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	<title>VÖZ</title>
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	<title>VÖZ</title>
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		<title>Zement für die Großbaustelle Brenner Basistunnel</title>
		<link>https://zement.at/news-linkedin/zement-fuer-die-grossbaustelle-brenner-basistunnel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schretter &#038; Cie leistet gemeinsam mit SCHWENK in Allmendingen einen Beitrag zum Brenner Basistunnel. Konkret findet die Anlieferung per Bahn und auch per LKW mit speziellem Spritzzement CEM I 52,5 N SR0 aus dem Werk in Allmendingen statt. Für den Bahntransport kommen eigens angemietete sogenannte „CemTainer“ zum Einsatz, die von dem Logistikpartner Rail Cargo Austria (RCA) bereitgestellt werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linkedin.com/posts/schretter-%26-cie-gmbh-%26-co%2E-kg_bahnverladung-cemtainer-bbt-zement-in-richtung-activity-7478116589469388800-uxYx?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAADjbVy8BU68NG1QhJKmqRUKkKtPJdPXCjxk" target="_blank" rel="noopener">&#8230;weiterlesen</a></p>
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		<item>
		<title>VÖZ-Sommersitzung</title>
		<link>https://zement.at/news-linkedin/hot-town-summer-in-the-city/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hot Town, Summer in the City: Ende Juni trafen sich die Mitglieder des Vorstands, des Beirats für Technik und Umwelt und des Marketingbeirats im Rahmen der alljährlich stattfindenden VÖZ-Sommersitzung. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7478401144214712321" target="_blank" rel="noopener">&#8230;weiterlesen</a></p>
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		<item>
		<title>Holcim Österreich aktualisiert EPDs für Zemente &#038; Betonzusatzstoffe</title>
		<link>https://zement.at/news-extern/holcim-oesterreich-aktualisiert-epds-fuer-zemente-betonzusatzstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Extern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meilenstein auf dem Weg zu Net-Zero: Holcim Österreich aktualisiert die Umweltproduktdeklarationen für das Bindemittel Portfolio und senkt den CO2-Fußabdruck seines Sortiments im Schnitt um über 17 Prozent.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.holcim.at/dekarbonisierung-messbar-gemacht-holcim-oesterreich-aktualisiert-epds-fuer-zemente" target="_blank" rel="noopener">&#8230;weiterlesen</a></p>
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		<item>
		<title>Vom Brückenmodell bis zum Flaschenöffner</title>
		<link>https://zement.at/news-linkedin/vom-brueckenmodell-bis-zum-flaschenoeffner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 06:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Beton-Workshop der 4. Klasse an der HTL Camillo Sitte Bautechnikum / CSBT mit Vertiefung Infrastruktur hat Susanne Gmainer den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs Beton in der Praxis nähergebracht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7476159833075986432" target="_blank" rel="noopener">&#8230;weiterlesen</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/mehr-zement-weniger-co%e2%82%82-pro-tonne-erstmals-unter-470-kilogramm-co%e2%82%82-pro-tonne-zement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 06:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15910</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Zementindustrie hat 2025 ihre Produktion leicht gesteigert und gleichzeitig ihre CO₂-Effizienz weiter verbessert. Mit einer CO₂-Intensität von nur noch 467 kg CO₂ pro Tonne Zement wurde der bereits international führende Wert des Vorjahres nochmals deutlich unterboten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/mehr-zement-weniger-co%e2%82%82-pro-tonne-erstmals-unter-470-kilogramm-co%e2%82%82-pro-tonne-zement/">Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:</p>
<ul>
<li><strong>Aus Abfall werden Rohstoffe:</strong> Heute ersetzt die österreichische Zementindustrie 550 Kilogramm Primärressourcen pro Tonne Zement durch alternative Materialien – mehr als dreimal so viel wie noch 1988.</li>
