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Im Kreisverkehr: Vorrang für Beton

Kreisverkehr Beton hat VorrangFür Bereiche mit hohem Schwerverkehrsanteil ist die Betonbauweise eine wirtschaftliche Lösung. Dies gilt sowohl für den Neubau als auch für die Instandsetzung bestehender Kreisverkehre, denn Betonfahrbahnen sind zweckmäßig und vor allem dauerhaft. Plangleiche Knoten von Straßen werden vor allem im Osten Österreichs sowohl im urbanen als auch im Freilandbereich immer häufiger als Kreisverkehrsanlagen mit Betonfahrbahndecken ausgebildet – Tendenz steigend. Grund dafür sind unter anderem deren verkehrstechnische Vorteile wie günstigere Unfallzahlen durch das niedrige Geschwindigkeitsniveau bei gleichzeitig höherer Leistungsfähigkeit. Kreisverkehre aus Beton liefern auch einen Beitrag zur Ökobilanz des Verkehrsknotens! Sie ermöglichen eine effiziente Verkehrsführung, der Verkehr fließt reibungsloser, was zu einer geringeren Lärmbelastung führt. Außerdem gibt es weniger Staus, das senkt den Kraftstoffverbrauch und den Schadstoffausstoß. Bei einer Nutzungsdauer von 40-50 Jahren amortisieren sich auch die Baukosten sehr rasch, Erhaltungsmaßnahmen sind kaum nötig. Es hat sich gezeigt, dass Beton den extremen Belastungen und der Schubbeanspruchung problemlos standhält. Verformungen wie Spurrinnen werden durch die nachhaltige Bauweise mit Beton vermieden, da Beton auch bei hohen Temperaturen verformungsstabil ist. Aus straßenbautechnischer Sicht stellen derartige Verkehrsanlagen eine besondere Herausforderung dar, weil es infolge der Flieh- und Bremskräfte des Schwerverkehrs zu besonders hohen Schubbeanspruchungen in den Deckschichten und den oberen Tragschichten der Oberbaukonstruktion kommt. Bei ausreichender Dimensionierung und fachgerechter konstruktiver Herstellung garantieren Betonfahrbahndecken eine lange technische Gebrauchsdauer bei geringem Erhaltungsaufwand. Das bedeutet in Summe: weniger Unfälle, weniger Baustellen, weniger Staus! Sanierungen oder Neubauten in Beton sind eine nachhaltige Lösung für die Zukunft.