits um 1900, weitgespannte Räume zu realisieren, die neue Maßstäbe im urbanen Bauen setzten. Entstanden sind dabei visionäre Mehrzweckbauten: Wohn- und Geschäftshäuser mit loftartigen Werkstätten, integrierten Theatern und Kinos oder funktionale Fabriken.</p>
<p>Diese ingenieurtechnischen Pionierleistungen standen im Zentrum der Ausstellung. Mit Modellen, Plänen und Fotografien, Gemälden, Plakaten und originalen Ausstattungsstücken wurden berühmte und kaum bekannte Eisenbetonbauten in Wien um 1900 vorgestellt.</p>
<p>Wiener Bauherren und Planer hatten um 1900 eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung innovativer Betonstrukturen. Es wurde unermüdlich geforscht, Baustatik, Baumechanik und Bauphysik wurden stetig verbessert, z. B. durch neue Methoden im Gewölbe- und Skelettbau. Normen und Regelwerke zum Bauen mit bewehrtem Beton gab es damals noch nicht, diese wurden im ständigen Austausch zwischen Theorie und Praxis, zwischen Anwendern und behördlichen Kontrollen entwickelt und hervorgebracht. So heißt es im Langtitel des Forschungsprojekts: Eine integrierte Geschichte von Gesellschaft, Wirtschaft und Technik, von Planungs- und Lebenskultur und ihre Botschaft für Gegenwart und Zukunft von Bau- und Stadtgestalt.</p>
<p>Last-minute-Geschenktipp: Noch gibt es einige wenige Exemplare der Publikation über das Forschungsprojekt: Anatomie einer Metropole, Bauen mit Eisenbeton in Wien 1890–1914; Otto Kapfinger (Hg.), Birkhäuser Verlag.</p>
<p>Ein Video zur Ausstellung gibt es auf YouTube: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IJuq0rEEnng&amp;t=7s">Ausstellung &#8222;Eisenbeton. Anatomie einer Metropole&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/materialeffizienz-als-bauprinzip/">Materialeffizienz als Bauprinzip</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nordwestbahnhof: vom Güterterminal zum neuen Stadtviertel</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/nordwestbahnhof-vom-gueterterminal-zum-neuen-stadtviertel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 10:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=12776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder lädt die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie im Dezember in eine besondere Location zum traditionellen VÖZ-Journalistenevent. Im Fokus stand dieses Mal ein Einblick in Wiens letztes großes innerstädtisches Stadtentwicklungsgebiet am ehemaligen Nordwestbahnhof: vom Güterterminal zum neuen Stadtviertel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/nordwestbahnhof-vom-gueterterminal-zum-neuen-stadtviertel/">Nordwestbahnhof: vom Güterterminal zum neuen Stadtviertel</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell ist das 44 Hektar große Areal im 20. Wiener Gemeindebezirk noch ein trennender Faktor, aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern: Die rund 1,5 Kilometer lange und 400 Meter breite Barriere zwischen Augarten und Dresdner Straße wird aufgehoben. Bis 2040 planen die Stadt Wien und die ÖBB rund 6.500 Wohnungen für rund 16.000 Menschen. Nachhaltiges Leben, leistbares Wohnen und Kreislaufwirtschaft stehen im Fokus des Stadtentwicklungsprojekts. „Das Prinzip des leistbaren Wohnens wird auch am Nordwestbahnhof umgesetzt: 60 Prozent der Wohnungen sind gefördert, wobei dieser Anteil auch Gemeindewohnungen umfasst. Der Rest wird freifinanziert“, so Andreas Trisko, Leiter Stadtentwicklungsareale für lebenswertes Wohnen in der Baudirektion Wien, zu den ambitionierten Plänen für die nächsten Jahre.</p>
<p>Das neue Viertel soll innerstädtisches Wohnen und Arbeiten mit höchstem Freizeit- und Erholungswert vereinen. Es gibt ein umfassendes Konzept für klimafitte Freiräume vom deutschen Planungsbüro Treibhaus Landschaftsarchitektur, mit einem zehn Hektar umfassenden Grünbereich, der „Grünen Mitte“. Der Masterplan für den neuen Stadtteil stammt vom Schweizer Architekturbüro Ernst Niklaus Fausch Partner. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Wiederverwenden vorhandener Baumaterialien. Beton spielt dabei eine entscheidende Rolle – gleich der erste Wohnbau der Arwag, geplant von querkraft, wird mit Bauteilaktivierung für gleichmäßig temperierte Wohnungen sorgen. Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ, sagt: „Österreich braucht leistbaren Wohnraum. Gleichzeitig verlangt die Klimakrise nach umweltfreundlichen, flächensparenden und energieeffizienten Lösungen im Bauwesen. Hier kann der Baustoff Beton seine Stärken ausspielen, denn er ist langlebig, vielseitig, wiederverwend- und recycelbar. Die Verwendung von CO₂-reduzierten Zementen kann außerdem einen entscheidenden Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Die Stadtentwicklung am Nordwestbahnhof hat das Zeug zu einem weiteren Vorzeigebeispiel.“</p>