<li><strong>Österreichischer Zement ist Spitzenreiter beim Klimaschutz:</strong> Mit nur 467 kg CO₂ je Tonne Zement gehört die heimische Produktion zu den emissionsärmsten weltweit.</li>
<li><strong>Industrielle Transformation gelingt:</strong> Was früher mit Kohle, Öl und Gas produziert wurde, wird heute zu rund 90 Prozent durch alternative Energieträger ersetzt. Die österreichische Zementindustrie zählt damit europaweit zu den Vorreitern beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>WIEN. Die österreichischen Zementwerke produzierten 2025 insgesamt 4,529 Mio. Tonnen Zement, ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der höheren Klinkerproduktion stiegen damit die absoluten CO₂-Emissionen auf 2,135 Mio. Tonnen (+2,6 Prozent). Für die Bewertung des Fortschritts bei der Transformation gilt jedoch die CO₂-Intensität als zentrale Kennzahl, da sie die Emissionen in Relation zur produzierten Menge abbildet. Mit nur 467 kg CO₂ je Tonne Zement gehört die heimische Produktion zu den emissionsärmsten weltweit.</p>
<h3>Österreichs Zementindustrie weltweit Vorreiter für CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft</h3>
<p><em>„</em><em>Die österreichische Zementindustrie hat ihre Hausaufgaben gemacht und investiert seit Jahren hunderte Millionen Euro in Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und innovative CO₂-Abscheidungstechnologien. </em><em>Mit Erfolg: Lokale Abfallkreisläufe liefern heute die Energie für die Klinkerproduktion, fossile Brennstoffe wurden zu rund 90 Prozent aus den Zementwerken verdrängt. Unsere Leitbetriebe sichern damit die Grundlage moderner Infrastruktur</em><em> und</em><em> regionaler Wertschöpfung mit heimischen Rohstoffen, auf kurzen Wegen </em><em>und mit wachsendem</em><em> Einsatz von Recyclingstoffen</em>“, sagt Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie.</p>
<h3>88,8 Prozent Ersatzbrennstoffe – aus Abfall werden neue Rohstoffe</h3>
<p>Mit einer Ersatzbrennstoffquote von 88,8 Prozent werden fossile Energieträger weitgehend durch nicht mehr recycelbare Reststoffe ersetzt. Zusätzlich kommen alternative Rohstoffe bei der Klinker- und Zementproduktion zum Einsatz. 25 Prozent der eingesetzten Rohstoffe stammen bereits aus recyceltem Bauschutt alter Gebäude. Insgesamt verwertet die heimische Zementindustrie rund 550 kg Ersatzstoffe pro Tonne erzeugten Zements und schließt damit Stoffkreisläufe auf höchstem Niveau. Die alternativen Brenn- und Rohstoffe stammen überwiegend aus der Region, ersetzen fossile Ressourcen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Aus Reststoffen entsteht so ein hochwertiger Baustoff für nachhaltiges Bauen und langlebige, robuste Infrastruktur.</p>
<h3>Neuer österreichischer Zement spart bis zu einem Drittel CO₂</h3>
<p>Mit der neuen klinkerreduzierten Zementsorte CEM II/C setzt die österreichische Zementindustrie einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Baustoffproduktion. Durch die Senkung des Klinkeranteils auf 50 Prozent – dem größten Hebel zur Reduktion der CO₂-Emissionen in der Zementherstellung – lassen sich gegenüber dem österreichischen Durchschnitt bereits heute 34 Prozent CO₂ einsparen. Damit wird der Zielwert der VÖZ-CO₂-Roadmap für 2040 schon jetzt erreicht.</p>
<p>Die CO₂-Reduktion erfolgt ohne Einbußen bei Qualität oder Leistungsfähigkeit. Der neue Zement hat die aufwendigen Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen, wird bereits österreichweit produziert und kommt in immer mehr Bauprojekten zum Einsatz – etwa bei der Zentralberufsschule Seestadt Aspern. Um CO₂-arme Baustoffe rascher im Markt zu etablieren, braucht es nun vor allem eine stärkere Nachfrage durch öffentliche Auftraggeber und andere Bauherren.</p>
<h3>Ohne Industrie kein Klimaschutz: Sonst exportieren wir CO₂ und Wertschöpfung</h3>
<p>Die Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie haben Ende Juni turnusgemäß ein neues Präsidium gewählt. Neuer Vorstandsvorsitzender ist <strong>Heimo Berger</strong>, Geschäftsführer der Leube Gruppe mit Sitz in Gartenau bei Salzburg. Für Berger stehen die Dekarbonisierung der Zementproduktion und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Österreich gleichermaßen im Fokus. „<em>Unsere Roadmap definiert den Weg zur Klimaneutralität klar. Jetzt ist die Politik gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen</em>“, sagt Berger.</p>
