Mit Zement und Beton Klima schützen

Natürlich Beton. Energieeffiziente Innovationen beim Bauen und Wohnen für mehr Klimaschutz
Gebäudelösungen mit dem Baustoff...

Infokampagne "Natürlich Beton“ bringt die Vorteile auf den Punkt

Wo liegen die Stärken von Beton, was macht diesen Baustoff so bedeutend in Sachen Klimaschutz und warum ist Beton der weltweit...

Zement+Beton 2_21: Sanierung

Sanieren ist das Um und Auf für den Klimaschutz. Und nebenbei ist es auch ein Arbeitsplatzmotor. Durch eine höhere Sanierungsrate...

GVTB-Betonpreis 2020: Transportbeton punktet im Klimaschutz

Zum achten Mal wurde der Betonpreis des Güteverbandes Transportbeton, GVTB, vergeben. Das Coronavirus und die damit verbundenen...

Forschung als Innovationsmotor

Zukunftsweisende Forschungsprojekte der Zementindustrie
Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, VÖZ, tüftelt...

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Das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium und die Austrian Cooperative Research (ACR) zeichneten am 3. Oktober drei besonders innovative Forschungsprojekte aus, darunter auch das "Haus H", ein gemeinsames Pilotprojekt der Firma Aichinger und der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), bei dem die Technologie der thermischen Bauteilaktivierung (TBA) mit der Energie aus einem nahe gelegenen Windpark gespeist wird.

ACR Kooperationspreis 2016 web
v.l.n.r.: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Projektleiter Felix Friembichler, Harald und Andrea Kuster, Helmut Aichinger, Sebastian Spaun und ACR-Präsident Martin Leitl bei der Preisverleihung. (Foto: © ACR/APA-Fotoservice/Schedl)

Über Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien wird in der Baubranche viel diskutiert. Der Energieverbrauch von Gebäuden soll kleiner werden und der Anteil nachhaltiger Energiequellen größer. Gemeinsam mit der Firma Aichinger Hoch- und Tiefbau GmbH und Bauphysiker Professor DI Dr. techn. Klaus Kreč von der TU Wien sowie den Experten Harald Kuster, Geschäftsführer FIN Future is Now, und DI (FH) Roman Prager, WEB Windenergie AG, hat die VÖZ die Technologie der thermischen Bauteilaktivierung um die Nutzung von Alternativenergie wie Wind und Sonne erweitert. Die Kosten sind dabei überschaubar und mit einer konventionellen Anlage vergleichbar, denn die ohnehin vorhandene Infrastruktur ist völlig ausreichend, es entstehen keine Zusatzkosten. Die Schwierigkeit bei Energie aus Wind- oder Solarkraft ist, dass die Menge an Energie, die ins Stromnetz eingespeist werden kann, je nach Windstärke und Sonneneinstrahlung schwankt. Beim "Haus H" wird der aktivierte Bauteil dafür genutzt, um den Überschuss an Energie als Wärme zwischen zu speichern. Das Haus wird nun zwei Jahre lang anhand eines Monitorings beobachtet und alle Ergebnisse werden dokumentiert. Die Erfahrungen aus dem Projekt lassen sich in Grundzügen auch auf große Wohn- und Gewerbeobjekte übertragen. "Durch die einzigartige Zusammenarbeit von Wissenschaft, Planern, Industrie und Baufachleuten ist das Pilotprojekt gelungen", zeigen sich sowohl DI Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ, als auch Ing. Helmut Aichinger, Eigentümer und Geschäftsführer der Firma Aichinger, mit der Kooperation zufrieden. "Mit dem gewonnenen Know-how sind wir unserem Ziel, nachhaltige Häuser inklusive Haustechnik aus einer Hand anzubieten einen großen Schritt näher."

Sehen Sie hier den Kurzfilm zu dieser mehr als gelungenen Kooperation.

Die Presseaussendung und Bilder stehen Ihnen unter www.acr.ac.at zur Verfügung.

Speichermasse klug nützen

Technisch eigentlich simpel: Die thermische Bauteilaktivierung (TBA) bezeichnet Systeme, die Gebäudemassen zur Temperaturregulierung nutzen. Sie werden zur alleinigen oder ergänzenden Raumheizung oder wahlweise Kühlung verwendet. Ursprünglich im G...


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