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Zukünftige Herausforderungen für die Baubranche

Expertenbefragung Zukunft Bauen BaustelleDie Expertenbefragung "Zukunft Bauen" bringt es auf den Punkt: Als größte Herausforderung für die Baubranche wird die Qualität am Bau gesehen, deren Niveau mit den zunehmenden Anforderungen aus Baustoffentwicklung und Fachwissen steigt. Befragt wurden Bauexperten entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau. Die jährliche Expertenbefragung wurde konzipiert, um den Prozess zur Einführung der Europäischen Gebäuderichtlinie EPBD mit fundierter Information zu begleiten. Dauerthemen sind die Bekanntheit von Gebäudekonzepten und deren Marktaussichten sowie Zukunftsfragen der Baubranche. Die weiteren Fragen wechseln jährlich, Themen dafür können auch von Auftraggebern eingebracht werden. Die Ergebnisse sind seit 2011 weitgehend konstant: Für die Immobilienwirtschaft besonders interessant sind Lebenszykluskosten und Zertifizierungen, trotzdem landen beide wie auch in den letzten Jahren im hinteren Mittelfeld. Weiters bedeutend für Bauunternehmen sind die Vermeidung sommerlicher Überhitzung, Energieausweis, Nutzung erneuerbarer Energien und umfassende Sanierung von Gebäuden. Knapp dahinter liegen Heizwärmebedarf und CO2-Ausstoß. Die Liste der bisher 16 vorgegebenen Fragen wurde heuer um das Schwerpunktthema "Bauschäden vermeiden / minimieren" erweitert. Als wichtigste Gegenmaßnahmen sehen die Experten eine Förderung der Grundausbildung in Lehre, Fachhochschule und Universitäten sowie der Weiterbildung zu neuen Bauweisen und Materialien, aber auch die Verbesserung der Kommunikation unter den Gewerken und der Baustellenorganisation und –koordination.