Hautschutz am Bau

Unter Hautschutz versteht man Präventionsmaßnahmen und das Vermeiden von direktem Kontakt ungeschützter Haut mit Zement und Frischbeton. Erhärteter Beton ist aus Sicht des Arbeitnehmerschutzes ein absolut unbedenkliches Produkt. Vorsicht ist aber angebracht bei der Herstellung und Verarbeitung von nicht abgebundenem Beton.

HautschutzDer sichere und gefahrlose Umgang mit Zement und Beton ist uns ein großes Anliegen. Bei der Herstellung von Beton werden Zement, Zuschlagstoffe, Wasser und eventuell Zusatzmittel zum so genannten Frischbeton vermischt. Dieser feuchte Frischbeton ist stark basisch und greift bei längerer direkter Einwirkung die menschliche Haut an. Ebenso ist dafür Sorge zu tragen, dass keine Spritzer in die Augen gelangen. Der bestmögliche Schutz vor Schädigungen der Haut und der Augen sind persönliche Schutzmaßnahmen wie geeignete Handschuhe, Stiefel, Augenschutz und regelmäßige Hautpflege.

Richtiger Schutz bei der Arbeit mit Zement und Beton

Hautpflege

Schützen Sie Ihre Haut, indem Sie Hautpflegemittel sowohl vor Arbeitsbeginn als auch nach jedem Händewaschen benutzen! Bei der Hautpflege sind insbesondere stark gefährdete Hautbereiche wie Nagelfalz, Fingerzwischenräume, Handrücken und Handgelenke zu berücksichtigen.

Hautreinigung

Nach der Arbeit soll die verschmutzte Haut möglichst schonend gereinigt werden. Verzichten Sie auf löse- und reibemittelhaltige Produkte, vermeiden Sie mechanische Belastungen durch Bürsten, verwenden Sie handwarmes Wasser.

Weitere Informationen zum Thema Hautschutz finden Sie in unserem
pdfHautschutz Folder 523.2 KB.

Auch die AUVA bietet auf ihrer Website Informationsbroschüren zum Thema Hautschutz am Bau: www.auva.at