Bereits zum siebten Mal fiel die Entscheidung für den Betonpreis des Güteverbandes Transportbeton (GVTB). Aufgrund von Covid-19 wurden die Preisträger vorerst "virtuell" ausgezeichnet – eine offizielle Preisverleihung folgt.

GVTB Betonpreis 2019 aufmacher
Siegerprojekt Landesgalerie Niederösterreich © Faruk Pinjo-Marte.Marte

Insgesamt wurden 14 Projekte eingereicht – auffällig dabei die hohe ausgeführte Qualität wie auch die Innovationskraft. Die Jury diskutierte alle Projekte intensiv und beschloss, die Projekte in Hochbau und Infrastrukturbauten einzuteilen, um eine bessere Vergleichbarkeit in den Kategorien vornehmen zu können. "So kamen wir zu einem einstimmig angenommenen Ergebnis mit zwei Siegern und einer Anerkennung", berichtet Jurymitglied Elmar Hagmann. Markus Stumvoll, Präsident des GVTB, war nicht nur von der Anzahl der Einreichungen beeindruckt, sondern auch von der Vielfalt und "welche innovativen Leistungen unsere Unternehmen umsetzen. Die architektonische Gestaltung war bei einigen Projekten sehr anspruchsvoll, wie die ausgezeichneten Projekte eindrucksvoll unter Beweis stellen."

In allen Kategorien – Funktion, Innovation, Ausführungsleistung, Nachhaltigkeit und Design – überzeugten die Landesgalerie Krems (wir berichteten in ) wie auch die Rad- und Gehwegbrücke in der Steiermark. Eine Anerkennung in der Kategorie Design erhielt der Wohnbau Aldrans.

Im Zentrum der Auszeichnung des Güteverbandes Transportbeton stehen Projekte, die überwiegend mit Transportbeton errichtet wurden. Das eingereichte Bauprojekt muss fertiggestellt und darf nicht älter als drei Jahre sein. "Die ausgezeichneten Projekte stellen die Vielfalt von Transportbeton unter Beweis. Vor allem aber ist auch erfreulich, wie selbstverständlich mittlerweile das Thema Nachhaltigkeit mitbedacht wird – bei der Landesgalerie Krems wird beispielsweise die Speichermasse von Beton aktiv genützt", so Stumvoll.

Details zu den herausragenden Betonbauten finden Sie in der Presseaussendung.

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