<h3>Klimazoll wird zur Existenzfrage</h3>
<p>„<em>Wir stehen im globalen Wettbewerb – und zwar mit Ländern, die weder vergleichbare Umweltstandards noch CO₂-Kosten haben. Instrumente wie CBAM sind für uns so wichtig wie ein Stück Brot. Bevor Gratiszertifikate auslaufen, muss der EU-Klimagrenzausgleich für </em><em>Zementimporte</em><em> einwandfrei funktionieren. Österreich produziert den CO₂-ärmsten Zement weltweit – doch ohne Anpassungen und eine Flexibilisierung im Emissionshandel steht diese Produktion auf dem Spiel</em>“, so der VÖZ-Präsident.</p>
<h3>Ohne CO₂-Infrastruktur für unvermeidbare prozessbedingte Emissionen keine Nullemissionen</h3>
<p>„<em>Die gute Nachricht ist: Unsere Transformation ist klar geplant und technologisch machbar. Technisch wissen wir, was in den Werken zu tun ist – die Herausforderung liegt außerhalb der Werkszäune“, </em>betont Sebastian Spaun.<em> „Die Branche ist bereit zu investieren und bekennt sich klar zu den Klimazielen. Jetzt ist die Politik gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Ohne CO₂-Speicher, Pipelines und leistbaren Industriestrom bleiben Nullemissionen bis 2040 ein Wunschtraum</em>.“</p>
<p>Ein Zementwerk, das weder an eine CO₂-Pipeline angeschlossen ist noch über geeignete Speicherstätten – etwa ausgebeutete Erdgas- oder Erdölfelder in unmittelbarer Nähe – verfügt, steht vor unüberwindbaren Hürden auf dem Weg zur Dekarbonisierung Richtung Nullemissionen. Hinzu kommt: Transport und Speicherung von CO₂ werden in Österreich frühestens ab 2040 verfügbar sein, weil zentrale Voraussetzungen fehlen und Österreich beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur eklatant hinterherhinkt.</p>
<p>Ein gesetzlicher Rahmen sowie die Planung eines CO₂-Pipeline-Systems samt Speicherstätten fehlen nach wie vor. Politische Lippenbekenntnisse hört die Branche seit Jahren.</p>
<p>Angesprochen auf den sinkenden Zementverbrauch in Deutschland (Niveau vor Zweitem Weltkrieg) sagt Spaun: „<em>Die Entwicklung in Österreich unterscheidet sich kaum von jener in Deutschland: Auch hier ist der Zementmarkt seit dem Ende des Baubooms innerhalb der vergangenen drei bis vier Jahre um rund 25 Prozent eingebrochen. Dass die österreichischen Werke zuletzt dennoch etwas mehr produzierten, ist ausschließlich auf zusätzliche Exporte zurückzuführen. Diese Strategie ist aber nicht nachhaltig bedienbar.“</em></p>
<h3>Betondecken sind der zentrale Hebel für kühle Räume und mehr Lebensqualität</h3>
<p>Gleichzeitig wird Österreich wieder mehr leistbaren und klimafitten Wohnraum brauchen – insbesondere in den Städten. Beton bleibt dafür ein unverzichtbarer Baustoff: aufgrund seiner Robustheit, Wasserdichtigkeit, Schalldämmung, Feuerbeständigkeit und wegen seiner einzigartigen thermischen Speichereigenschaften.</p>
<p>In der Stadt Wien wurden bereits rund zwei Mio. Quadratmeter Bauteilaktivierung umgesetzt. Gerade für Schulen, Wohnquartiere, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser bringt diese Technologie bei Temperaturen jenseits der 30 Grad enorme Vorteile. Die Betondecke speichert Wärme und Kälte, gleicht Temperaturschwankungen aus und sorgt gemeinsam mit integrierten Rohrleitungen für ein ganzjährig stabiles Raumklima. Im Winter gibt warmes Wasser die Wärme gleichmäßig an den Raum ab, im Sommer nimmt kühleres Wasser überschüssige Raumwärme auf. Das Ergebnis ist eine energieeffiziente Temperierung mit niedrigen Betriebskosten – ideal in Kombination mit Wärmepumpen, Umweltwärme und grünem Strom.</p>
<h3>Beton ist Hightech ohne Stecker: Seine Wirkung ist physikalisch im Gebäude integriert</h3>
<p>„<em>Das Ergebnis sind angenehm kühle Räume im Sommer und behagliche Temperaturen im Winter. Wir müssen wieder in Generationen statt in Bauzyklen denken. Gebäude müssen über viele Jahrzehnte, besser noch über Jahrhunderte, funktionieren und Lebensqualität sichern. Die Gründerzeitarchitektur zeigt eindrucksvoll, wie das gelingen kann. Wir brauchen wieder intelligente Grundrisse, ausreichende Raumhöhen und Betondecken, die die natürliche Wärme und Kühle des Erdreichs nutzen und so das Gebäude selbst zum Energiespeicher machen. Kein anderer Baustoff ist dabei so hoch im Kurs</em>“, sagt Spaun abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://zement.at/publikationen/emissionsberichte/" target="_blank" rel="noopener">Emissionsbericht 2025</a></li>
