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9. Concrete Student Trophy

CST 14 Logo grauInfrastrukturinitiative – Bahnhofsneubau: Zukunftsbahnhof Münchendorf

Ein Konsortium bestehend aus der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., der PORR GesmbH und der STRABAG AG, der iC consulenten Ziviltechniker GesmbH, der ÖBB-Infrastruktur AG, der DOKA GmbH, dem Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB), dem Güteverband Transportbeton (GVTB) und der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), unter der fachlichen Begleitung der TU Wien und der TU Graz, vergibt 2014 zum neunten Mal die Concrete Student Trophy. Der Preis wird für herausragende Projekte und Seminararbeiten vergeben, die interdisziplinär entwickelt wurden und bei deren Gestaltung und Konstruktion dem Werkstoff Beton eine wesentliche Rolle zukommt.

Wettbewerbsaufgabe

In Zeiten, in denen der Mobilität ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, sind die Knotenpunkte der unterschiedlichen Verkehrsmittel besonders stringent und nachhaltig zu planen. Als Ausweich- und Ergänzungsstrecke für die Südbahn wird der zweigleisige Ausbau der Pottendorfer Linie vorangetrieben. Unter Berücksichtigung der erhöhten Lärmschutzanforderung des Ausbaus der Bahntrasse ist ein architektonisches, tragwerksplanerisches und bahnbauliches Konzept eines "Zukunftsbahnhofes" in Münchendorf mit Inselbahnsteiglösung und Bahnhofsvorplatz gemäß nachstehender Punktation zu entwickeln.

Zu berücksichtigen sind folgende Punkte:

Architektur:

Entwicklung eines Vorentwurfes mit Darstellung einer städtebaulichen Einbindung des Ortes Münchendorf (ein Mehrwert für die Gemeinde) als architektonische Lösung einerseits und einer innenräumlichen und funktionellen Ausführung andererseits unter Einhaltung der gestellten Schallschutzanforderungen. Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit der Errichtung und Nutzung des Raum- und Funktionsprogramms in Absprache mit tragwerksplanerischen Aspekten.

Tragwerksplanung:

Entwurf eines tragwerksplanerischen Konzeptes des Bahnhofkomplexes mit Bahnsteigüberdachungen in Konnex mit architektonischen und lärmtechnischen Aspekten und Ansprüchen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die lärmtechnische Ausführung und deren Einbindung in den Bahnhofskomplex, dessen funktionale Ausformung und architektonische Formensprache, die wirtschaftliche Umsetzung sowie auf die vorteilhafte und innovative Verwendung des Werkstoffes Beton gelegt.

Bahnbau:

Die technischen Vorgaben der ÖBB wie Streckenquerschnitt, Regelquerschnitt, Vorplatznutzung und Mindestanforderungen an den Lärmschutz sind als Basiskriterien in die Planung aufzunehmen. Für die städtebaulichen Überlegungen und das Verkehrskonzept sind die Bahnhofserschließung, die Verkehrsdurchlässigkeit, die Querungen, die Durchgänge und die Anbindungen für die Nutzergruppen Bahn, Fußgänger, Radfahrer, PKW, Autobus unter Beachtung der zu erwartenden Verkehrsströme ausschlaggebend. Kurze Wege, Überschaubarkeit, einfache Nutzbarkeit und Barrierefreiheit sind als Planungsgrundsätze zu beachten. Die Bahnhofsarchitektur muss eine einfache Orientierung für den Bahnkunden ermöglichen. Sie muss daher informativ, überschaubar und transparent sein. Auf eine Bahnhofserweiterbarkeit ist ausdrücklich Rücksicht zu nehmen.

Abgabe | 10. Oktober 2014, 12.00 Uhr, Zement + Beton Handels- und Werbeges.m.b.H., A-1030 Wien, Reisnerstraße 53, Tel: +43 (1) 714 66 85-33

Preisverleihung | 25. November 2014, 17.00 Uhr, Kuppelsaal, 4.OG der TU-Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien

Alle eingereichten Projekte werden in unserer Zeitschrift Zement und Beton veröffentlicht und über die Literaturdatenbank zu finden sein.