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Vorgespannte Betonbrücken ohne Abdichtung und Fahrbahnbelag

DI Martin Peyerl

Straßenbrücken stellen nicht nur im hochrangigen Straßennetz ein Herzstück unseres modernen Verkehrssystems dar. Durch die derzeitig angewandten Baumethoden und die vorhandenen Umweltbelastungen ist die Lebensdauer dieser Bauwerke begrenzt bzw. müssen sie in regelmäßigen Abständen generalsaniert und instand gesetzt werden. Diese Arbeiten führen zu hohen Kosten bzw. Verkehrsbehinderungen bei den notwendigen Baumaßnahmen.

Ziel des Projektes "Vorgespannte Betonbrücken ohne Abdichtung und Fahrbahnbelag" war, eine Bauweise zu entwickeln, mit der Betonbrücken viel dauerhafter und wartungsfreier ausgeführt werden können, als dies mit den derzeitig angewandten Baumethoden möglich ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die gesamte herkömmliche, korrosionsgefährdete Bewehrung durch in Hüllrohren geführte und somit dauerhaft vor Korrosion geschützte, vorgespannte Bewehrung ersetzt. Als Fahrbahn kam Straßenoberbeton in direktem Verbund mit dem Tragwerk zur Anwendung.

Wesentlich für das Funktionieren der Konstruktion sind die Verbundeigenschaften zwischen dem Tragwerksbeton und dem Fahrbahnbelag. Um dies eingehend zu untersuchen, wurden Großkörper hergestellt und Dauerschwingversuche durchgeführt mit teilweise zusätzlicher statischer Beanspruchung und abschließender Verbundprüfung.

Unterschiedlich profilierte Oberfläche der KleinkörperUnterschiedlich profilierte Oberfläche der Kleinkörper

Zur Ermittlung des Einflusses von unterschiedlichen Oberflächenausbildungen bzw. Bearbeitungen auf das Verbundverhalten wurden Kleinkörper mit Unterbeton der Betonsorte C30/37/F45/GK16/B3 verwendet. Der Oberbeton wurde nach der Bestimmung der Oberflächeneigenschaften der Profilierungsmaßnahmen etwa 4 Wochen nach dem Einbringen des Unterbetons mit der Betonsorte OB GK 11 F52 aufgebracht. Zur Auswertung der ermittelten Oberflächeneigenschaften wurden die Analysetools Profilanalyse, Flächenanalyse und Volumenanalyse eingesetzt. Die Verbundeigenschaften wurden mit der Keilspaltmethode nach E.K. Tschegg beurteilt.

Die durchgeführten Versuche zeigten, dass das untersuchte System im Hinblick auf Verbundverhalten zwischen Tragwerks- und Straßenoberbeton sehr gute Eigenschaften aufweist und einer auf Brückentragwerken auftretenden, dynamischen Belastung und den Umwelteinflüssen standhält.

 

Die Zusammenfassung des Forschungsberichts steht Ihnen hier als Download zur Verfügung:

 

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