<li><a href="https://zement.at/archiv/kennzahlen-der-zementindustrie-2025/" target="_blank" rel="noopener">Kennzahlen 2025</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/mehr-zement-weniger-co%e2%82%82-pro-tonne-erstmals-unter-470-kilogramm-co%e2%82%82-pro-tonne-zement/">Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Betonbau neu gedacht: schlank, ressourcenschonend, digital</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/betonbau-neu-gedacht-schlank-ressourcenschonend-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15745</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft des Bauens mit Beton liegt für Studierende und junge Forschende in Österreich in der Material- und Strukturoptimierung, der Kreislaufwirtschaft sowie in Robotik und Digitalisierung. Das belegen aktuelle Forschungsprojekte und die Einreichungen zur diesjährigen Concrete Design Competition. Auch heimische Bauunternehmen setzen auf diese Innovationen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/betonbau-neu-gedacht-schlank-ressourcenschonend-digital/">Betonbau neu gedacht: schlank, ressourcenschonend, digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Betonforschung in Österreich liefert Antworten auf die drängendsten Fragen der Branche, wie einige aktuelle Projekte zeigen. So arbeiten Forschende der BOKU Wien an der <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fboku.ac.at%2Flawi%2Figce%2Fforschung%2Fhochbau%2Fautomconcrete&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511231024%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=z47ICWTZh5SmROHjgWqMoq8L5p6KtHeov4wUnvIprww%3D&amp;reserved=0">robotergestützten Herstellung strukturoptimierter Betonfertigteile</a>, durch die sich 20 bis 40 Prozent Material einsparen lassen – ohne Einbußen bei der Tragfähigkeit. Parallel dazu zeigt das Projekt <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.hcw.ac.at%2Fforschung%2Fprojekte-und-aktivitaeten%2Fc3po-concrete-3d-printed-objects&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511260003%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=wVlSiR7%2FUAzRRnJCi5MpAxR1J6dspP%2FSRhA2hdeVXDI%3D&amp;reserved=0">C3PO</a> der Hochschule Campus Wien, dass 3D-gedruckte Betonbauteile aus klinkerarmen Zementen und topologieoptimierte Querschnitte technisch realisierbar sind. Das Nachfolgeprojekt <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.hcw.ac.at%2Fforschung%2Fc3pro-concrete-3d-printed-reinforced-objects&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511282232%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=pG31vxBSo%2BQ1c0ReCzC9nw%2BgbismHJdQObej8NSYyE4%3D&amp;reserved=0">C3PRO</a> läuft seit Herbst 2025 gemeinsam mit der TU Wien und 27 Industriepartnern.</p>
<p>Auch die Kreislaufwirtschaft rückt ins Zentrum der Forschung: Im Forschungsprojekt <a href="https://zement.at/forschungsprojekte/carborate/" target="_blank" rel="noopener">CarboRate</a> untersucht die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie gemeinsam mit der Smart Minerals GmbH, wie Beton und Betonabbruch durch sogenannte Carbonatisierung CO₂ aufnehmen können. Ziel ist es, Abbruchmaterialien als dauerhafte CO₂-Speicher nutzbar zu machen. Wie weit die Digitalisierung in der Baupraxis bereits reicht, demonstriert der <a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.pde-porr.com%2Fde%2Fnews%2Funsere-planungs-expertise-beim-semmering-basistunnel&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511328007%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=vQdjW4DfB5w08XuVZbCgij01lVGcciRjYNeRX3MwEOA%3D&amp;reserved=0">Semmering-Basistunnel</a>: Mithilfe von Laserscans, BIM-Modellen, LEAN-Management und KI werden Planung, Ausführung und spätere Betriebsübergabe durchgängig digital unterstützt.</p>
<h3>Wettbewerb spiegelt Trends im Betonbau wider</h3>
