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Zement+Beton 3_19: Nachhaltig planen und bauen

Dass unsere Energiereserven nicht unbegrenzt verfügbar sind, der Verbrauch jedoch stetig zunimmt, weiß inzwischen jeder. Noch nie war der Handlungsbedarf für nachhaltige Entwicklung dermaßen dringend wie heute. Welchen Beitrag Beton für eine klimaneutrale Bauzukunft leisten kann, zeigen wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe unseres Fachmagazins Zement+Beton.

zb titel 3 19Der Gebäudebereich ist für über ein Drittel des Energieverbrauchs in Österreich verantwortlich und daher ein wichtiger Hebel, um die Klimaschutzziele der Republik zu erreichen. Mit nachhaltigen Gebäudekonzepten wie z.B. der Thermischen Bauteilaktivierung (TBA) können wir die Energieversorgung ganzer Stadtteile umweltfreundlich organisieren. Die Technologie der TBA bietet hervorragende Möglichkeiten, volatil anfallende Energie aus Sonne und Wind ohne nennenswerte Mehrkosten zu speichern. Dass die TBA aus wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Perspektive sinnvoll und zukunftsweisend ist, zeigen diverse gebaute Beispiele, über die wir in unserem aktuellen Heft berichten: ein Wohnbau in Wien Liesing, eine Kinderarztpraxis in Perchtoldsdorf (NÖ) oder das Smart-City-Konzept des Rathauses und Gymnasiums in Oberndorf (Sbg). Aber auch außerhalb Österreichs haben wir beispielhafte Projekte gefunden, die für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung eine tragende Rolle spielen: Mitten im Stadttumult von Seoul wurde eine ehemalige Hochstraße zu einer Fußgängerzone umgebaut. An einer Schweizer Hochhausfassade entsteht ein vertikaler Garten und in Liechtenstein lädt das neue Ausstellungsgebäude der Hilti Art Foundation zum wohltemperierten Kunstgenuss ein. Der Erweiterungsbau aus weißem Beton ist bauteilaktiviert. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Die Artikel sind wie immer online in unserer Literatur RECHERCHE unter der Rubrik "Neue Beiträge" oder einfach in der Produktsuche unter "Fachzeitschrift Zement+Beton" zu finden.