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Sportlich: Mit Beton ins kühle Nass

betonkanu regattaDer Termin für die 14. Deutsche Betonkanu-Regatta steht fest: am 21. und 22. Juni 2013 wird auf dem Dutzendteich in Nürnberg die nächste Regatta ausgetragen. Bei der Betonkanu-Regatta der deutschen Zement- und Betonindustrie treten Hunderte von Teilnehmern den Beweis an, dass Beton schwimmen kann. Ziel des Wettkampfes auf dem Wasser ist es, Schnelligkeit und Wendigkeit der Kanus zu ermitteln. Über 2000 Jahre bevor das erste Betonboot seine Schiffstaufe erfolgreich überstanden hatte, formulierte der griechische Gelehrte Archimedes das "archimedische Prinzip", nach dem ein Schiff durch das verdrängen des Wassers Auftrieb erhält. Die ersten armierten Betonboote sind Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden. Bis heute sind zahlreiche Schiffe aus Stahlbeton im Einsatz. Seit den 80er Jahren gibt es die Betonkanu-Regatta in Deutschland, die alle zwei Jahre veranstaltet wird. Teilnehmen können Studierende aus berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Die Regatta wird in zwei Klassen ausgetragen: Während in der Wettkampfklasse möglichst leichte, aber gleichzeitig robuste Kanus mit Wanddicken von wenigen Millimetern gefragt sind, gilt es, in der offenen Wettkampfklasse mit originellen und witzig gestalteten Booten zu überzeugen. Die größte Herausforderung ist wohl, die richtige Rezeptur für einen dauerhaften, robusten und nicht zu schweren Beton zu finden. Durch das Beimischen von Blähglas lässt sich z.B. das Volumen erhöhen und das Gewicht reduzieren. Um die Rissfestigkeit des Betons unter Spannung zu verbessern, können Glasfasern eingebracht werden. Zusatzstoffe wie Flugasche steigern die Festigkeit. Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.betonkanu-regatta.de.