<p>Viele dieser Ansätze verfolgen auch Studierende und junge Forschende, die den Betonbau der Zukunft gestalten wollen und am internationalen Studierendenwettbewerb Concrete Design Competition teilgenommen haben. Dieser stand 2025/26 unter dem Motto „Transform“ und wurde national von Beton Dialog Österreich veranstaltet. Beim Thema „Transform“ geht es für Werner Sobek, Architekt, Bauingenieur und Pionier des klimaschonenden Bauens, darum, „Bauwerke mit minimalem Materialaufwand zu errichten, die vollständig rückbaubar und sortenrein recycelbar sind“. Als Juryvorsitzender der diesjährigen Concrete Design Competition hat er gemeinsam mit den sieben anderen Jurymitgliedern aus 31 Einreichungen fünf Projekte ausgewählt, die das Thema des Wettbewerbs besonders überzeugend umsetzten: ein erster Platz, zwei zweite Plätze, eine Anerkennung und eine lobende Erwähnung. Die Preisträger:innen kommen von der Fachhochschule Kärnten, der Hochschule Campus Wien und der TU Wien.</p>
<p>Für Claudia Dankl, Vorstand von Beton Dialog Österreich und stellvertretende Geschäftsführerin der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, ist es essenziell, dass sich künftige Planende noch intensiver mit dem Baustoff auseinandersetzen. „Beton ist der Hebel, ohne den uns die Transformation des Bauwesens nicht gelingen wird“, erklärt sie. „Die Concrete Design Competition motiviert alle zwei Jahre Studierende an Österreichs Hochschulen, sich mit der Zukunft des nachhaltigen Bauens auseinanderzusetzen und Beton neu zu denken.“ Der Wettbewerb wird neben Österreich auch in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Irland organisiert. Die prämierten Studierenden nehmen an einer einwöchigen internationalen Masterclass in einem der teilnehmenden Länder teil. Heuer findet sie am PORR Campus, der Ausbildungsstätte des Bauunternehmens, in Wien statt.</p>
<h3>Vom Labor auf die Baustelle</h3>
<p>„Viele der in der Jurysitzung diskutierten Ideen sind bereits in der Baupraxis angekommen – vom Baustoffrecycling über die Digitalisierung bis hin zu neuen Betonrezepten“, erklärt Josef-Dieter Deix, COO der PORR AG und Jurymitglied. Im Recycling Center Himberg, dem größten für Baurestmassen in Österreich, hat die PORR im Vorjahr rund 83.500 Tonnen Beton verwertet.</p>
<p>Das Bauunternehmen treibt die Entwicklung emissionsreduzierter Baustoffe auf mehreren Ebenen voran: Im Forschungsprojekt „SmartStreet&#8220; wird gemeinsam mit der Universität Innsbruck eine KI trainiert, die Materialeigenschaften von Recyclingbeton vorab bestimmt, während auf der Baustelle Zentralberufsschule Aspern in Wien durch den Einsatz von CEM II/C-Zement und optimierten Transportwegen rund 4.200 Tonnen CO₂-Äquivalent eingespart werden. Parallel dazu ermöglicht ein seit 2017 weiterentwickeltes Berechnungsverfahren für Hochhäuser eine um mindestens 30 Prozent präzisere Modellierung des Tragverhaltens. Beim DC Tower 2 etwa entfiel dadurch ein geplanter Schwingungskompensator, wodurch 200 Tonnen Stahl sowie rund 5 Prozent des Beton- und Bewehrungsbedarfs eingespart werden konnten.</p>
<h3>Gewinner:innen der Concrete Design Competition 2025/26</h3>
<ol>
<li><strong> Platz – Shanmugam Anbananthan, Lisa-Marie Hubert, Thomas Nissler und Lilli Platzer (FH Kärnten):</strong> Studierende des Bauingenieurwesens entwickelten ein leichtes, komplex geformtes Betongewölbe. Gefertigt mit 3D-Druck, Lasercutter und einer aufblasbaren Schalung, überzeugte es sowohl konstruktiv als auch gestalterisch.</li>
<li><strong> Platz (geteilt) – Marc-Patrick Pfleger, Elisabeth Radl und Nina Sam (Hochschule Campus Wien):</strong> Ein robotergedruckter Betonträger in optimierter Form reduziert den Materialverbrauch bei gleichbleibender Stabilität.</li>
<li><strong> Platz (geteilt) – Patrick Leitner, Simon Leitner (TU Wien): </strong>Statt herkömmlichem Stahl werden Basaltfasern als Bewehrung maschinell entlang der Kraftlinien eingelegt – materialeffizient, umweltfreundlich und so flexibel, dass faltbare Betonplatten möglich sind.</li>
</ol>
<p><strong>Anerkennung – Nadine Exß, Bettina Jung (TU Wien): </strong>Ein Gebäudeentwurf, der alte Betonträger und Stahlteile vom Wiener Westbahnhof als tragende Elemente einer gefalteten Dachkonstruktion wiederverwendet.</p>
<p><strong>Lobende Erwähnung – Dina Unterfrauner (TU Wien):</strong> Aus alten Betonplatten eines Wiener Brachgrundstücks wurde direkt vor Ort ein Pool gebaut – ein praktisches Experiment zur Wiederverwendung von Abbruchmaterial, das vor allem durch seine Symbolkraft überzeugte.</p>