<p>Um das Stadtentwicklungsprojekt tatsächlich verwirklichen zu können, muss das gesamte Areal des ehemaligen Nordwestbahnhofs im Vorfeld „frei gemacht“ werden. „Die Freimachung erfolgt in zwei Phasen, beginnend an der östlichen Seite im Bereich der Rebhanngasse. Die erste Phase ist bereits voll im Gange. In Summe werden die Abbrucharbeiten vier Jahre in Anspruch nehmen und planmäßig im August 2028 abgeschlossen sein“, so Martin Scheiflinger, Leiter der ÖBB Liegenschaftsentwicklung. Besonders wichtig ist der Umgang mit den großen Mengen an Abbruchmaterial. Das Projekt setzt auf ein verwertungsorientiertes Rückbaukonzept. Direkt vor Ort wird das Material sortiert, abfallchemisch eingestuft und auf einer Behandlungsinsel zerkleinert. So können Beton, Ziegel oder Metall getrennt erfasst und einer hochwertigen Verwertung zugeführt werden. Nach der Sortierung wird das Material überwiegend per Bahn abtransportiert. Etwa zwei Züge pro Woche fahren über die bestehenden Gleisanlagen zu spezialisierten Aufbereitungsanlagen. Insgesamt können rund 95 Prozent des Materials einer Verwertung zugeführt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Erste Wohnbauprojekte fixiert</h3>
<p>Im März 2024 wurde der neue Flächenwidmungs- und Bebauungsplan im Wiener Gemeinderat beschlossen. Dieser Plan beinhaltet die Flächenwidmung für das gesamte Stadtentwicklungsgebiet und Bebauungsbestimmungen für vier Baufelder der 1. Entwicklungsphase im Südosten des Areals. Als eines der ersten Projekte wird das Gebäude „luv + lee“, geplant von querkraft, errichtet. Thomas Drozda, Vorstandsdirektor Arwag, dazu: „Das Projekt luv + lee ist ein Beispiel dafür, wie wir Städte so gestalten können, dass sie den Menschen auch in Zukunft ein gutes Leben ermöglichen. Gemeinsam mit einem engagierten Planungsteam ist ein Konzept entstanden, das natürlichen Windstrukturen folgt und das innovative Lösungen gegen die zunehmende sommerliche Überwärmung bietet. So schaffen wir Räume, die nicht nur gebaut, sondern bewusst für die Bedürfnisse kommender Generationen gedacht sind.“</p>
<p>Im „luv + lee“ kombiniert querkraft die neuesten ökologischen Standards mit innovativen Techniken zur Klimawandelanpassung. Fassadenbegrünung, Gründächer mit Biodiversitätsansatz und ein ausgeklügeltes Regenwassermanagement sorgen für ein umweltfreundliches Quartier. Durch Bauteilaktivierung, Grauwassernutzung und CO₂-reduzierte Baumaterialien wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern werden auch die laufenden Kosten gesenkt. Architekt Peter Sapp, Partner querkraft, dazu: „Das Projekt luv + lee will einen aktiven und lebendigen Beitrag zur Stadtentwicklung im Nordwestbahnviertel leisten. Der Holz-Beton-Hybridbau schafft einen abwechslungsreichen Lebensraum für unterschiedlichste Nutzergruppen auf vielen Ebenen. Der Fokus liegt auf flexiblem, qualitativem Wohnen, unter anderem mittels Low-tech-Maßnahmen wie der topografischen Gestaltung des Hofes als Kaltluftsee, welcher durch natürliche Thermik das Gebäudeinnere kühlt.“ Im zweigeschossigen Gewerbesockel werden Begegnungsräume für das Grätzel geschaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Projektdaten luv + lee:</h3>
<p>Größe: 18.400 m2</p>
<p>Raumprogramm: Mischnutzung, geförderter Wohnbau</p>
<p>Bauherr: Arwag</p>
<p>Architektur: querkraft architekten zt gmbh</p>
<p>Haustechnik und Bauphysik: Larix Engineering</p>
<p>Statik: Dorr – Schober &amp; Partner</p>
<p>Freiraumplanung: green4cities</p>
<p>Brandschutz: Kern+Ingenieure</p>
<p>Kreislaufwirtschaft: Materialnomaden</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p><a href="https://www.querkraft.at/projekte/nwb5-wohnbau" target="_blank" rel="noopener">Projekt luv + lee</a></p>
<p><a href="https://immobilien.oebb.at/de/projekte/liegenschaftsentwicklung/wien-nordwestbahnhof" target="_blank" rel="noopener">ÖBB-Info Seite Wien Nordwestbahnhof</a></p>
<p><a href="https://www.wien.gv.at/stadtplanung/nordwestbahnhof" target="_blank" rel="noopener">Stadt Wien-Info Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/nordwestbahnhof-vom-gueterterminal-zum-neuen-stadtviertel/">Nordwestbahnhof: vom Güterterminal zum neuen Stadtviertel</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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