Vereinigung der
Österreichischen Zementindustrie
Fünf Männer in Baustellenschutzkleidung vor einem im Bau befindlichen Gebäude
BDÖ/Stefan Seelig

Österreichs größtes Berufsschulgebäude baut auf klinkerreduzierten Zement und erneuerbare Energie

Bei der neuen Zentralberufsschule Seestadt Aspern, in der künftig bis zu 7.500 Schülerinnen und Schüler im Jahr ausgebildet werden, kommt in großem Maßstab der klinkerreduzierte Zement CEM II/C zum Einsatz. Das bringt eine deutliche CO2-Einsparung im Vergleich zu herkömmlichem Beton. Die Energieversorgung erfolgt größtenteils über Geothermie.

Beton Dialog Österreich lud am 6. Oktober 2026 zur Presseführung auf die Baustelle des Zentralberufsschulgebäudes Seestadt Aspern. Dieses zugleich größte Public-Private-Partnership-Hochbauprojekt des Landes zeigt, wie sich auch bei großen Bauvorhaben Emissionen reduzieren lassen. Durch den Einsatz des Zements klinkerreduzierten CEM II/C werden gegenüber einer Ausführung mit konventionellen Zementen bis Projektende CO₂-Einsparungen von rund 4.200 Tonnen erwartet. Zudem wird ein Großteil des Energiebedarfs im künftigen Schulgebäude aus erneuerbaren Quellen gedeckt.

CO2-reduzierter Beton wird dort erstmals in großem Stil eingesetzt. Für die rund 38.000 Kubikmeter Ortbeton, die in den Bau der neuen Zentralberufsschule fließen, wird Zement der Type CEM II/C verwendet. CEM II/C-Zemente enthalten deutlich weniger Klinker als herkömmliche Zemente, nämlich nur rund 50 bis 64 Prozent. Mit dem geringeren Klinkeranteil sinkt auch der CO2-Fußabdruck des Bindemittels spürbar – bei gleichbleibender Verarbeitbarkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit des Betons. „Mit den CEM-II/C-Zementen stellt unsere Industrie einen wichtigen Hebel für die Dekarbonisierung des Bauens zur Verfügung. Das ZBG Seestadt Aspern zeigt, wie sich dieser CO2-reduzierte Zement in einem Großprojekt bewährt“, so Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) und Vorstand von Beton Dialog Österreich.

Alle Informationen und weitere Bilder gibt es unter beton-dialog.at

 

Rückfragehinweis
Nedad Memi
ć, Kommunikationsmanager
Beton Dialog Österreich
memic@betondialog.at, 0664 547 63 19