<p>Fotos der Gewinnerprojekte der Concrete Design Competition 2025/26 zum Download<a href="https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.beton-dialog.at%2Fbetonbau-neu-gedacht-cdc2026&amp;data=05%7C02%7Cgaugl%40zement.at%7Cbebf328ebbf44294f9f908ded35884b4%7Cb3d1b1bfbda8494e9898fbf01cf533d2%7C0%7C0%7C639180574511352233%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C4000%7C%7C%7C&amp;sdata=C6INALu8lftFt2YF7Kzg%2BeJ7y4G0hbyTzptGbvaFq2c%3D&amp;reserved=0"> www.beton-dialog.at/betonbau-neu-gedacht-cdc2026</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong><br />
Nedad Memić<br />
Kommunikationsmanager Beton Dialog Österreich<br />
0664 / 547 63 19<strong><br />
</strong><a href="mailto:memic@betondialog.at">memic@betondialog.at</a></p>
<p>Petra Kestler<br />
Öffentlichkeitsarbeit Beton Dialog Österreich<br />
0676 / 307 50 33<br />
<a href="mailto:kestler@betondialog.at">kestler@betondialog.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/betonbau-neu-gedacht-schlank-ressourcenschonend-digital/">Betonbau neu gedacht: schlank, ressourcenschonend, digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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		<title>Heimo Berger zu neuem VÖZ-Präsidenten gewählt</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/heimo-berger-zu-neuem-voez-praesidenten-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15414</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Sommersitzung wählte der Vorstand der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie den neuen VÖZ-Präsidenten: Heimo Berger, Geschäftsführer Leube, übernimmt mit 1. Juli 2026 den Vorsitz, als sein Stellvertreter wurde Gernot Tritthart, Head of Sales Holcim Österreich, gewählt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salzburger Heimo Berger ist seit 2022 Vorstand und Alleingeschäftsführer von Leube, er hat an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck Betriebswirtschaftslehre studiert.</p>
<p>Heimo Berger freut sich auf die Herausforderungen und dankt zugleich Haimo Primas, der als CEO von Holcim ausgeschieden ist: „Ich werde, gemeinsam mit dem Vorstand der VÖZ, die brisanten Themen weiter vorantreiben, besonders am Herzen liegt mir die CO2-Reduktion, eine Herkulesaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können.“ Er lobt zugleich die hohe Fachkompetenz und das Engagement der VÖZ auf allen Ebenen, vor allem auch in puncto Forschung zu neuen Zementen und Zuschlagstoffen: „Ohne Zement und Beton gibt es keine nachhaltige Stadtentwicklung, keine zukunftsfitte Infrastruktur, keine langlebigen Gebäude, keine Wasserkraft  – ich bin davon überzeugt, dass wir als VÖZ als Sparringpartner für Politik, Interessensvertreter und die Immobilien- und Baubranche unverzichtbar sind, wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.“</p>
<p>Dekarbonisieren, effizienter werden und wieder mehr bauen, sind die Stichworte, die Heimo Berger ins Zentrum seiner Bemühungen stellt. „Wir haben in unserer Roadmap die Ziele klar definiert und ich werde sehr dahinter sein, dass auch die Politik ihre Verantwortung für den Industriestandort Österreich ernst nimmt. Ich erwarte mir klare Signale, sonst drohen Österreich in puncto Klimaschutz riesige Summen an Strafzahlungen und unsere Unternehmen werden ihre Produktionen nicht mehr in Österreich halten können.“, so Heimo Berger, der seit Jahren als großer Kämpfer für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich gilt.</p>
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		<title>Führungswechsel bei Holcim Österreich</title>
		<link>https://zement.at/news-extern/fuehrungswechsel-bei-holcim-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 07:17:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Extern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15409</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angela Bachmann zur neuen CEO für den Cluster Zentraleuropa ernannt. Die erfahrene Industriemanagerin übernimmt mit sofortiger Wirkung die Leitung für Österreich, Tschechische Republik, Ungarn und Slowenien.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.holcim.at/newsroom/detailansicht/fuehrungswechsel" target="_blank" rel="noopener">&#8230;weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/news-extern/fuehrungswechsel-bei-holcim-oesterreich/">Führungswechsel bei Holcim Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kritik am Budgetbegleitgesetz</title>
		<link>https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen Archiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Bauen mit Holz soll mit Steuergeld unter dem Mantel „Waldschutz“ forciert werden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/">Kritik am Budgetbegleitgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zementindustrie fordert die klare Trennung von Waldschutzmaßnahmen und Wirtschaftsförderung und die Streichung der Absatzförderung von Holz im Rahmen des neuen Resilienz-Fonds. Scharfe Kritik wird an der im Entwurf des Budgetbegleitgesetzes vorgesehenen Förderung des mehrgeschossigen Holzbaus geübt. Während die Bundesregierung zahlreiche Umweltförderungen kürzt, sollen weitere Steuergelder in die Förderung des Holzabsatzes investiert werden. Das widerspricht den Grundsätzen fairer Wettbewerbsbedingungen ebenso wie einer technologieoffenen Klimapolitik. Zudem schadet das weitere Abholzen der heimischen Wälder dem Klima.</p>
<p>„<em>Wir akzeptieren keine von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern finanzierte Wettbewerbsverzerrung zugunsten eines einzelnen Baustoffs. Der Staat darf nicht darüber entscheiden, welches Material am Markt gewinnt. Diese Entscheidung müssen Innovation, Qualität, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit treffen – nicht steuerfinanzierte Förderprogramme</em>“, erklärt Haimo Primas, Präsident der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ).</p>
<h3>Die Förderung von Holzbau ist Wirtschaftspolitik – nicht Waldschutz.</h3>
<p>Dass die „verstärkte Verwendung des Rohstoffes Holz“ als Maßnahme eines Waldfonds geführt wird, offenbart für den BOKU-Absolvent und VÖZ-Geschäftsführer Sebastian Spaun die Schieflage: „<em>Ein Fonds zur Sicherung der Wälder muss den Wald stärken – nicht die Nachfrage nach seinem Rohstoff. Holzbau fördert Nutzung, nicht Schutz. Wer den Wald schützen will, stellt seine ökologische Funktion, Artenvielfalt und Klimaresilienz in den Mittelpunkt. Alles andere ist steuerfinanzierte Klientelpolitik für die Holz- und Sägewerksindustrie.“</em></p>
<p>Für den Waldteil des Resilienz-Fonds sind bis 2032 insgesamt 54 Mio. Euro vorgesehen. Davon fließen 50,76 Mio. Euro in Förderungen und 3,24 Mio. Euro in die Förderabwicklung. Die Auszahlungen erfolgen zwischen 2027 und 2032, laut den finanziellen Erläuterungen im Budgetbegleitgesetz belastet das den Bundeshaushalt bis 2031 mit zusätzlichen 48,6 Mio. Euro.</p>
<h3>Unter dem Deckmantel des Waldschutzes wird im Resilienz-Fonds Holzbau subventioniert</h3>
<p>Künftiger Förderschwerpunkt soll die Stärkung der Klimafitness, Resilienz und Biodiversität der Wälder sein. Dafür sind Fördermittel für die Wiederbewaldung von Schadflächen, klimaresiliente Gehölze und Forschungsaktivitäten vorgesehen. Gleichzeitig will die Bundesregierung den Einsatz von Holz im mehrgeschossigen Wohnbau gezielt forcieren. Während die Abgeltung von Borkenkäferschäden ausläuft, werden auch Förderungen für Forschungsmaßnahmen zu „Holzgas und Biotreibstoffen“ sowie entsprechende Forschungsanlagen eingestellt.</p>
<p>„<em>Wiederaufforstung, Biodiversität und Klimaresilienz sind wichtige öffentliche Aufgaben. Die Förderung der Nachfrage nach Holz ist hingegen Wirtschaftspolitik. Wer Waldschutz ernst nimmt, muss Mittel für den Schutz der Wälder einsetzen und nicht für die Absatzförderung eines bestimmten Produkts</em>“, sagt Spaun.</p>
<p>Die Förderung eines einzelnen Baustoffs unter dem Deckmantel des Waldschutzes ist weder transparent noch sachlich zu rechtfertigen. Das Budgetbegleitgesetz spricht mehrfach ausdrücklich von Maßnahmen zur „verstärkten Verwendung des Rohstoffes Holz“. Damit wird offen eingestanden, dass es nicht um Waldschutz, sondern um die staatlich finanzierte Absatzförderung der Holz- und Sägewerksindustrie geht.</p>
<h3>Öffentliche Gelder dürfen keine Marktverzerrungen finanzieren</h3>
<p>„<em>Wer von Budgetkonsolidierung spricht, kann nicht gleichzeitig Steuergeld verwenden, um bestimmte Baustoffe künstlich zu bevorteilen. Der Staat sollte Rahmenbedingungen für klimafreundliches und leistbares Bauen schaffen – nicht Gewinner und Verlierer am Markt bestimmen. Es kann nicht darum gehen, mit Steuergeld einen Baustoff gegen einen anderen auszuspielen. Entscheidend muss einzig und allein die CO₂-Bilanz eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus sein. Dafür braucht es Technologieoffenheit und faire Wettbewerbsbedingungen für alle Baustoffe</em>“, sagt Primas.</p>
<p>Die österreichische Zementindustrie investiert seit Jahren hunderte Millionen Euro in Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und innovative CO₂-Abscheidungstechnologien. Gleichzeitig werden energieintensive Industrien bereits durch CO₂-Bepreisung und umfangreiche Umweltauflagen belastet. Umso problematischer sei es, wenn der Staat parallel dazu einzelne konkurrierende Baustoffe mit zusätzlichen Förderungen unterstützt.</p>
<h3>Regierung macht Holz zum Staatsbaustoff</h3>
<p>„<em>Holz ist ein wichtiger Baustoff und hat seine Berechtigung – genauso wie Beton, Stahl oder Ziegel. Die Aufgabe der Politik ist es nicht, einzelne Materialien zu bevorzugen, sondern faire Rahmenbedingungen für alle zu schaffen. Innovation, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit müssen über den Erfolg eines Baustoffs entscheiden – nicht staatliche Förderprogramme. Es ist ein eklatanter Widerspruch, einerseits den Schutz der Wälder in den Mittelpunkt zu stellen und andererseits die verstärkte Nutzung des Rohstoffs Holz mit Steuergeld anzukurbeln. Wer die Holzentnahme fördert, kann nicht gleichzeitig behaupten, den Wald zu schützen</em>“, so Spaun.</p>
<h3>Österreichs Wälder verlieren ihre Klimaschutzfunktion</h3>
<p>Dass diese Politik weder dem Klima noch den Wäldern hilft, zeigen die aktuellen Daten. Laut der Treibhausgasinventur 2025 haben sich Österreichs Wälder von einer bedeutenden CO₂-Senke zu einer CO₂-Quelle entwickelt. Während sie zwischen 2016 und 2018 noch durchschnittlich 4,8 Mio. Tonnen CO₂ pro Jahr gebunden haben, verursachen sie mittlerweile zusätzliche Emissionen von rund acht Mio. Tonnen CO₂ jährlich. Hauptursachen sind die hohen Nutzholzeinschläge sowie große Mengen an Schadholz.</p>
<h3>Österreich riskiert milliardenschwere Folgen</h3>
<p>Die Entwicklung ist nicht nur klimapolitisch problematisch, sondern birgt auch erhebliche finanzielle Risiken. Im Rahmen der EU-LULUCF-Verordnung hat sich Österreich verpflichtet, im Landnutzungs- und Forstsektor jährlich mind. 4,66 Mio. Tonnen CO₂ zu binden. Verfehlt Österreich die EU-Vorgaben, drohen milliardenschwere Strafzahlungen. „<em>Umso fragwürdiger ist es, wenn öffentliche Gelder weiter dafür eingesetzt werden, um die Holznachfrage weiter anzukurbeln</em>“, so der VÖZ-Präsident abschließend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/pressemeldungen/kritik-am-budgetbegleitgesetz/">Kritik am Budgetbegleitgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
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		<title>Forschen am Zement der Zukunft</title>
		<link>https://zement.at/news-linkedin/forschen-am-zement-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Gaugl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News LinkedIn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zement.at/?p=15344</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Dekarbonisierung zementgebundener Baustoffe zählt zu den wichtigsten Hebeln für mehr Klimaschutz im Bausektor und steht daher im Mittelpunkt der laufenden Forschungsaktivitäten der VÖZ. Im Juni 2026 startet die VÖZ gemeinsam mit ihren Projektpartnern von der TU Graz, der Universität Innsbruck und der Next Generation Elements GmbH das von der FFG geförderte Projekt „BioReACT“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zement.at/news-linkedin/forschen-am-zement-der-zukunft/">Forschen am Zement der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://zement.at">VÖZ</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7472939845435179009" target="_blank" rel="noopener">&#8230;weiterlesen</a></p>
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